Doku-Empfehlung: Wem gehört die Welt – Wachstum durch Teilen

Am 18.02. lief im ZDF eine schöne Dokumentation, die sich mit der Frage beschäftigt, wem Wasser, Luft, Böden, Wissen etc. gehören. Zu sehen auch auf Youtube. Eine ähnliche Dokumentation hatte ich schon im Oktober empfohlen: Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben.

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Schoko-Walnuss-Gugelhupf

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Für eine große Gugelhupf-Form, von Grain de Sel

250g weiche Butter oder Alsan
240g brauner Zucker (bei mir 200g, nächstes Mal nehme ich 220g)
Salz
4 Eier
300g Mehl
3 TL Backpulver
140g gemahlene Walnüsse
120ml Milch
2 EL Walnussöl (bei mir aus Mangel an Walnussöl 2 EL Sesamöl)
2 Prisen Salz
50g gehackte Schokolade (70%)
Abrieb 1 Tonkabohne (kannte ich bis dahin nicht mal, bei mir 2 TL Vanillezucker)
[Im Original noch: etwas geschmolzene weiße Schokolade
2 EL gehackte Walnüsse]
Puderzucker
Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 „große Prise“ Salz innerhalb von 7 Minuten schön cremig rühren, dann nacheinander die Eier dazu geben und pro Ei eine Minute weiter schlagen. Mehl und Backpulver mischen. Jeweils abwechselnd mit den gemahlenen Walnüssen und der Milch auf die Kuchenmasse sieben und auf niedrigster Stufe unterrühren. Am Ende das Walnussöl (bzw wie bei mir Sesamöl) unterrühren. Die gehackte Schokolade und evtl noch 2 Hände voll grob gehackte Walnüsse unterrühren und den Teig dann in eine gefettete und gemehlte Gugelhupfform geben.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. eine Stunde lang backen, bis die Stäbchenprobe zeigt, dass der Kuchen fertig ist. Den fertigen Kuchen danach noch kurz in der Form lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Danach mit Puderzucker bestäuben.
Im Original wurde noch geschmolzene weiße Schokolade mit gehackten Walnüssen auf den Kuchen gestrichen, das gabs hier nicht. Ist auch ohne sehr lecker!

Normale Brötchen für Ungeduldige

Mamas Brötchen

Mamas Brötchen offen

5 Minuten kneten, 20 Minuten gehen, 5 Minuten formen, 40 Minuten gehen, 25 Minuten backen.

Ich hab zwar schon ein Rezept für normale Brötchen auf dem Blog, die ebenfalls sehr schnell gehen, diese hier nach einem Rezept von meiner Mama gehen aber noch schneller und sind ca. genauso gut. Nur die Hefe-Menge werde ich das nächste Mal etwas reduzieren, weil sie mir minimal zu viel nach Hefe schmecken und sie so gut aufgegangen sind, dass etwas weniger sicher nicht schadet.

500g Weizenmehl Type 1050 oder 550
(bei mir 300g 1050, 200g 550)
1 halber TL Backmalz (das sind ca. 5g, die gleiche Menge Zucker tut’s auch)
5g Margarine
10g Salz
25g frische Hefe (ich nehme nächstes Mal irgendwas zwischen 15 und 20g)
300ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten vermischen und von der Küchenmaschine innerhalb von 5 Minuten auf Stufe 2 zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten lassen. Den Teig in der Schüssel lassen, diese mit einem Tuch abdecken und 20 Minuten bei Raumtemperatur (hier 22°) gehen lassen. Danach den Teig auf eine ganz leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in ca. 8-12 Teile teilen (ich hatte 8 Teile zu je etwa 100g, das finde ich ergibt eine gute Größe). Diese Teile dann falten, dafür einfach immer zwei gegenüber liegende Seiten in Richtung Mitte ziehen und feststecken, das ein paar mal wiederholen, wodurch die eine Seite schön glatt wird, dann den Teigling rumdrehen, die gewölbte Hand darüber legen und die Hand samt Teigling kreisen lassen, so werden die Teiglinge schön rund.
Die so geformten Teiglinge auf ein umgedrehtes, mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einem Tuch abdecken, weitere 40 Minuten gehen lassen. Nach etwa 20 Minuten den Backofen auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei eine Schüssel mit Wasser auf dem Boden und ein Backblech in der Mitte des Backofens mit aufheizen. Nach weiteren 10 Minuten die Teiglinge mit etwas Wasser besprühen oder bepinseln, eventuell Sesam oder Mohn oder anderes auf die Teiglinge streuen und mit einem scharfen Messer einritzen. Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, das Backpapier mit den Teiglingen drauf schnell auf das heiße Backblech im Backofen ziehen, die Tür schließen, die Temperatur auf 230° reduzieren und die Brötchen so 25 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit einmal kurz die Backofentür ganz aufmachen und den Dampf entweichen lassen.

