Pfirsichkuchen mit Schokostückchen

Pfirsichkuchen

Für eine große Tortenform

3 Eier
125g Alsan oder Butter
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
125g Mehl
25g Kokosraspeln
1 TL geriebene Zitronenschale
8g Backpulver
ca. 40g grob gehackte Zartbitterschokolade
ca. 500g eingelegte Pfirsiche

Die Eier mit der zimmerwarmen Alsan, dem Zucker, Vanillezucker, Mehl, Kokosraspeln, geriebener Zitronenschale und Backpulver erst auf niedrigster Stufe, dann auf höchhster Stufe zu einer schön dickflüssigen zähen Masse verrühren. Die gehackte Schokolade unterrühren. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Tortenform geben, glatt streichen, die Pfirsiche in den Teig drücken und den Kuchen bei 175° Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten backen. Mit Puderzucker bestreuen.

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Pesto Rosso mit ofengerösteter Paprika

Pesto Rosso mit gerösteter Paprika

Das Rezept ist eigentlich genau das gleiche wie das Pesto Rosso, was ich vor kurzem hier schon hatte. Allerdings mit der Hälfte Tomaten weniger und stattdessen mit 2 ofengerösteten Paprika, was den Geschmack nunmal ganz anders macht. Deshalb hier, für 4 Personen:

50g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
2 rote Paprika
25g Pinienkerne
25g Walnüsse
frische Chili oder Chili-Pulver nach Geschmack
1 EL Paprikapulver edelsüß
2 TL Kräuter der Provence
3 EL Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
Etwas Meersalz
1 TL Thymian
1 TL Rosmarin
3 EL Öl von den eingelegten Tomaten

Die Paprika in 2 bis 4 Teile teilen, das Kerngehäuse entfernen und die Paprika mit der Haut nach oben auf ein mit Alufolie belegtes Backblech legen. Dann im auf 250° Oberhitze vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten rösten, bis die Haut langsam braun wird und sich Blasen bilden. Die Paprika dann in einen Gefrierbeutel oder eine verschließbare Box geben, diese(n) verschließen und weitere 15 Minuten liegen lassen, danach aus dem Beutel nehmen, die Haut entfernen und in kleine Stücke schneiden.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, danach alle Zutaten in einen Mixer geben und so gut es geht pürieren.
Wer das Pesto nicht sofort aufessen kann: In ein Schraubglas füllen, mit Olivenöl befüllen, bis alles bedeckt ist und im Kühlschrank lagern. Hält sich so sicher eine Woche.

Ziegenkäse-Pesto-Gnocchi mit grünem Spargel

Ziegenkäse-Pesto-Gnocchi mit grünem Spargel

Orientiert hab ich mich am Rezept von Grain-de-Sel, aus Mangel an bestimmten Zutaten ist es aber natürlich wieder anders geworden, aber lecker war’s auf jeden Fall.

Für 2 Personen

Für die Gnocchi:
250g Ziegenfrischkäse (bei mir 200g Ziegenfrischkäse + 50g Quark)
1 Eigelb
1 EL Bärlauch-Pesto (bei mir Pesto Rosso mit gerösteter Paprika)
70g Mehl (bei mir etwas mehr)
40g frisch geriebener Parmesan

Für den Rest:
300g grüner Spargel
2 Stangen junger Knoblauch (bei mir 3 kleine Knoblauchzehen)
40g braune Butter (? bei mir normale Butter und noch ein Schuss Olivenöl)
etwas Haselnussöl (hab ich nicht)
1TL brauner Vanillezucker (bei mir weißer Vanillezucker)
Salz, Pfeffer
Parmesan

Den Spargel von seinen hölzernen Enden befreien und je nach Dicke eventuell noch der Länge nach halbieren. In kleinere Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 3-5 Minuten bissfest dünsten.

Für die Gnocchi alle Zutaten miteinander vermischen, wobei eine ganz weiche Masse entsteht, die der Freund mit Brotaufstrich verglichen hat. Wenn man sich dann die Hände gut bemehlt, die Masse auf eine GUT bemehlte Arbeitsfläche gibt kann man sie aber tatsächlich zu einer langen Rolle formen und dann auch Gnocchis abstechen. Diese in einem großen Topf mit viel kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten köcheln, bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden und in der Butter andünsten, den Spargel dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und den Vanillezucker darüber streuen. Die Gnocchis dazu geben und in der Pfanne schwenken. Eventuell Haselnussöl darüber geben und mit Parmesan bestreut servieren.

