Himbeer Tiramisu

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Ja, ich weiß, das macht man nicht. Ein Tiramisu ein Tiramisu nennen, was gar kein Tiramisu ist. Aber das ist so wie die Sojaschnitzeldiskussion. Es sieht ein Bisschen aus wie Tiramisu, ist auch ähnlich zu Tiramisu und jeder weiß, was gemeint ist und wie es ungefähr schmecken soll!

20 Löffelbiskuits (ich glaube, 250g?)
500g Mascarpone
250g Sahne
50g Zucker
1 EL Vanillezucker
500g Himbeeren
Frischer Orangensaft zum tränken der Biskuits

Sahne mit Zucker steif schlagen und dann leicht mit der Mascarpone verrühren. Die Löffelbiskuits im Orangensaft tränken, die Hälfte der Biskuits auf dem Boden einer Auflaufform verteilen, die Hälfte der Mascarponecreme darauf geben und die Hälfte der Himbeeren dazu, dann die zweite Hälfte der Biskuits, zweite Hälfte der Mascarponecreme und die zweite Hälfte der Himbeeren darauf. Vielleicht mit Puderzucker bestreuen, ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen und sich dann über das herrlich schnelle und leckere Werk freuen.

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Von Drohnen und Ausbildungen

Dieses Foto von Jahantap und ihrer kleinen Tochter ging viral.

(Das Foto stammt aus diesem Artikel, der eigentlich nix mit meinem Artikel zu tun hat, der aber trotzdem lesenswert ist)

Ich gucke ja selten Dokumentationen über den Krieg.
Ich rede jeden Tag mit Menschen, die den Krieg am eigenen Leib erlebt haben und muss dann wirklich nicht auch noch die direkten Bilder davon sehen.

Heute habe ich doch wieder eine Dokumentation gesehen, nämlich „National Bird. Amerikas Drohnenkrieger„. In der Doku geht es auch um Afghanistan und Afghanistan liegt mir ja eh sehr am Herzen, was man auch ein Bisschen im Blog sieht.

Falls ihr es aushalten könnt, dann schaut im Link ab Minute 48:54 ungefähr bis 1:07:17. Also etwa 20 Minuten. Was mich daran besonders aufregt: Die Opfer dieses Angriffes würden hier einen negativen Bescheid bekommen. Kein Anrecht auf Asyl, weil keine persönliche Verfolgung. Kein Anrecht auf subsidiären Schutz, weil Afghanistan ja eh sicher ist. Frauen und Kinder dürften wahrscheinlich da bleiben, aber Männer könnten wieder zurück geschickt werden.

Immerhin „EU-Richtlinien zum Asylrecht fordern, dass niemand zurückgeschickt werden dürfe, wenn ihm ein „real risk“ drohe, eine tatsächliche Gefahr. Um zu bestimmen, was das genau bedeutet, haben deutsche Richter das Konzept der „beachtlichen Wahrscheinlichkeit“ entwickelt.“ Und: „Berücksichtige man die Einwohnerzahl von Herat und die Zahl der Opfer dort im Jahr 2014, dann betrage die Wahrscheinlichkeit, durch Kämpfe zu sterben, nur 0,029 Prozent. Sie „blieb somit weit von der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit entfernt“.“
Die Wahrscheinlichkeit ist vor allem in den letzten beiden Jahren stark angestiegen, gleichzeitig ist die Chance auf Asyl oder subsidiären Schutz gesunken.

Eine meiner afghanischen Familien wurde im Interview gefragt, ob sie glauben, dass die Bombe mit Absicht oder per Zufall ihr Haus zerstört hat…. Wenn es Zufall war, dann ist das halt ein Kollateralschaden. War ja eh nicht geplant.

