Blaukraut-Strudel mit Orangensauce

Blaukraut Strudel 4

Nur leicht verändert von den Küchengöttern.

Für ca. 3 Personen

1 Packung Blätterteig (Kühlregal)

Für die Füllung:
1,5 dicke Zwiebeln
450g Blaukraut
1 Apfel (Topaz)
2 EL Alsan
50ml frisch gepresster Orangensaft
Salz, Pfeffer

150ml Gemüsebrühe
50g rote Linsen

Für die Sauce:
Ca. die Hälfte des weißen einer Porreestange
1 EL Alsan
1 EL Mehl
100ml frisch gepresster Orangensaft
150ml Gemüsebrühe
Abgeriebene Schale einer halben Orange
Salz, Pfeffer
Thymian, Rosmarin
5 EL Milch (oder Sahne)

Für die Füllung die Zwiebeln fein hacken, den Blaukraut in dünne Scheiben und danach noch die Scheiben etwas kleiner schneiden, den Apfel in dünne Scheiben und noch etwas kleiner schneiden.
Die Zwiebeln in einer großen Pfanne in Alsan anschwitzen, dann den Blaukraut dazu geben, kurz mit dünsten, dann Orangensaft, Apfel, Salz und Pfeffer dazu geben und das ganze abgedeckt ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Ich hab gegen Ende der Kochzeit noch das beim Orangen pressen übrig gebliebene Fruchtfleisch der Orange unter gemischt.

In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe aufkochen, die Linsen einstreuen und bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Danach abtropfen lassen.

Den Blätterteig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten, mit etwas geschmolzener Alsan bestreichen, das Blaukrautgemüse der Länge nach auf ca. einem Drittel des Blätterteigs verstreichen, dann die roten Linsen darüber geben und den Teig zu einer Rolle mit der Naht nach unten aufrollen. Nun von außen mit geschmolzener Alsan bestreichen. Den Strudel im auf 160°-180° Umluft vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen, bis er eine schöne goldgelbe Farbe hat.

In der Zwischenzeit für die Sauce das weiße einer Porreestange (bzw die Hälfte davon) fein hacken und in Alsan glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben, kurz mit dünsten, dann mit Orangensaft und Gemüsebrühe aufgießen, Orangenschale, Salz und Pfeffer dazu und das ganze zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Danach pürieren, fein gehackten Thymian und Rosmarin sowie die 5 EL Milch oder Sahne dazu geben.

Strudel mit Sauce servieren und lecker finden!

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Rote-Linsen-Karotten-Kokos-Suppe

Rote-Linsen-Karotten-Kokos-Suppe

Es ist kalt, da braucht man gaaaanz viel Suppe. Zum Beispiel diese, nach fool for food.

Für 4 Portionen

1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
1 Karotte
400 ml Kokosmilch
400ml passierte Tomaten
750ml Gemüsebrühe
200g rote Linsen
Koriander
2 TL Garam Masala (oder Currypulver)
Salz, Pfeffer, Zucker

In feine Würfel geschnittene Zwiebel im Olivenöl glasig dünsten, ein Stück Ingwer fein schneiden oder durch eine Knoblauchpresse zur Zwiebel pressen, die Karotte in Scheiben geschnitten dazu geben und ca. 5 Minuten andünsten. Kokosmilch, passierte Tomaten und Gemüsebrühe dazu gießen, die roten Linsen dazu geben und alles ca. 25 Minuten kochen, bis die Linsen gar sind. Die Suppe pürieren und evtl noch kurz durch ein Sieb streichen. Koriander, Garam Masala, Pfeffer, Zucker und eventuell ein bisschen Salz dazu geben, Koriander dazu.

Rote-Linsen-Kokos-Suppe

Rote-Linsen-Kokos-Suppe

Für eine gut scharfe, leckere Suppe für 2 große Portionen, von www.veggi.es
Ich durfte bei der Vorbereitung für die Suppe erstmal Aschenputtel spielen, weil meine Packung Rote Linsen irgendwie nach unten aufgegangen ist, als ich sie gerade oben zumachen wollte, und sich entsprechend der Inhalt auf meinem Küchenboden ausgebreitet hat. Und nein, ich habe keine neuen Teller, die stammen noch aus meiner allerersten Küchenausstattung und passen irgendwie besser zur Farbe der Suppe, fand ich, als meine normalen Teller!

2 EL neutrales Pflanzenöl (bei mir nicht ganz neutral: Kokosöl)
130g rote Linsen
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
40g Sellerie
1 mittelgroße Kartoffel (ca. 50g)
1 EL rote Currypaste
1 Stück Ingwer (bei mir nach dem schälen ca. 10g)
1-2 EL Agavendicksaft
750ml Gemüsebrühe
250ml Kokosmilch
3 EL frischer Zitronensaft
1 frische, scharfe Chilischote (wer brennen möchte: Gerne! Es kommt wahrscheinlich auf die Currypaste und die Qualität des Ingwers an, ich hab die Paste von Alnatura und ich empfand die Suppe OHNE Chili schon gut scharf und auch mein Freund, der gerne scharf mag, fand es so schon ausreichend)
Für die Deko z.B. schwarze Sesamkörner & Chilifäden (bei mir für die Dekadenz: Safranfäden – man gönnt sich ja sonst nichts – und Koriander)

Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten. Sellerie und Kartoffel in Würfel schneiden und mit den roten Linsen zu den Zwiebeln geben. Mit Currypaste und Agavendicksaft ca. eine Minute karamellisieren lassen. Mit ca. 500ml Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Den Ingwer durch eine Knoblauchpresse in die Suppe pressen, eventuell noch fein gehackte Chili hinzufügen, weitere 250ml Gemüsebrühe dazu geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
250ml Kokosmilch hinzugeben, weitere zwei Minuten köcheln lassen, dann die Suppe pürieren, und danach durch ein Sieb in einen anderen Topf umfüllen, sodass eine feine Suppe entsteht und der Linsen-Pürree übrig bleibt (der steht zur Zeit bei mir im Kühlschrank, ich probiere den später einfach als Brotaufstrich ; ) ). Im Originalrezept werden jetzt weitere 50ml Kokosmilch und 50ml Gemüsebrühe hinzugegeben, um die Suppe noch zu verdünnen, das ist mMn nicht nötig. Die Suppe evtl. mit weiterem Agavendicksaft, Zitronensaft und Salz abschmecken. Zur Garnierung gab es bei mir statt der Chilifäden Safranfäden, ich fand das auf dem Bild im Original so schön mit dem rot. Und noch etwas Koriander.

Und dazu gab es leckere, aufgebackene polnische Brezeln aus Krakau!