Blumenkohl mit Sesam aus dem Wok

Blumenkohl mit Sesam aus dem Wok

Ich bin ja eigentlich kein großer Blumenkohl-Fan, gleiches gilt für meinen Freund. Wir hatten aber so einen schönen in der Biokiste und der Kommentar vom Freund war dann sogar: „Das ist definitiv das Beste, was ich jemals mit Karfiol gegessen habe“. (Für alle Mittel-/Nord-Deutschen: Karfiol ist die österreichische (süddeutsche) Bezeichnung für Blumenkohl. Haben wir wieder was gelernt!)

Für 2 große Portionen, aus dem Buch „Täglich Vegetarisch“ von Hugh Fearnley-Whittingstall.

1 mittelgroßer Blumenkohl (abzüglich Stiel und Blätter kamen am Ende bei mir ca. 400g Blumenkohl-Röschen dabei raus)
2 EL Sesamsamen (bei mir schwarze)
2 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel (nächstes Mal bei mir mehr! 1,5 bis 2 große dürften es schon sein)2 Knoblauchzehen
1-2 grüne Chilis (bei mir eine halbe rote, sehr scharfe. Schärfer muss es nicht sein)
2 TL frischer Ingwer (bei mir etwa daumendick und ca. 1cm lang)
1 TL dunkles Sesamöl (bei mir hell)
2 TL Sojasauce
1 kl. Hand voll Koriander (bei mir Korianderkraut getrocknet und Schnittlauch)

Dazu 160g Basmati-Reis

Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und in einer Schüssel mit kaltem Wasser etwa 10 Minuten einweichen.
Den Sesam im Wok ca. 1-2 Minuten trocken rösten, aus dem Wok schütten und zur Seite stellen.

Das Öl im Wok erhitzen. Die halbierte und in dünne Streifen geschnittene Zwiebel bei mittlerer Hitze goldfarben andünsten, dann Knoblauch (in Scheiben), Chilis (ganz fein geschnitten) und Ingwer (bei mir durch eine Knoblauchpresse gedrückt) zu den Zwiebeln geben und unter Rühren eine Minute anbraten.

Den Blumenkohl abgießen, die Hitze unter dem Wok erhöhen und den Blumenkohl mit ca. 100ml Wasser in den Wok geben. 5-10 Minuten unter rühren garen, bis der Blumenkohl am Rand leicht braun wird. Sesamöl, Sojasauce, Sesam und gehackten Koriander dazu geben (bei mir getrockneten Koriander und frischen Schnittlauch).

Mit Reis servieren.

Rote-Linsen-Kokos-Suppe

Rote-Linsen-Kokos-Suppe

Für eine gut scharfe, leckere Suppe für 2 große Portionen, von www.veggi.es
Ich durfte bei der Vorbereitung für die Suppe erstmal Aschenputtel spielen, weil meine Packung Rote Linsen irgendwie nach unten aufgegangen ist, als ich sie gerade oben zumachen wollte, und sich entsprechend der Inhalt auf meinem Küchenboden ausgebreitet hat. Und nein, ich habe keine neuen Teller, die stammen noch aus meiner allerersten Küchenausstattung und passen irgendwie besser zur Farbe der Suppe, fand ich, als meine normalen Teller!

2 EL neutrales Pflanzenöl (bei mir nicht ganz neutral: Kokosöl)
130g rote Linsen
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
40g Sellerie
1 mittelgroße Kartoffel (ca. 50g)
1 EL rote Currypaste
1 Stück Ingwer (bei mir nach dem schälen ca. 10g)
1-2 EL Agavendicksaft
750ml Gemüsebrühe
250ml Kokosmilch
3 EL frischer Zitronensaft
1 frische, scharfe Chilischote (wer brennen möchte: Gerne! Es kommt wahrscheinlich auf die Currypaste und die Qualität des Ingwers an, ich hab die Paste von Alnatura und ich empfand die Suppe OHNE Chili schon gut scharf und auch mein Freund, der gerne scharf mag, fand es so schon ausreichend)
Für die Deko z.B. schwarze Sesamkörner & Chilifäden (bei mir für die Dekadenz: Safranfäden – man gönnt sich ja sonst nichts – und Koriander)

Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten. Sellerie und Kartoffel in Würfel schneiden und mit den roten Linsen zu den Zwiebeln geben. Mit Currypaste und Agavendicksaft ca. eine Minute karamellisieren lassen. Mit ca. 500ml Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Den Ingwer durch eine Knoblauchpresse in die Suppe pressen, eventuell noch fein gehackte Chili hinzufügen, weitere 250ml Gemüsebrühe dazu geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
250ml Kokosmilch hinzugeben, weitere zwei Minuten köcheln lassen, dann die Suppe pürieren, und danach durch ein Sieb in einen anderen Topf umfüllen, sodass eine feine Suppe entsteht und der Linsen-Pürree übrig bleibt (der steht zur Zeit bei mir im Kühlschrank, ich probiere den später einfach als Brotaufstrich ; ) ). Im Originalrezept werden jetzt weitere 50ml Kokosmilch und 50ml Gemüsebrühe hinzugegeben, um die Suppe noch zu verdünnen, das ist mMn nicht nötig. Die Suppe evtl. mit weiterem Agavendicksaft, Zitronensaft und Salz abschmecken. Zur Garnierung gab es bei mir statt der Chilifäden Safranfäden, ich fand das auf dem Bild im Original so schön mit dem rot. Und noch etwas Koriander.

Und dazu gab es leckere, aufgebackene polnische Brezeln aus Krakau!

Thai Curry

Thai Curry

Der Reis ist versteckt unter dem ganzen Gemüse! Minimal abgewandelt von lecker.de
Für 3-4 Personen

55g Erdnusskerne
200g Tofu (bei mir Mandel Nuss von Alnatura)
3 EL Sojasauce
300g Möhren
1 rote Paprika
1 Zucchini
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Chilischote
400ml Kokosmilch
Mangels Currypaste gab’s hier 2-3TL Madras Curry
2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Viel Petersilie
ca. 300g Reis

Die Erdnusskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, auf ein Brettchen geben und abkühlen lassen. Danach klein hacken.
Den Tofu klein schneiden und in 3 EL Sojasauce 20 Minuten einlegen. In der Zeit das Gemüse klein schneiden.
Den Tofu dann in etwas Öl anbraten, danach herausnehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.
Nun die Möhren und die Paprika 3 Minuten anbraten, dann die Zucchini die Lauchzwiebeln sowie die Kokosmilch dazu geben und mit 2-3TL Curry würzen. Ganz fein gehackte Chilischote dazu geben. Ein paar Minuten köcheln lassen. Dann den Tofu und die klein gehackten Erdnüsse dazu und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.
Mit Reis servieren und mit Petersilie dekorieren.