Einem 20jährigen Afghanen hat man heute den Antrag auf „Verfahrenshilfe“ abgelehnt. Um gegen einen zweiten negativen Bescheid Berufung einzulegen, unterliegt man der Anwaltspflicht, den sich kaum ein Asylwerber leisten kann. Ohne Verfahrenshilfe kein Anwalt, ohne Anwalt keine Recht auf Beschwerde, obwohl es noch höher geordnete Instanzen gibt. Ohne Beschwerde bleibt ihm die „freiwillige Rückkehr“ in ein Land, was schon seine Eltern im Krieg verlassen hatten, was er noch nie gesehen hat, was auch mehr als 20 Jahre später immer noch im Krieg ist. Oder er hofft darauf, dass die afghanische Botschaft keine Rückreisepapiere für ihn ausstellt, weshalb er in Österreich „geduldet“ werden müsste. Duldung würde bedeuten, dass der 20jährige in Österreich zwar in einem Heim und in Sicherheit wohnen bleiben und 6€ täglich „Grundversorgung“ beziehen darf, aber NICHTS tun darf. Er wird keine Schule, keine Kurse, keine Arbeit, nichts sinnvolles mit seinem jungen Leben anstellen dürfen, obwohl man sich mit ihm fließend auf Deutsch unterhalten kann und er bereits eine Lehrstelle gehabt hätte (der Antrag lag beim AMS (Arbeitsmarktservice), als der zweite negative Bescheid bei ihm einlangte. Mit zweitem negativem Bescheid kann dir keine Lehrstelle mehr genehmigt werden). Es ist ein Hohn. Menschen egal welchen Alters und Geschlechts in dieses Land zu schicken genauso wie arbeitsfähige junge Menschen zum nichtstun zu verdammen, obwohl es rechtlich keine andere Möglichkeit für sie gibt, als hier zu bleiben (ohne Reisedokumente dürfen auch wir nicht reisen, Asylwerber genauso wenig).

Ich mache daher mal wieder Werbung für die Petition:
Ausbildung statt Abschiebung des oberösterreichischen Integrationslandesrats Rudi Anschober. 50.000 Unterschriften sollen erreicht werden. Helft mit, dass die Menschen, die hier sind eine sinnvolle Beschäftigung haben, sich integrieren können, SICHERHEIT haben. Danke.

Zweites Sauerteigbrot, aka Rustikales Bauernbrot

Bauernbrot2018

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Wir haben leider immer noch keine neue Kamera, die Bilder sind also weiterhin nicht die besten (nicht, dass sie das jemals waren).

Die Hauptarbeit bei diesem Brot hat F geleistet und auch dieses Brot ist super geworden (und sieht noch dazu besser aus als unser erstes Sauerteigbrot, weil es so traumhaft aufgerissen ist und eine schönere Farbe angenommen hat).
Der Sauerteig braucht 20 Stunden, am Backtag braucht man insgesamt ca. 3-4 Stunden, bis das fertige Brot vor einem steht.

Das Rezept stammt vom Plötzblog.

Für den Sauerteig
100g Roggenvollkornmehl
50g Roggenmehl 1150
15 g Wasser
15g Anstellgut (vom selbst gezüchteten Sauerteig, siehe hier)

Für den Hauptteig
Den Sauerteig von oben
200g Roggenmehl 1150
100g Weizenmehl 1050
50g Weizenvollkornmehl
175 g Wasser
9g Salz

Für den Sauerteig alle Zutaten miteinander vermischen und in einer Schüssel abgedeckt 20 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Am nächsten Tag alle Zutaten für den Hauptteig von der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe 5 Minuten lang verkneten lassen, dann weitere 2 Minuten auf zweiter Stufe. Der Teig ist leicht klebrig, klebte aber bei uns nicht am Schüsselrand fest.

Den Teig 90 Minuten bei 24° gehen lassen (bei uns im Backofen mit angeschaltetem Licht), nach 45 Minuten „ausstoßen“ (mit der Hand ein paar Mal platt drücken, sodass der Teig entgast wird).

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und mit dem Schluss nach unten in einen gut bemehlten Gärkorb setzen (der Gärkorb ist bei uns einfach eine große Plastikschüssel) und noch einmal 45 Minuten bei 24° gehen lassen. Hier hatten wir dann das Problem, dass wir ja auch den Ofen aufheizen mussten und wir den Teig deshalb nicht im Herd stehen lassen konnten. Unsere Mikrowelle macht das Licht leider automatisch aus, wir haben ihn trotzdem einfach in die Mikrowelle gestellt und wissen nicht, wie warm es dadrin tatsächlich war. Ich weiß nicht, wie wir die 24° sonst erreichen können, aber es hat offenbar eh gut gepasst.

Den Backofen auf 250° Ober-/Unterhitze aufheizen. Den Teig auf ein Backblech setzen und auf unterster Ebene in den Backofen schieben, heißes Wasser auf den Boden des Ofens kippen. Den Dampf nach ca. 10 Minuten entweichen lassen,, die Temperatur auf 220° herunter stellen und das Brot so insgesamt ca. 50 Minuten backen.

Mein erstes Sauerteigbrot

Erstes Sauerteigbrot

F und ich haben mit ersten JÄNNER (Ja sorry, ich wohne in Österreich) unseren ersten Sauerteig angesetzt und es hat alles super funktioniert.

Wir haben uns dabei an die Anleitungen von hefe-und-mehr gehalten.

