Himbeer-Mascarpone-Torte mit Schokokeksboden

Torte ohne backen

Es ist schlimm, wenn der Backofen genau dann kaputt ist, wenn es lauter leckere Beeren gibt, die man gerne in Kuchen und Torte verarbeiten würde. Deshalb hier eine Torte ohne backen.

Für eine kleine Tortenform

Für den Boden:
130g Schokobutterkekse (bei mir von Alnatura)
60g Alsan Margarine

Für die Mascarpone-Creme:
250g Marcarpone
200g Sahne
2 P. Sahnesteif
2 gehäufte EL Puderzucker
125g Himbeeren
125g Brombeeren

Backkakao zum bestäuben

Für den Boden die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Teigrolle relativ fein mahlen. Es wird ein bisschen von der Schoko am Beutel kleben bleiben, weil die nun mal weich wird, macht aber nichts. Margarine in einem Topf auf dem Herd schmelzen. Wenn die Margarine flüssig ist, die gemahlenen Butterkekse in den Topf geben und alles gut miteinander vermischen.
Eine kleine Tortenform (samt Tortenring) mit etwas Margarine fetten und die Keksbrösel auf dem Boden fest andrücken. Die Form in den Kühlschrank geben und die Mascarponecreme zubereiten.

Dafür die Sahne mit 1 P. Sahnesteif steif schlagen. In einer zweiten Schüssel die Mascarpone ebenfalls mit 1 P. Sahnesteif und 2 EL Puderzucker (gesiebt) mit dem Handrührgerät cremig rühren. Sahne unter die Mascarpone heben. Die Himbeeren und Brombeeren durch ein Sieb auf die Sahne-Mascarpone-Creme geben und untermischen.

Die Creme auf dem Keksboden verteilen und einige Stunden in den Kühlschrank geben. Vor dem servieren einmal mit einem Messer rund um die Torte am Tortenring entlang fahren, dann den Ring lösen. Die Torte mit Kakao bestäuben.

Kokosrolle

Kokosrolle

(Rezept von der Mama vom Freund.
Für eine Rolle, von der zwei Personen sicher 4-5 Tage von essen)

Für die Kakao-Masse außen:
160ml Wasser
100g Zucker
2,5 EL dunkles Kakaopulver
1 TL Butter oder Margarine
350-400g Butterkekse, gemahlen

Für die Kokos-Masse innen:
130-150g Kokosraspeln
100g Puderzucker
160g Butter oder Margarine
(Evtl. Wodka, evtl. Sauerrahm)

Die Mengenangaben sind nur Richtwerte. Man muss gucken, wie sich die Konsistenz anfühlt…

Für die Kakao-Masse zunächst die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einer Teigrolle die Butterkekse sehr fein mahlen. Bei mir war es eigentlich nicht mal fein genug, ich habe noch minimal größere Stückchen drin. Die sind nicht schlimm, aber schöner siehts aus, wenn man keine Stückchen mehr in der Masse sieht.

Wasser und Zucker in einem Topf auf dem Herd aufkochen lassen, Butter oder Margarine dazu, diese auflösen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die gemahlenen Butterkekse nach und nach untermischen, bis sich eine richtig harte Knetmasse gebildet hat. Die sollte gerade noch so weich sein, dass man sie danach auf ein Backpapier erst mit den Händen ausklopfen und dann ausrollen kann. Dabei sollte ein Rechteck entstehen, bei mir hatte das ca. 22x33cm.

Für die Kokos-Masse die Kokosraspeln mit Puderzucker und Butter oder Margarine mischen und mit den Händen zu einer einzigen Masse verarbeiten. Wer mag kann etwas Wodka dazu tun oder etwas Sauerrahm, finde ich beides aber nicht nötig.
Bei den Kokos-Raspeln gibt es da übrigens besser und schlechter geeignete… meine von Alnatura finde ich nicht so geeignet, die sind sehr knusprig, was ansich toll ist, aber in der Rolle ist es schöner, wenn sie etwas weicher sind.

Nun die Kokos-Masse auf einem Teil der Kakao-Masse verteilen und alles zu einer Rolle aufrollen und vor dem Servieren noch eine Zeit lang in den Kühlschrank geben. Danach im Kühlschrank einfach in dem Backpapier eingewickelt lagern.

Update: Nach 2 Tagen ist die Rolle perfekt, von der Konsistenz und vom Geschmack. Dann kann man auch die Alnatura-Kokosraspeln ohne weiteres nehmen. Wenn ihr die nachmacht, bitte wirklich 1-2 Tage bevor ihr sie essen wollt, das warten lohnt sich!