Vegane Mandelpudding Tartelettes

Tartelettes

Seit letzter Woche besitze ich vier dieser tollen kleinen Tartelette-Förmchen, die heute eingeweiht wurden. 2 davon wurden mit dieser veganen Füllung befüllt, die anderen beiden werden morgen noch mit irgend etwas anderem befüllt, da muss ich mir aber noch was überlegen.
Das Rezept für den Mandelpudding stammt (minimalst abgewandelt) von diesem Blog und ist wirklich absolut zu empfehlen. Pudding aus Soja-Reis-Milch (die ich normal immer nehme) fand ich nicht so prickelnd, aber mit Mandelmilch ist das WIRKLICH gut (und dabei stehe ich nicht mal so sehr auf Mandelmilch…)

Für den Boden, für vier 12cm-Tartelette-Förmchen:
160g Mehl
30g gemahlene Mandeln
125g zimmerwarme Alsan
4 EL Wasser
1 Prise Salz

Für den Mandelpudding (reicht für 2-3 12cm-Tartelette-Förmchen):
500ml Mandelmilch
35g Speisestärke
1,5 EL Vanillezucker
1,5 EL Zucker
1 Prise Salz

+ Obst / Beeren nach Wahl (bei mir eingelegte Pfirsiche und eingelegte Waldbeeren von Mama)

Für den Boden die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Teig dann in die gefetteten Tartelette-Förmchen drücken, den Boden mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen.

Für den Mandelpudding erst die Speisestärke mit 5 EL von der Mandelmilch glatt verrühren. Dann die restliche Mandelmilch mit Zucker, Vanillezucker und Salz auf dem Herd unter rühren aufkochen. Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen, schnell und gründlich das Speisestärke-Gemisch unterrühren, das ganze wieder auf den Herd geben, noch einmal aufkochen, dann auskühlen lassen.

In meiner Ungeduld hab ich dann das Obst schon unter den lauwarmen Pudding gegeben und damit die Tartelette-Förmchen befüllt und dann schon die Fotos gemacht, da war der Pudding noch nicht ganz fest. Nach 4 Stunden im Kühlschrank ist der Pudding aber schnittfest.

#Insideout

Fashion Revolution

Ich hätte ja nicht gedacht, dass es mal ein Foto von mir auf meinem Blog geben würde, aber im Zuge des Fashion Revolution Day und der damit verbundenen Aufforderung, seine Kleidung auf links zu tragen und so auf die Herkunft der Textilien aufmerksam zu machen, möchte ich auch zeigen, was ich heute für Klamotten anhatte.
Das Tshirt ist bio und fair und für 30€ von Armed Angels gekauft und trägt das ganz tolle Etikett mit der Aufschrift: „This organic garment is made under fair conditions and with all our love so handle with care“ : )
Die Hose ist eigentlich von Pimkie, wurde von mir allerdings gebraucht bei Kleiderkreisel gekauft. In quasi neuem Zustand!
Nicht zu sehen ist eine Jacke, die ich draußen anhatte, die noch vom H&M stammt und dort vor ca. 4 Jahren neu gekauft wurde (hinter dem Link steckt übrigens die Konzernbeschreibung von CIR, welche diverse Bekleidungsfirmen auf soziale und ökologische Kriterien untersucht). Ebenfalls nicht zu sehen sind die ca. 6 oder 7 Jahre alten Converse Chucks, denen man ihr Alter langsam aber sicher auch deutlich ansieht (hinter diesem Link steckt der englisch-sprachige Wikipedia-Artikel über Nike, weil Converse ja zu Nike gehört. Falls es tatsächlich jemanden geben sollte, der nicht weiß, was man Nike alles vorwerfen kann). Letzte Woche hatte ich faire Ethletic Chucks bestellt, die sogar billiger sind als die originalen Converse (außer letztere sind mal wieder im Angebot), die aber leider einen Produktionsfehler hatten und wieder zurück gehen mussten. An den Schuhen erkennt man sehr schön, dass faire Kleidung nicht unbedingt teurer sein muss.