Nachdem dieser fertig war, haben wir nach diesem Rezept vom gleichen wunderbaren Blog unser erstes Sauerteigbrot gebacken und es ist super geworden.

Es macht keinen Sinn, dass ich das Rezept abschreibe, ich hab mich genau an die Anleitung dort gehalten, von daher verweise ich einfach auf das Original : )

Rote Linsen Daal (+ Reis + Naan)

Daal

Für 2 hungrige Personen

125g rote Linsen
1 halbe dicke Zwiebel
1 dicke Knoblauchzehe
1 ca. 1,5cm dickes Stück Ingwer
1 Chili
1 TL Kurkuma
1 TL Garam Masala
200ml Kokosmilch + ca. 100ml Wasser
Bisschen Limettensaft
Bisschen Sojasauce
Bisschen Zucker
Kokosöl

Kokosöl in einem Topf erhitzen, Kurkuma und Garam Masala darin anrösten, dann die Zwiebeln dazu geben und etwas braten, dann die roten Linsen dazu geben, mit Wasser und Kokosmilch aufgießen. Fein gehackten Knoblauch, Ingwer, Chili und etwas frisch gepressten Limettensaft dazu und das ganze etwa 15-20 Minuten köcheln lassen. Am Ende mit Sojasauce und etwas Zucker abschmecken.

Mit Reis, Petersilie, gebräunten Mandeln und frischem Naan (Rezept hier oder hier) servieren.

 

Tiramisu

Tiramisu

Weltbestes nach der Mama vom Freund, hier alkoholfrei

Für eine große Form von ca. 27x40cm

– ca. 700-800g Löffelbiskuits
– 1kg Mascarpone
– 500ml Schlagsahne
– 6 Eigelb
– Zucker (nach Geschmack, bei mir ca. 6 EL Zucker und 1 EL Vanillezucker)
– Espresso
– Kakao

Insgesamt braucht man um die 15 Espressotassen Flüssigkeit. Die Beschreibung von der Mama lautete: „2 Suppenteller, davon 5 Tassen richtigen Espresso, der Rest normalen löslichen Kaffee“. Weil ich löslichen Kaffee nicht trinke, gab es bei mir 7 Tassen Lieblings-Espresso (aus frisch gemahlenen Bohnen) und nochmal 8 Tassen aus Espresso-Pulver.
Wer so wie ich unbedingt Bio kauft: Die Löffelbiskuits ausm Denns eigneten sich hervorragend für das Tiramisu.

Eigelbe mit Zucker schaumig schlagen, Mascarpone portionsweise unterrühren. Schlagsahne extra schlagen und dann portionsweise unter die Ei-Mascarpone-Creme heben.
Die Löffelbiskuits einzeln in den Kaffee tauchen und eine Schicht auf den Boden der Form geben. Die Hälfte der Creme darauf verteilen. Wieder Löffelbiskuits in Kaffee tauchen und auf die Creme legen, zweite Hälfte Creme darauf verteilen und das ganze schön durchziehen lassen (bei mir bis zum ersten servieren knapp ein Tag), dann mit Kakao bestäuben. Wird von Tag zu Tag besser!!

Buchweizen mit Champignon-Gemüse

Buchweizen mit Champignon-Gemüse

Es standen zwei Pfannen auf dem Herd, eine offene mit dem Gemüse und eine zweite mit Deckel, mit dem Buchweizen darin. F kommt rein und macht freudige „omnomnom“-Geräusche, öffnet die zweite Pfanne und die erfreuten Geräusche wechseln zu einem „whäh! Das hab ich schon immer gehasst! Es gibt ja wenige Dinge, die ich hasse, aber DAS hasse ich! Das ess ich nicht!!!“ Er hat es dann doch gegessen und sich zwei Mal einen Nachschlag geholt. Zwar immer mit deutlich mehr Gemüse als Buchweizen, aber immerhin : ) Wobei ich auch nicht der größte Buchweizen-Fan werde… (ich mache die beste Werbung für mein Essen!)

Für 2 -3 Portionen

250g Buchweizen
1 EL Olivenöl
500ml Gemüsebrühe

2 Zwiebeln
2 Jungzwiebeln
1 dicke Knoblauchzehe
400g Champignons
1 dicke gelbe Paprika
Ca. 2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin
Ca. 75-100g Créme Fraîche

Sonnenblumenkerne

Den Buchweizen in einer Pfanne in einem EL Olivenöl kurz anbraten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 25 Minuten auf niedrigster Stufe bei geschlossenem Deckel garen.

