Rustikales Kartoffelbrot

Kartoffelbrot

Schon letztes Wochenenede gebacken und jetzt erst Zeit, es online zu stellen.
Das Rezept stammt mal wieder von paules.lu. Von außen sieht es bei mir leider nicht so toll aus, aber geschmacklich, wie bisher alles vom genannten Blog, sehr gut!

Für den Vorteig:
100g Weizenmehl Type 550
50g Vollkornweizenmehl
100g Wasser lauwarm (38°C)
1/4 TL Trockenhefe (bei mir: ein winziger Brösel frische Hefe, ca. 1g)
1/4 TL feines Salz

Für den Hauptteig:
300g Weizenmehl (z.B. Typ 550 und 1050 gemischt)
50g Vollkornweizenmehl
135g Wasser lauwarm (38°C)
200g gekochte Kartoffeln (mit Schale gekocht, anschliessend geschält und mit einer Gabel zerdrückt)
3/4 TL Trockenhefe (bei mir: 7 g Frischhefe)
10g Salz
+ den Vorteig

Am Vorabend den Vorteig zubereiten. Dafür alle Zutaten für den Vorteig miteinander vermischen, mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten, dann abgedeckt erst eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen und ihn dann weitere 12 bis maximal 24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.

Am Backtag erst die Kartoffeln samt Schale kochen, dann pellen und (mit einer Gabel) zerdrücken.
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen lassen, dann alle Zutaten inklusive Kartoffeln und Vorteig, aber noch ohne Salz, miteinander vermischen und mit der Küchenmaschine erst 4 Minuten auf Stufe 1 (von 4) verkneten, dann das Salz hinzufügen und weitere 6-8 Minuten auf Stufe 2 kneten lassen, bis sich der Teig als Klumpen vom Schüsselrand löst (dafür braucht man evtl noch minimal mehr Mehl).

Den Teig zugedeckt eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, nach 30 Minuten einmal falten (siehe: hier). Den folgenden Arbeitsschritt zitiere ich kurz als ganzes paule: „Teig zu einem runden Laib formen, bzw. rund wirken und mit dem Schluss nach unten – damit es beim Backen rustikal aufspringt – in ein Gärkörbchen geben. Da ich (immer noch) keins besitze, kleide ich ein grosses Sieb oder eine passende Schüssel mit einem Tuch aus, bestreue es grosszügig mit Mehl und gebe den geformten Teig mit der Naht nach unten hinein. 60-90 Minuten zugedeckt gehen lassen.“ Das mit dem Sieb und dem Tuch funktioniert wunderbar, das mit dem Schluss und dem aufspringen ist mir leider nicht gelungen. Vielleicht beim nächsten mal ; )

Ca. 20 Minuten vor Ende der Gehzeit den Herd samt Backblech auf 230° Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf ein Backpapier kippen und beides auf das Backblech ziehen. Das Brot so 15 Minuten backen, dann die Backofentür kurz öffnen, die Temperatur auf 200° reduzieren und weitere 18-20 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich hohl anhört, wenn man dagegen klopft.

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Rustikales Wurzelbrot

Wurzelbrot1

Wurzelbrot2

Wurzelbrot3

Und noch mal von paules.lu. Optisch perfekt, sehr geschmackvoll und die Kruste ein Traum.
Ganz ganz toll! Für 2-3 Baguette-förmige Brote.

Für das Quellstück:
125g Weizenmehl Type 1050
125g Wasser
2,5g Salz

Für den Teig:
Das Quellstück
200g Weizenmehl Type 550
150g Weizenmehl Type 1050
100g Roggenmehl Type 1150
300g Wasser
3g frische Hefe
11g Salz

Am Abend des ersten Tages bereitet man das Quellstück vor. Dafür vermischt man die drei Zutaten und lässt sie dann abgedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden lang gehen.

Am Morgen des zweiten Tages mischt man das Quellstück mit den restlichen Zutaten (das Salz noch nicht!) und lässt die Küchenmaschine den Teig 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Dann gibt man das Salz dazu und lässt die Küchenmaschine noch weitere 8 Minuten auf Stufe 2 kneten. Auch hier achte ich wieder darauf, dass ich so viel Mehl dazu gebe, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig gibt man dann in eine große mit Öl bepinselte Schüssel, die man dann abgedeckt für 24 Stunden in den Kühlschrank gibt.

Am Morgen des dritten Tages gibt man etwas Roggenmehl auf die Arbeitsfläche, lässt vorsichtig den Teig darauf gleiten. Dann teilt man den Teig in 2-3 Teile und bringt diese vorsichtig mit bemehlten Händen in Form und dreht sie gegeneinander. So lässt man sie noch 30-45 Minuten auf einem Backpapier abgedeckt gehen.

Den Backofen samt Backblech (auf der untersten Schiene) auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brote auf dem Backpapier auf das Backblech ziehen, die Wände des Backofens mit Wasser besprühen, den Herd schließen und die Brote 10 Minuten lang bei 250° backen. Die Temperatur auf 220° reduzieren, die Backofentür einmal öffnen, damit der Dampf entweichen kann, weitere 20 Minuten backen. Die Temperatur auf 200° reduzieren und die Brote in 5-10 Minuten fertig backen.

Kokospudding mit Himbeerspiegel

Kokospudding mit Himbeerspiegel

Gut, das Foto sieht laut F „etwas strange“ aus, aber der Inhalt ist wirklich wirklich lecker, deshalb muss es auch gepostet werden.
Das Rezept stammt von Tomateninsel, wo auch das Foto etwas normaler ist, und es ist für 2 kleine Portionen.

