Doku-Empfehlung: Frisch auf den Müll

In der Dokumentation „Frisch auf den Müll – Die globale Lebensmittelverschwendung“ geht es um die Mengen an Lebensmitteln, die weggeworfen wird bevor sie überhaupt in den Supermarkt kommt, die von den Supermärkten aussortiert und von uns Verbrauchern weggeworfen wird. Ich verlinke die Dokumentation vor allem deshalb, weil es darin kurz um die Community Supported Aggriculture (CSA) in den USA geht, bei uns auch Solidarische Landwirtschaft genannt, die auch bei uns immer häufiger wird und trotzdem relativ unbekannt ist. Es gibt unterschiedliche Ausformungen von CSA, in der Regel läuft das so ab, dass sich ein Bauer mit einer gewissen Anzahl an Konsumenten zusammen tut, der Bauer seine geschätzten Jahresausgaben für Land, Maschinen, Düngemittel, Arbeitskraft etc. aufstellt und dieser Betrag dann anteilsmäßig von den Konsumentinnen im Voraus an den Bauern gezahlt wird, die dafür dann die Ernte unter sich aufteilen können.

Für den Bauern ergibt sich daraus die Sicherheit, dass er seine Produkte los wird, dass auch Ernteausfälle von der Gemeinschaft mitgetragen werden etc.
Für die Kunden ergibt sich die Gewissheit um die Herkunft der Lebensmittel und um die faire Entlohnung des Bauern, je nach Arrangement können die Kunden auch Einfluss darauf nehmen, welches Gemüse in welcher Menge und wie angebaut wird etc.

Eine Auflistung von CSA-Betrieben in Österreich findet ihr hier, in dem Wiki gibt es auch noch mehr Informationen zum Thema.
Eine Auflistung für Deutschland mit ganz vielen Informationen dazu gibt es hier.

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