Schoko-Kokos-Müsliriegel

Müsliriegel2

Ich habs bei chestnutandsage gesehen und musste es sofort nachmachen und hab es dabei nur geringfügigst geändert.

Je nach Größe ergeben sich um die 14 Riegel

360g Haferflocken
35g Weizenvollkornmehl
40g Muscovadozucker (bei mir 30g standard weißer Zucker)
30g Kokos-Chips, fein gehackt
1/2 TL Salz
Mark 1 Vanilleschote (bei mir 10g Vanillezucker)
100g Zartbitterschokolade, gehackt
90g neutrales Öl (bei mir eine Mischung aus nicht so neutralem Kokos- und Sonnenblumenöl)
130g Honig (bei mir Waldhonig)

Den Backofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Erst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann die flüssigen Zutaten hinzufügen und mit den Händen verkneten (ich hab noch ca. 1 TL – 1 EL Öl hinzugefügt, weil ich wollte, dass sich alle trockenen Zutaten ein Bisschen feucht anfühlen, weil ich dachte, dann pappt es hinterher besser zusammen und das ging offenbar ganz gut).

Die Masse mit den Händen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 1,5cm dick (im Original 2cm) und rechteckig „vestreichen“ und dann richtig schön fest aneinander drücken, sodass hinterher beim schneiden nicht so viel abbröckelt.

Diese Masse ca. 40 Minuten lang backen, dann ca. 10 Minuten abkühlen lassen und dann in Riegel schneiden (im Originalrezept steht dafür in den Kommentaren dieser Trick: Wirklich schneiden und nicht nur das Messer mit Gewalt nach unten drücken, dann bleiben die Riegel auch ganz!)

Tadaa, eigene Müsliriegel! Im Original steht zwar, dass sie sich kühl und dunkel in einer Box sicher einige Wochen lagern lassen, aber ich denke, ich werde das nicht testen können, weil sie innerhalb weniger Tage aufgefuttert sind!

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Schokoladen-Rotweinkuchen

Wein Wein2

Ab jetzt hab ich eine Verwendungsmöglichkeit, wenn der Freund mal wieder eine Flasche Rotwein köpft und dabei nicht bedenkt, dass er sie alleine (ich mag keinen) nicht in kürzester Zeit austrinken kann.  Wobei ich hier nur 67ml retten konnte… im Kuchen machen sich diese aber sehr gut! Gefunden auf maraswunderland, ich hab nur die Mengenangaben um die Hälfte reduziert, weil ich eine kleine Tortenform verwendet habe. Hier also die Angaben für eine kleine Form.

75g Mehl
100g weiche Butter
100g Zucker (Original: 250g)
2 Eier
67ml Rotwein
1,5 gehäufte EL Kakaopulver
75g gehackte Schokolade (zartbitter)
75g gehackte Mandeln (bei mir gehobelte)
0,5 P. Vanillezucker (bei mir 2 TL)
0,5 P. Backpulver (bei mir 2 TL)
Optional: Puderzucker

Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, danach die Eier nacheinander für jeweils eine Minute unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen, auf die Eiermasse sieben. Die Mandeln hinzugeben und schnell unterrühren. Die gehackte Schokolade unterheben.
Den Teig in eine gefettete Form geben und je nach Größe der Form ca. 45 Minuten oder länger backen (bei mir mit der kleinen Form reichen die 45 Minuten, in maraswunderland wird eine große Tortenform verwendet und dafür 60 Minuten angegeben).

Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen, essen, freuen.

Kartoffelbaguette

Kartoffelbaguette2

Die Konsistenz beim Teig machen lässt einen etwas zittern, aber das Ergebnis ist geschmacklich wirklich super. Der Vorteig muss 12 Stunden gehen und am Backtag braucht man noch mal ca. 4 Stunden. Das Rezept stammt vom Brotdoc. Ich habe anderes Mehl verwendet und die Vorgehensweise leicht geändert.

Für den Vorteig
125g Mehl Type 550
125g Wasser
0,2g frische Hefe (das ist etwa so groß wie ein Pinienkern)

Für den Hauptteig
Vorteig
375g Mehl Type 550
240g Wasser (evtl mehr)
11g Salz
5g Hefe
70g frisch geriebene festkochende Kartoffel

Für den Vorteig die Zutaten miteinander vermischen und 12 Stunden lang abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Der Teig ist am nächsten Tag voll mit kleinen Bläschen.

Am nächsten Morgen den Vorteig mit dem Mehl und dem Wasser verkneten, wobei ein mittelfester Teigballen entstehen soll. Ich hatte hier nur 240g Wasser verwendet und ein Teigballen ist bei mir nicht entstanden. Der Teig hat sich nur ganz eben vom Schüsselrand gelöst.
Dann das Salz und die Hefe dazu geben und ca. 3 Minuten auf niedrigster Stufe unterkneten. Die Kartoffel schälen und fein reiben, zum Teig geben und auf Stufe 2 ca. 4 Minuten lang unterkneten lassen. Der Teig soll weich aber elastisch sein. Im Original steht, evtl bräuchte man noch mehr Wasser, dann hätte ich aber nur noch Suppe gehabt. Mein Teig war also wirklich sehr weich, lies sich aber noch schön auseinander ziehen.

Den Teig jetzt für 2,5 Stunden lang in der Schüssel mit einem Tuch abgedeckt stehen lassen. Nach 60 und 120 Minuten den Teig jeweils falten. Nach Ablauf der 2,5 Stunden den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, in 4 Teile teilen und diese in Baguetteform bringen (schwierig, weil der Teig so weich ist). Auf Backpapier mit einem Küchentuch abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. In der Zeit den Backofen samt Backblech auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen. Danach einschneiden, auf das Backblech ziehen, heißes Wasser auf den Boden des Backofens gießen, die Tür des Ofens schließen, ca. 2-3 Minuten warten, dann die Tür kurz öffnen und den Dampf entweichen lassen. Die Temperatur auf 230° runter drehen und die Baguette ca. 17-18 Minuten zu Ende backen, bis sie goldbraun sind.