Schnelles Kastenbrot mit Roggenvollkornmehl

Schnelles Brot mit RoggenVK2

Das Brot hat innen ein Bisschen was von Vollkorntoast (schön fluffig), aber außen mit extrem knuspriger Kruste und das mit nur 2 Stunden Gehzeit bzw. insgesamt etwa 3,5 Stunden von Zutaten mischen bis Brot essen!

Für 2 Brote, eins in einer kleinen Kuchen-Kastenform, eins in einer normalen

150g Roggenvollkornmehl
150g Weizenmehl Type 1050
700g Weizenmehl Type 550
30g Roggen Sauerteig Extrakt (hier von Biovegan)
80-100g Mischung aus Haferflocken, Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkernen (was halt grad da ist)
2-3 TL Salz
15g frische Hefe
700-750ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten miteinander vermischen, von der Küchenmaschine 10 Minuten verkneten lassen, das gibt eine etwas klebrige Masse, die sich nicht vom Schüsselrand löst.
Den Teig in der Schüssel ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen lassen (bei mir hat sich der Teig dann schön über den Schüsselrand gewölbt, ist aber nicht über gequollen).
Den Teig dann mit den Händen zurück in die Schüssel drücken und nochmal ca. 45 Sekunden von der Küchenmaschine (oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit gut bemehlten Händen) verkneten.
Eine große und eine kleine Kuchen-Kastenform mit Margarine fetten, beide etwa bis zur Hälfte mit Teig füllen (der Teig ist immer noch vergleichsweise klebrig).
Eine ofenfeste Schüssel mit Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen, die beiden Kastenformen samt Teig auf einem Backblech in die Mitte des NICHT vorgeheizten Backofens schieben, die Temperatur auf 200° Ober-/Unterhitze stellen und die Brote darin 80 Minuten lang backen, bis sie eine schöne Farbe haben. Sie müssen sich hohl anhören, wenn man sie dann aus der Form nimmt und mit den Fingern unter das Brot klopft.

Doku-Empfehlung: Frisch auf den Müll

In der Dokumentation „Frisch auf den Müll – Die globale Lebensmittelverschwendung“ geht es um die Mengen an Lebensmitteln, die weggeworfen wird bevor sie überhaupt in den Supermarkt kommt, die von den Supermärkten aussortiert und von uns Verbrauchern weggeworfen wird. Ich verlinke die Dokumentation vor allem deshalb, weil es darin kurz um die Community Supported Aggriculture (CSA) in den USA geht, bei uns auch Solidarische Landwirtschaft genannt, die auch bei uns immer häufiger wird und trotzdem relativ unbekannt ist. Es gibt unterschiedliche Ausformungen von CSA, in der Regel läuft das so ab, dass sich ein Bauer mit einer gewissen Anzahl an Konsumenten zusammen tut, der Bauer seine geschätzten Jahresausgaben für Land, Maschinen, Düngemittel, Arbeitskraft etc. aufstellt und dieser Betrag dann anteilsmäßig von den Konsumentinnen im Voraus an den Bauern gezahlt wird, die dafür dann die Ernte unter sich aufteilen können.