160ml Kokosmilch
50ml Sahne
1 EL Vanillezucker
10g Speisestärke
1/4 TL Agar Agar
20ml Wasser
150g gefrorene Himbeeren
1 TL Zitronensaft
(1/2 TL Kokosraspeln, die hab ich vergessen)

Die Kokosmilch mit der Sahne und dem Vanillezucker in einem Topf auf dem Herd kurz aufkochen lassen. Währenddessen die Speisestärke mit Agar Agar und Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Diese Mischung zur Kokosmilch in den Topf geben und ca. 5 Minuten unter rühren köcheln lassen, bis man eine schöne glatte Creme hat. Diese in 2 kleine Schälchen geben und auskühlen / fest werden lassen.

Die Himbeeren auftauen, mit dem Zitronensaft mischen und entweder pürieren oder (so wie ich) durch ein Sieb pressen, sodass die Himbeerkerne übrig bleiben. Den Himbeersaft auf den Pudding geben, mit Kokosraspeln bestreuen und bis zum Verzehr kühl stellen.

Russische Honigtorte nach K

Russische Honigtorte nach K

Honigtorte2

Das Rezept ist von meiner russischen Freundin, die mich schon zwei mal damit beglückt hat : )
Heute hab ich es selbst versucht und ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden!
Bis zur Perfektion, wie ich es bisher von ihr gewohnt bin, brauch ich aber noch etwas Übung!

Aus der Menge habe ich 8 kleine Böden gemacht und so jeweils 2 kleine Honigtörtchen gemacht, die jeweils 2 Personen satt und glücklich machen.
Das Rezept von ihr beinhaltet eigentlich die doppelte Menge an Zutaten, wo 3 Eier angegeben sind. 1,5 Eier finde ich doof, daher sind es hier 2.

Für die Böden:
60g Butter (bei mir Alsan Margarine)
50g Zucker
2 Eier
2 EL Honig (bei mir darf’s gerne noch mehr sein)
1 EL Wodka (den hab ich durch Wasser ersetzt, ich besitze keinen)
1 TL Natron
140g Mehl
+ noch etwa 65-75g Mehl zum kneten

Für die Creme:
100g Butter (bei mir wieder Alsan)
50g Zucker
200g Sauerrahm
ca. 100g grob gehackte Walnüsse

Für die Böden die Butter in einem Topf auf dem Herd zum schmelzen bringen, Zucker mit einem Schneebesen einrühren und in der Butter auflösen lassen. Unter starkem Rühren die Eier nacheinander dazu geben, Honig (und Wodka) einrühren, dann das Natron dazu geben und so lange rühren, bis sich das Volumen der Masse etwa verdoppelt hat (ich hab an dieser Stelle die Masse erst ca. 3 Minuten auf höchster Stufe erhitzt, dann die Hitze auf mittlere Temperatur runter gedreht und dabei immer weiter gerührt, damit nichts anbrennt). Dann erst 140g Mehl portionsweise dazu geben und stark rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese dann ca. 10 Minuten abkühlen lassen.
Den Herd auf 170° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das restliche Mehl auf der Arbeitsfläche anhäufen, darauf die noch halb warme Masse geben und mit dem Mehl verkneten, bis man einen schönen geschmeidigen Teig hat. Diesen möglichst dünn ausrollen und kreisrunde Platten ausschneiden (ich habe dafür einen Tortenring genommen, den man in der Größe verstellen kann. Der Ring ist schön dünn und man kann genau die Größe einstellen, die man haben will. Ich hatte die kleinste Größe).
Die Platten dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, bei mir passten genau 4 Stück nebeneinander und diese dann nacheinander für jeweils etwa 5 Minuten in den Backofen geben, bis sie eine leicht gold-braune Farbe angenommen haben. Die Platten auskühlen lassen.

Für die Creme mindestens zimmerwarme Butter mit dem Zucker verrühren, dann den Sauerrahm dazu geben. Eine Platte mit etwas mehr als einem EL Creme bestreichen. Gehackte Walnüsse darauf streuen, die nächste Platte darauf legen, wieder mit Walnüssen bestreuen… fortfahren, bis die gewünschte Höhe erreicht ist oder keine Platten und keine Creme mehr da ist .

Die Torte am besten mindestens eine Nacht abgedeckt (nicht im Kühlschrank) ziehen lassen.

Möhrenkaviar zu Spaghetti

Möhrenkaviar

(Und nochmal von paules.lu. Wieder sehr lecker! Für 2 Personen)

2 große Möhren
40ml helles Sesamöl
40ml Olivenöl
50g Sesam
Salz, Pfeffer
Abrieb von einer Zitrone
Saft einer halben Zitrone (Bei Paules ist es eine ganze Zitrone)
Bei mir noch 1 TL getrockneter Koriander
Etwas Schnittlauch
250g Spaghetti

Am Vorabend die Möhren in kleine Stücke schneiden und mit Sesamöl, Olivenöl, Sesam, Salz und Pfeffer in einen Behälter geben und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag wird das ganze dann im Mixer mit Zitronensaft, Zitronenabrieb und nochmal etwas Salz und Pfeffer püriert und Spaghetti werden dazu gekocht.
Da ich leider gegen rohe Karotten allergisch bin, hab ich das ganze (ohne Zitronensaft und -abrieb) vorher noch in einem Topf für ca. 5 Minuten erhitzt, dabei hab ich den getrockneten Koriander dazu gegeben und es erst dann mit Zitrone püriert. Mit etwas Nudelkochwasser wird es etwas geschmeidiger.
Mit Spaghetti auf einen Teller geben und klein gehackten Schnittlauch darüber streuen.