Und ab morgen bemühe ich mich wieder darum, meinem Blog-Namen gerecht zu werden! Mode ist eigentlich so wirklich gar nicht mein Thema.

Fashion Revolution Day

Heute vor einem Jahr ist das Fabrikgebäude Rana Plaza in Bangladesch eingestürzt, über 1.100 Menschen sind gestorben, weitere 2.500 Menschen verletzt. Das Ereignis ist nur eines von vielen, wenn auch das bisher schlimmste, in der Geschichte der Textilindustrie des Landes und könnte so auch in diversen anderen Produktionsländern passieren, wo westliche Modemarken ihre Kleidung produzieren lassen. Das liegt u.a. daran, dass wir hier möglichst viele und möglichst billige Klamotten kaufen und Unternehmen wie C&A und Mango möglichst hohe Gewinne einfahren wollen. Ansonsten würde man nicht minderwertiges Material zum Bau der Fabriken benutzen und diese auf Bauland bauen, das nicht für mehrstöckige Fabriken geeignet ist. Man hätte die ArbeiterInnen nicht zur Arbeit gezwungen, obwohl schon am Tag vorher Risse in den Wänden der Fabrik aufgetaucht waren. Ein Jahr später fehlen immer noch 40 Millionen Dollar, um alle Opfer fair zu entschädigen, weil sich die Unternehmen weigern, Verantwortung zu übernehmen.

In der Zeit war dazu vorgestern ein schöner Artikel, aus dem ich kurz zitiere:

Zeldenrust und andere Aktivisten haben in den vergangenen Monaten nachweisen können, dass mindestens 28 westliche Unternehmen in Rana Plaza produzieren ließen: große Firmen wie C&A, Mango oder KiK, aber auch deutsche Mittelständler wie NKD, Güldenpfennig oder Adler Modemärkte. Zusammen erwirtschaften sie einen Jahresumsatz von mehr als 20 Milliarden Dollar – mehr als die hundertfache Summe dessen, was der Fonds benötigen würde. Man weiß heute, dass die Arbeitsbedingungen in Rana Plaza unmenschlich und Überstunden die Regel waren. Dass Arbeiterinnen geschlagen wurden. Dass es keinen ausreichenden Brandschutz gab und auch zu wenig Notausgänge. Dass die Fabrik so marode war, dass sie irgendwann einstürzen musste.

(…)

Die Näherinnen warten noch heute auf Entschädigung

Dennoch weigert sich die Industrie, die notwendige Summe einzuzahlen. Bis heute enthält der Hilfsfonds lediglich 15 Millionen Dollar, also weniger als die Hälfte der benötigten Summe. Die eingezahlte Summe ist auch nur deshalb so hoch, weil der irische Textilkonzern Primark mehr als sieben Millionen Dollar gab. „Wir sind fassungslos über das Ausmaß der Tatenlosigkeit“, sagt Zeldenrust. „Es wäre für die Unternehmen ein Leichtes zu helfen“.

Um dieses Ereignis nicht zu vergessen und um auf die Zustände in der konventionellen Textil- und Bekleidungsindustrie aufmerksam zu machen, findet heute der Fashion Revolution Day statt. Alle sind heute dazu aufgerufen, ihre Kleidung verkehrt herum zu tragen, sodass man das Etikett sieht. Darauf angesprochen kann man darüber reden, woher es kommt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde. In vielen Ländern gibt es zusätzliche Aktionen, was und wo findet ihr hier.

Was kann man alles tun?
Sich informieren! Mode von Marken kaufen, die der Fair Wear Foundation angeschlossen sind.
Weniger Kleidung kaufen! Hochwertige, langlebige Kleidung kaufen! Faire Bio-Kleidung kaufen! Gebrauchte Kleidung kaufen! Projekte unterstützen, die sich für eine bessere textile Kette einsetzen. Die Unternehmen anschreiben und sie auf ihre Verantwortung aufmerksam machen! Heute am Fashion Revolution Day aktiv sein.

Flammkuchen mit grünem Spargel und Avocado

Flammkuchen mit grünem Spargel und Avocado

Frühling ist schon ein Traum : ) Während es einen halben Meter von uns entfernt regnet, sitzen wir bei gleichzeitig strahlendem Sonnenschein geschützt auf dem Balkon und essen frischen Spargel auf diesem leckeren Flammkuchen zum Abendessen. Was will man mehr? (Okay, schönere Fotos vielleicht, irgendwann kann ich das auch noch! Und ich hatte Hunger!)