Für den Bauern ergibt sich daraus die Sicherheit, dass er seine Produkte los wird, dass auch Ernteausfälle von der Gemeinschaft mitgetragen werden etc.
Für die Kunden ergibt sich die Gewissheit um die Herkunft der Lebensmittel und um die faire Entlohnung des Bauern, je nach Arrangement können die Kunden auch Einfluss darauf nehmen, welches Gemüse in welcher Menge und wie angebaut wird etc.

Eine Auflistung von CSA-Betrieben in Österreich findet ihr hier, in dem Wiki gibt es auch noch mehr Informationen zum Thema.
Eine Auflistung für Deutschland mit ganz vielen Informationen dazu gibt es hier.

Russischer Zupfkuchen

Russ Zupfkuchen Stück

Tadaa, F hat seinen bisher kompliziertesten Kuchen gebacken, bestaunet sein Werk! Leider ist er natüürlich eingesackt, aber der Kuchen ist total lecker, ein schöner Boden, der nicht hart sondern schön mürbe ist und eine leckere fluffige Füllung. Chefkoch sei Dank!

Für den Boden:
200g Mehl
50g Speisestärke
110g Puderzucker (im Original 120g)
2 gestr. TL Backpulver
50g Zartbitterschokolade (hier 75%, fein gerieben)
140g Butter (kalt)
1 Ei (L)
1 Prise Salz

Für die Füllung:
120g Puderzucker (im Original 140g)
10g Vanillezucker (im Original Mark einer Vanilleschote)
3 Eier (L)
500g Quark (abgetropft)
1 Prise Salz
20g Speisestärke
60g zerlassene Butter
175ml Sahne (geschlagen)

Für den Boden Mehl, Stärke, Backpulver und Puderzucker mischen und in eine große Schüssel sieben. Die Schokolade fein reiben und hinzufügen. Kalte Butter in Würfeln, das Ei und Salz hinzufügen und mit kühlen Händen alles zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Diesen dann zu einer Kugel rollen, in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung Zucker, Vanillezucker und Eier innerhalb von 1-2 Minuten cremig rühren, den Quark und das Salz hinzufügen, die Masse mit Speisestärke bestäuben und auf niedrigster Stufe unterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Auf gleiche Weise die zerlassene Butter hinzufügen, dann die feste aber nicht ganz steif geschlagene Sahne unterheben.

Den Boden aus dem Kühlschrank nehmen, eine große Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Ein Viertel des Bodenteigs zur Seite stellen und den restlichen Teig mit den Fingern in die Form auf den Boden und an den Rand drücken. Die Quarkmasse auf dem Boden verteilen, dann das restliche Viertel des Bodenteigs zerzupfen und auf der Quarkmasse verteilen.

Den Kuchen etwa eine Stunde lang bei 160° Umluft (Ofen nicht vorgeheizt) auf mittlerer Schiene backen.

Nachhaltigkeit im Badezimmer

Es gibt schon sehr viele Blogs, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, speziell Plastik-Vermeidung etc. beschäftigen, aber ich denke, je mehr darüber auch in Blogs mit anderen Schwerpunkten geschrieben wird, umso mehr Menschen kann man erreichen.
Ich möchte hier ein paar Dinge auflisten, wie man in seinem Badezimmer ein paar Dinge ganz einfach umstrukturieren kann und damit gleich nachhaltiger lebt. Vor allem geht es dabei um Recycling-Papier, Bio-Baumwolle, Vermeidung von Plastik bzw. Vermeidung allgemein von Müll. Viele Dinge wirken total banal und sind eh den meisten klar, andere Dinge sind vielleicht genauso banal, aber man hat einfach noch nicht darüber nachgedacht, anderes ist vielleicht tatsächlich neu. Natürlich sind die Ideen nicht perfekt, es entsteht weiterhin Müll, aber ich will auch nicht autark in einer Holzhütte ohne Internet leben, sondern einfach Teilbereiche im Leben verbessern.

