Roh vegane Zimt-Tarte

Auf Weihnachten hab ich mich noch über Roh-Veganer lustig gemacht (zumindest über jene, die auf Youtube zeigen, wie sie über den Tag verteilt 60 Bananen zu sich nehmen), heute poste ich ein roh-veganes Rezept… Dessen Ergebnis ich übrigens nicht essen kann, weil mir rohe Mandeln scheinbar Allergie verursachen. Juhu! Aber geschmacklich ist es tatsächlich sehr lecker (sagt auch der Freund) und ich fand, dass es im Originalrezept einfach unglaublich schön aussah und ich finds faszinierend, dass da nix gebacken wurde und weder Milchprodukte noch Seidentofu oder sonstige übliche Verdächtige drin sind. Hab das Original geringfügig verändert und es in eine kleine Tortenform gebracht. Auch wenn ich es nicht essen kann, vielleicht mag es trotzdem jemand nachmachen.

Roh-vegane Zimt-Tarte2

Roh-veganer Zimt-Tarte

Für den Boden:
115g gemahlene Mandeln
3/4 TL Zimt
1,5 EL Agavendicksaft
(1 EL Wasser)

Für die Creme:
140g Cashews (über Nacht in Wasser eingeweicht)
60ml ungesüßter Apfelsaft
15ml Zitronensaft
30ml Agavendicksaft
2 Messerspitzen Vanillepulver
1 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlener Ingwer
1 Messerspitze Salz

Für die Marmormuster:
0,5 TL Zimt
1 TL Agavendicksaft

Für den Boden die Zutaten miteinander vermischen und mit den Händen verkneten, sodass alles schön zusammen klebt. Evtl. noch etwas Wasser hinzufügen. Den Boden dann in eine kleine Tortenform drücken und am Rand ein bisschen hoch ziehen.

Für die Creme die über Nacht in Wasser eingeweichten Cashews in einen Mixer geben, die restlichen Zutaten hinzugeben und das ganze zu einer fast schon Quark- oder Frischkäse-artigen Konsistenz pürieren. Die Masse auf den Boden gießen und glatt verstreichen.

Für das Marmormuster den Zimt mit dem Agavendicksaft glatt rühren, über die Creme gießen und mit der Gabel oder einem Messer irgendwelche Muster ziehen.

Das ganze kommt dann ins Gefrierfach und ca. 15 Minuten bevor man es essen will, holt man es raus, damit man kein Eis, aber noch eine relativ feste Konsistenz hat.

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