Reis mit Pak Choi Gemüse

Reis mit Pak Choi Gemüse

Für 2 Personen

1 Tasse Reis

Das weiße vom Porree (geviertelt und in feinen Scheiben geschnitten ca. 2 Hände voll)
2 dicke Karotten
1 kleiner Pak Choi
1 Stück Ingwer (ca. so groß wie eine Knoblauchzehe)
1 Knoblauchzehe
125g Tofu
Sojasauce
Salz, Pfeffer, Chili, Currypulver
Cashews
Limettensaft

Tofu in Würfel schneiden und in etwas Sojasauce einlegen, bis das Gemüse geschnitten ist. Das weiße vom Porree und die Karotten vierteln und in feine Scheiben schneiden, die Stiele vom Pak Choi in Stücke, die Blätter in mitteldicke Streifen schneiden. Ingwer und Knoblauchzehe so fein wie möglich schneiden.
Den Tofu in einer Pfanne in heißem Sonenblumenöl scharf anbraten, Hitze reduzieren, Porree, Karotten und Pak Choi Stiele hinzugeben, drei Minuten braten, dann Blätter, Ingwer und Knoblauch dazu geben, kurz mit braten. Mit Sojasauce, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Curry und Chili abschmecken. Mit Reis servieren und mit Cashwes bestreuen.

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Roh vegane Zimt-Tarte

Auf Weihnachten hab ich mich noch über Roh-Veganer lustig gemacht (zumindest über jene, die auf Youtube zeigen, wie sie über den Tag verteilt 60 Bananen zu sich nehmen), heute poste ich ein roh-veganes Rezept… Dessen Ergebnis ich übrigens nicht essen kann, weil mir rohe Mandeln scheinbar Allergie verursachen. Juhu! Aber geschmacklich ist es tatsächlich sehr lecker (sagt auch der Freund) und ich fand, dass es im Originalrezept einfach unglaublich schön aussah und ich finds faszinierend, dass da nix gebacken wurde und weder Milchprodukte noch Seidentofu oder sonstige übliche Verdächtige drin sind. Hab das Original geringfügig verändert und es in eine kleine Tortenform gebracht. Auch wenn ich es nicht essen kann, vielleicht mag es trotzdem jemand nachmachen.

Roh-vegane Zimt-Tarte2

Roh-veganer Zimt-Tarte

Für den Boden:
115g gemahlene Mandeln
3/4 TL Zimt
1,5 EL Agavendicksaft
(1 EL Wasser)

Für die Creme:
140g Cashews (über Nacht in Wasser eingeweicht)
60ml ungesüßter Apfelsaft
15ml Zitronensaft
30ml Agavendicksaft
2 Messerspitzen Vanillepulver
1 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlener Ingwer
1 Messerspitze Salz

Für die Marmormuster:
0,5 TL Zimt
1 TL Agavendicksaft

Für den Boden die Zutaten miteinander vermischen und mit den Händen verkneten, sodass alles schön zusammen klebt. Evtl. noch etwas Wasser hinzufügen. Den Boden dann in eine kleine Tortenform drücken und am Rand ein bisschen hoch ziehen.

Für die Creme die über Nacht in Wasser eingeweichten Cashews in einen Mixer geben, die restlichen Zutaten hinzugeben und das ganze zu einer fast schon Quark- oder Frischkäse-artigen Konsistenz pürieren. Die Masse auf den Boden gießen und glatt verstreichen.

Für das Marmormuster den Zimt mit dem Agavendicksaft glatt rühren, über die Creme gießen und mit der Gabel oder einem Messer irgendwelche Muster ziehen.

Das ganze kommt dann ins Gefrierfach und ca. 15 Minuten bevor man es essen will, holt man es raus, damit man kein Eis, aber noch eine relativ feste Konsistenz hat.

Wraps gefüllt mit Süßkartoffeln

Kumara Wraps

Die letzten beiden Tage unseres NeuseelandUrlaubs verbrachten wir in Wellington und gingen dort beide Tage ins Kapai, um dort lecker regional, biologisch und fair zu ebenfalls absolut fairen Preisen zu essen. Dort aßen wir äußerst leckere Wraps gefüllt mit roasted kumara (im Ofen geröstete Süßkartoffeln), Tomaten, Feta, Cashews, Koriander und Rucola, Wraps mit Falafeln und cottage cheese, normale Pommes, Süßkartoffelpommes… und die Wraps mit Süßkartoffel-Füllung wollte ich jetzt endlich ausprobieren. Leider ist es hier heute in Strömen am regnen und für Bio Salat hätte ich 5 Minuten mit dem Fahrrad durch den Regen fahren müssen… deshalb wurde auf den verzichtet, trotzdem waren die Wraps sehr lecker und wir sind gut abgefüllt.

Für 2 Personen

Für den Wrap-Teig (von Chefkoch):
200g Mehl
4 EL Sonnenblumenöl
1 TL Salz
100ml Wasser

Für die Süßkartoffeln:
ca. 450g Süßkartoffeln
3 EL Olivenöl
Thymian, Rosmarin, Pfeffer

Sonstige Füllung:
4 EL Natur-Joghurt
Petersilie
2 kleine Knoblauchzehen
4 Cocktail-Tomaten
Etwas Porree-Grün
1 Hand voll Cashews
50g Mozzarella
2 in Kräuteröl eingelegte Ziegenkäsebällchen (oder bisschen Feta)
Wenn vorhanden: Rucola, Feldsalat, sonstiger Salat
Salz, Pfeffer

Für die Wraps die Zutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten, dann noch auf der Arbeitsfläche noch ein bisschen mit den Händen bearbeiten und wenn er schön geschmeidig ist, in eine Schüssel geben und den Teig darin abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Für die Süßkartoffeln die Süßkartoffeln schälen und in dünne Pommes schneiden, in einen Gefrier- oder Butterbrotsbeutel geben, das Öl und die Kräuter dazu geben, den Beutel gut verschließen und alles gut schütteln, sodass sich das Öl und die Kräuter überall verteilen. Das ganze dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im auf 200° vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze) ca. 20-25 Minuten backen.

Den Joghurt mit Petersilie und gepressten Knoblauchzehen verrühren. Cashews in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Das grüne vom Porree in Olivenöl kurz für 1-2 Minuten andünsten. Die Tomaten in Scheiben, den Mozzarella und die Ziegenkäsebällchen in kleine Stücke schneiden.

Die Wraps in 4 Teile teilen, diese auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit einer Teigrolle kurz platt rollen, danach aber eher mit gut bemehlten Händen den Teig weiter bearbeiten, sodass man etwa pfannengroße, dünne Wraps erhält und diese in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze ca. 30 Sekunden pro Seite backen kann. Nachdem das meine ersten selbstgemachten Wraps waren, hatte ich hier nämlich erst meine Probleme, weil ich die schön kreisrunden platten Teiglinge nicht mehr von der Arbeitsfläche runter bekam. Die fertigen Wraps direkt nach dem backen in ein feuchtes Trockentuch legen, sodass sie nicht brüchig werden.

Wenn alles fertig ist, die Wraps mit dem Joghurt bestreichen, alles an Füllung rein, salzen, pfeffern, soweit wie eben möglich aufrollen und fertig.