Klopapier:
Ich kann selbst kaum glauben, dass ich da lange Zeit so ohne nachzudenken das normale Klopapier gekauft hab, obwohl die Recycling-Klopapiere heute genauso angenehm sind wie die normalen. Erst vor wenigen Monaten hat mich meine Mama drauf gebracht. Der Durchschnitts-Deutsche verbraucht 14,4 KILOGRAMM (!) Klopapier pro Jahr. Während man Papier normalerweise bis zu 6x recyceln kann, geht das bei Klopapier nicht, weshalb es hier besonders viel Sinn macht, Recycling-Papier zu verwenden. Greenpeace behauptet sogar, dass 40% des Holzes aus Urwald-Kahlschlägen zu Klopapier verarbeitet wird. Greenpeace gibt auch eine Übersicht dazu, welche Siegel für Recycling-Papier sinnvoll bzw. unsinnig sind. Um Klopapier mit dem blauen Engel zu bekommen muss man auch nicht erst in einen Öko-Markt fahren, fast jeder Supermarkt hat das im Programm: DM, Aldi, Rewe, etc. Eine Übersicht gibt es hier.

Taschentücher:
Gleiches gilt natürlich auch für Taschentücher. Auch da gibt es eine tolle Liste, wo man Taschentücher mit dem blauen Engel kaufen kann. Zuhause verwende ich fast ausschließlich Klopapier zum Nase putzen. Meine Eltern verwenden schon Jahre lang Klopapier als Haushaltspapier, so stehen in der Küche statt einer Haushaltspapierrolle immer 2 Rollen Klopapier, dadurch bin ich das gewöhnt. Wem Klopapier zu klein (oder nicht hübsch genug) ist, dem empfehle ich für zuhause (auch irgendwie banal, aber man denkt nicht dran) die Taschentücher-Boxen, wo die Taschentücher in Papp-Boxen sind, weil man dadurch das Plastik von den Verpackungen der normalen Taschentücher spart. Die gibt’s auch überall.

Kosmetika:
Reines Kokosöl kann man nicht nur in der Küche verwenden, sondern auch zum abschminken von Make-up und Mascara, als Feuchtigkeitscreme, als Labello-Ersatz, als Deo, angeblich auch als Grundlage für selbstgemachte Zahncreme etc benutzen. Ich habe es teilweise als Make-up-Entferner benutzt, habe dadurch aber mehr Pickel bekommen. Seit einem Jahr verwende ich stattdessen Babassu-Öl, genauso nachhaltig, funktioniert super, alles Make-up wird entfernt und gleichzeitig viel Feuchtigkeit gespendet und zieht schnell ein. Teilweise habe ich Kokosöl auch als Deo (gemischt mit Natron) benutzt, was bei vielen (laut Blog-Berichten) super funktioniert. Bei mir war das leider nicht ausgereichend, ich schwitze aber auch sehr leicht. Kokosmilch hab ich schon mehrmals als Feuchtigkeitskur für die Haare verwendet. Eine Übersicht über die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten von Kokosöl gibt es hier. Die Vorteile sind: Kokosöl kriegt man auch im Glas, vermeidet also Plastik. Man braucht nur ein einziges Produkt, was total vielseitig angewendet werden kann und vermeidet so entsprechend die vielen Plastik-Verpackungen all dieser Produkte. Reines Kokosöl hat keinerlei Zusatzstoffe, die unerwünschte Wirkungen haben können. Als Deo-Ersatz hätte man kein Problem mit Aluminium