Für den Teig:
220g Mehl Type 550
20g Roggenvollkornmehl
130ml Wasser
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

Für den Belag:
2 EL Olivenöl
200g grünen Spargel
1 kleine Zwiebel
1 EL Ziegenfrischkäse
1 EL Sauerrahm
eine halbe Avocado
3 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
Schnittlauch
Pfeffer
Fleur de Sel

Für den Teig alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in einer abgedeckten Schüssel mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Für den Belag das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel von seinen hölzernen Enden befreien, in kleine Stücke schneiden, evtl. noch halbieren und im Öl ca. 3 Minuten lang dünsten. Den Spargel aus der Pfanne nehmen und stattdessen in gaaanz feine Ringe geschnittene Zwiebeln in die Pfanne geben und ebenfalls kurz andünsten.
Den Teig in 2 Teile teilen und diese sehr dünn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Sauerrahm und Ziegenfrischkäse miteinander vermischen und auf den beiden Teigen verteilen. Die Zwiebeln darauf verteilen, dann den Spargel, dann in dünne Scheiben geschnittene Avocado und in kleine Stücke geschnittene getrocknete Tomaten. Mit Pfeffer bestreuen.

Die Flammkuchen im auf 250° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen auf unterster Ebene ca. 13 Minuten lang backen. Danach mit Schnittlauch und wenig (!) Fleur de Sel bestreut servieren.

Wien

Letzte Woche gab es eine kurze Wien-Tour, davon kann man ruhig auch mal Fotos zeigen!
Zu sehen sind der Schönbrunner Schlosspark, der Zentralfriedhof, die Karlskirche, der Schwarzenbergplatz mit Russendenkmal, Schloss Belvedere und der Volksgarten. 1_Schönbrunn 2_Schönbrunn 3_Zentralfriedhof 4_Zentralfriedhof 5_Zentralfriedhof 6_Zentralfriedhof 7_Karlskirche 8_Schwarzenbergplatz 9_Schwarzenbergplatz 10_Russendenkmal 11_Belvedere 12_Belvedere 13_Volksgarten 14_Heldenplatz

Möhrentorte mit Zitronensahne

Möhrentorte Schnitt

Für eine große Tortenform. Der Boden ist von diesem Rezept übernommen, der Rest ist von mir.

Für den Boden:
200g fein geriebene Möhren
1 EL Zitronensaft
4 Eier
80g Zucker
3 TL Vanillezucker
50g Speisestärke
50g Mehl
200g gemahlene Mandeln

Für die Creme:
400g Sahne
2 P. Sahnesteif
80g Puderzucker
1 TL geriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
200g Sauerrahm

Für die oberste Schicht:
50g Sahne
50g Sauerrahm
4 EL gehobelte Mandeln
ca. 30g fein geriebene Schokolade

Für den Boden die Karotten fein reiben und mit einem EL Zitronensaft mischen. Zur Seite stellen.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit Zucker und Vanillezucker sehr steif schlagen. Die Eigelbe unterheben. Mehl und Speisestärke mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Die Karotten und die geriebenen Mandeln unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier belegte Tortenform gießen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 175° Ober-/Unterhitze ca. 50-55 Minuten backen. Stäbchenprobe. Aus der Form lösen, auf ein Backrost stürzen, das Backpapier abziehen und den Boden mindestens eine Stunde lang gut auskühlen lassen. Wenn er richtig ausgekühlt ist, den Boden in 3 Teile teilen.

Für die Creme die Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen, geriebene Zitronenschale, Zitronensaft und Sauerrahm unterheben. Einen Tortenring um den untersten Tortenboden legen. Die Hälfte der Creme auf dem ersten Tortenboden verstreichen, den zweiten Tortenboden darauf legen, die zweite Hälfte Creme darauf verstreichen, den dritten Tortenboden darauf legen.

Für die oberste Schicht 50ml Sahne steif schlagen, mit Sauerrahm vermischen und auf dem obersten Tortenboden verstreichen. Zartbitterschokolade fein reiben und in die Mitte streuen. Gehobelte Mandeln in einem Topf goldgelb anrösten, abkühlen lassen, etwas zerkleinern und am Rand verstreuen.