Pierogi ruskie

Pierogi von innen

Pierogi ungekocht

Pierogi gekocht

 

 

(von der Mama vom Freund, für ca. 95 Stück = ca. 6 Personen)
Beachtet: Es dauert EWIG, dafür sind sie soooo lecker!!!
Ich habe etwas mehr als 3 Stunden daran gesessen, man kann die Pierogi aber sehr gut einfrieren. Siehe am Ende des Artikels.

Für den Teig:
600g Mehl
1 Ei
2 EL Olivenöl
200 – 250ml warmes Wasser
Prise Salz

Für die Füllung:
500g mehlig kochende Kartoffeln (gekocht und zerstampft)
ca 350-400g Quark (eher trockenen Quark)
1 große klein gehackte und vorher gebratene Zwiebel
Salz / Pfeffer

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten aber festen Teig verkneten, je nach Konsistenz mehr Wasser (wenn zu trocken) oder Mehl (wenn zu feucht) dazu geben, dünn (!) ausrollen und mit einem Glas mit einem dünnen Rand Kreise mit dem Durchmesser von ca. 5cm ausstechen. Portionsweise vorgehen und den gerade nicht bearbeiteten Teig in ein Trockentuch einwickeln, damit der Teig nicht austrocknet.

Für die Füllung die Zwiebel schneiden und in Butter braun anrösten. Die Kartoffeln kochen, etwas abkühlen lassen, zerstampfen, Quark dazu, Salz und nicht zu wenig Pfeffer dazu und die gebratenen Zwiebeln dazu. Alles mischen. Ca. einen kleinen TL der Masse in die Mitte eines jeden Teigstücks geben, Teigstücke zusammen“kleben“ (mit den Fingern oder den Zinken einer Gabel, wenn mit der Gabel, dann immer mal in Mehl tauchen, damit sie nicht am Teig kleben bleibt. Es geht auch gut, wenn man die aneinander zu klebenden Seiten vorher etwas mit Wasser befeuchtet (den Finger einfach in Wasser tunken, und dann schnell über den Rand fahren, dann die Teigtaschen zusammenkleben)). Bitte wirklich gut verschließen, damit beim kochen die Füllung nicht heraus tritt.

Die Pierogi in einem großen Topf mit viel Salzwasser kochen (evtl mit bisschen Öl im Topf), zwischendurch immer mal rumrühren, damit die Pierogi nicht am Topf oder aneinander festkleben und wenn alle oben schwimmen, sind sie gut.

Später geröstete Zwiebeln und Butter drüber geben und nochmal mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

Zum einfrieren:

Dafür sollte man die ungekochten Pierogi erst einzeln auf eine mit Mehl bestreute Platte legen und diese Platte für ca. 30 Minuten in den Gefrierschrank geben, damit sie schon etwas angefrieren. Danach kann man sie in einen normalen Gefrierbeutel geben, dann kleben sie darin nicht so sehr aneinander, man kann sie später besser herausnehmen und sie gehen dann nicht kaputt (ich hab immer ca. 20-25 Stück gemacht, die dann eingefroren, weitere 20-25 Stück gemacht, dann die halb gefrorenen Pierogi in einen Gefrierbeutel gegeben und die neuen „frischen“ Pierogi wieder auf die Platte in den Gefrierschrank gegeben).
Wenn man sie dann kochen möchte, einfach direkt vor dem kochen aus dem Gefrierschrank nehmen und in kochendes Salzwasser geben, immer schön rühren und solange kochen, bis die Pierogi an der Wasseroberfläche schwimmen.

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