Wattepads und Wattestäbchen:
Bei beiden Produkten ist die Watte entweder aus Baumwolle oder Viskose, bei Wattestäbchen oft aus Kunststoff. Das Stäbchen selber bei Wattestäbchen ist auch meistens aus Kunststoff. Um Plastik zu vermeiden sollte man also auf welche aus Baumwolle ausweichen. Im DM gibt es da ganz toll Bio-Wattestäbchen, die sogar GOTS-zertifiziert sind (das Siegel mit den höchsten Standards für Textilien überhaupt) und die Verpackung ist (abgesehen von einem kleinen Sichtfenster) aus Papier. Auch Wattepads gibt es im DM in Bio-Qualität. Im Dezember bin ich dann allerdings drauf gekommen, dass Wattepads selbst einfach ziemlich viel unnötigen Müll erzeugen und bin dann drauf gekommen, dass man sich ganz einfach selbst waschbare „Wattepads“ machen kann. Dafür kann man einfach ein altes, weiches Spannbetttuch oder ähnliches nehmen, in Stücke der gewünschten Größe schneiden und die Enden vernähen. Das Material ist das gleiche (normalerweise eben Baumwolle), wenn man einen wirklich weichen Stoff hat, dann kratzt da auch genauso wenig und wenn man sich gleich ein paar davon macht, kann man die eine Weile sammeln und einfach zur normalen 60°-Wäsche dazu geben. Es ist sicher nicht unhygienischer als ein Handtuch, im Gegenteil, diese „Wattepads“ benutzt man ja sogar nur einmal zum abschminken und kommen danach in die Wäsche. Sie sind so klein und leicht, dass man nicht wirklich „zusätzliche Wäsche“ hat, es fällt kein neuer Müll an und die Dinger sind genauso effektiv wie Wattepads auch in Bezug auf abschminken. Das einzige, was mir nicht so gut gefällt: Auch nach dem waschen sieht man leider noch die Farbe von der Mascara, obwohl die Dinger natürlich eigentlich „sauber“ sind. Da muss ich mir noch was überlegen. Aber ansonsten ist das eine tolle Alternative. Denn auch wenn Baumwolle ein nachwachsender Rohstoff ist, Baumwolle ist leider mit extrem vielen Problemen behaftet (über 80% der weltweit konventionell hergestellten Baumwolle ist gentechnisch verändert, Baumwolle braucht enorm viel Wasser und wird aber gleichzeitig vor allem in jenen Ländern angebaut, in denen Wasser knapp ist. Wahrscheinlich ist der Baumwollanbau Schuld, dass der Aralsee (der ehemals viertgrößte Binnensee der Welt) fast ausgetrocknet ist. Weil sich Baumwolle toll exportieren lassen kann, wird landwirtschaftliche Fläche gerne für Baumwolle verwendet und nicht für Lebensmittel für die Bevölkerung. Ein Viertel der weltweit ausgebrachten Insektizide sowie 10% der weltweit ausgebrachten Pestizide landen auf Baumwollfeldern. Die Pflück-Arbeit ist mühsam, oft gibt es Kinder- und Zwangsarbeit auf den Plantagen. Dokus gibt es diverse auf Youtube).

Monatshygiene:
Auch wenn man über dieses Thema nicht wirklich gerne spricht, auch hier entsteht jeeede Menge Müll und noch dazu werden die Produkte chemisch behandelt, was man vielleicht nicht unbedingt im Körper haben möchte. Es gibt da ja auch einige wiederverwertbare Produkte wie Menstruationstassen und auch waschbare Binden etc, womit ich mich aber wirklich (noch?) nicht anfreunden mag. Aber auch hier gibt es Produkte aus Bio-Baumwolle, die nicht mal wirklich teurer sind als die konventionellen Alternativen. Hier kriegt man beispielsweise Bio-Tampons. Anscheinend kriegt man im Rossmann sogar Bio-Slipeinlagen. So vermeidet man zwar keinen Müll, aber achtet zumindest auf gescheite Bedingungen im Baumwollanbau.

Waschmittel:
Zur Zeit benutze ich noch Waschnüsse, werde aber bald wieder auf ein anderes biologisches Waschmittel umstellen. Das Problem an Waschnüssen ist, dass sie einerseits ebenfalls wohl giftig für Fische sind und andererseits die Menschen in Indien, die seit jeher damit gewaschen haben, sich die Waschnüsse nicht mehr leisten können, weil sie im großen Stil nach Europa transportiert werden. Die Inder dürfen dann das billigere giftige Zeug wiederum von westlichen Konzernen kaufen, die sich darüber freuen, dass in Indien andere Umweltstandards gelten als bei uns. Ich hab mich nach Alternativen allerdings noch nicht umgesehen, weil ich sonst in Versuchung gerate, die Waschnüsse die ich ja noch habe, nicht mehr zu verwenden, was ich erst Recht blöd fände.

… Die Liste ist unvollständig und wird beizeiten ergänzt.