In einer zweiten Pfanne die geviertelt und in Scheiben geschnittenen Zwiebeln und das in Scheiben geschnittene Weiße der Jungzwiebeln, wieder in Olivenöl, anbraten, dann die in Scheiben geschnittenen Champignons hinzufügen und etwas anbraten. Später in grobe Stücke geschnittene Paprika dazu und den fein gehackten Knoblauch. Salzen, pfeffern, Thymian und Rosmarin, sowie Zitronensaft dazu, ganz am Ende die Cŕeme Fraîche unterheben.

Mit gerösteten Sonnenblumenkernen und dem Grün der Jungzwiebeln servieren. Und wahrscheinlich wäre Petersilie viel besser gewesen, aber gab’s nicht.

Naan-e Taftoon (نان تافتون)

Naan-e Taftoon

Für 11 extremst leckere Brote, noch warm direkt aus der Pfanne mit (Kräuter- oder Knoblauch-)butter. Ein Gedicht!

Dem Brotdoc sei Dank!!

500g Weizenmehl 550
250g Milch (zimmerwarm)
23g Olivenöl
60g Joghurt (kühlschrankkalt)
9g Frischhefe
11g Salz
10g Zucker

Die Zutaten mischen und 4 Minuten auf niedrigster, dann 8 Minuten auf der zweiten Stufe von der Küchenmaschine kneten lassen. In der abgedeckten Schüssel mindestens 90 Minuten gehen lassen.

Den Teig in ca. 11 Stücke à ~75g teilen, diese rund schleifen und abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.

Die Arbeitsfläche gut einmehlen und die Teiglinge möglichst dünn ausrollen, dafür immer mal wieder einmehlen (das Mehl lässt sich gut abstreifen, bevor man sie in die Pfanne wirft).

In einer Pfanne auf stärkerer Hitze ohne Öl backen, das dauert 1-2 Minuten pro Seite, die sich bildenden Blasen dabei wieder flach drücken.

Wir haben die ersten Brote schon gegessen, während ich die weiteren gebacken habe. 3 sind übrig geblieben und ich habe sie, wie vom Brotdoc empfohlen, in eine Plastiktüte gegeben. Muss noch probieren, wie sie mir morgen schmecken.

#EinstehenFuerMenschenrechte! und ein Rezept für afghanische Lauchtaschen (Bulani)

Ich habe schon einmal einen Beitrag über die Situation in Afghanistan bzw. von afghanischen Flüchtlingen geschrieben. Damals hatte ich die Petition „Keine Abschiebungen nach Afghanistan“ verlinkt, die heute noch genauso aktuell ist wie im April 2017. Es ist weiterhin wichtig, dort zu unterschreiben!

Thomas Ruttig hat letztens einige Lageeinschätzungen präsentiert. Das Land wird von der UN-Mission in Afghanistan als „Land im Konflikt“ bezeichnet, ein Konflikt, der zu einem Krieg eskaliert. Im Global Peace Index des Institutes For Economics and Peace wird Afghanistan auf dem vorletzten Platz, nur noch vor Syrien gelistet. Nur Mexico und Syrien verzeichnen weltweit mehr Tote durch Konflikte als Afghanistan. Und trotzdem hat Deutschland am Nikolaus-Tag wieder Menschen in das Land abgeschoben. Laut Amnesty International Deutschland vom 01.12.2017 sind Abschiebungen nach Afghanistan „angesichts der gegenwärtigen Sicherheitslage unverantwortlich und (sie) verstoßen gegen das Völkerrecht“.

„Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“
(Artikel 3. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte)

„Menschenrechte kennen keine Grenzen.
Sie gelten immer, überall und für alle.“
(#EinstehenFuerMenschenrechte)

Ich hoffe, dass diese Informationen von den Entscheidungsträgern endlich nicht mehr ignoriert werden. Aber eigentlich geht es hier immer noch um Rezepte, von daher heute ein Rezept für

بولانی (Bulani – Afghanische Lauchtaschen)

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Für 2 Personen

Für den Teig:
250g Mehl
125g Wasser
1 TL Salz

Für die Füllung:
1 Stange Lauch
2 Jungzwiebeln
250g Kartoffeln
100g Champignons
0,5 TL Kurkuma
0,5 TL Garam Masala
Salz, Pfeffer

+ Öl zum Ausbacken

Für den Teig die 3 Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Er sollte nicht feucht sein, damit er sich später gut und dünn ausrollen lässt, also lieber minimal mehr Mehl dazu geben. Den Teig mindestens 30 Minuten in einer mit einem Küchentuch abgedeckten Schüssel ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen, kochen und mit einem Stampfer in grobe Stücke stampfen. Den Lauch, die Jungzwiebel und die Champignons fein hacken. Alle Zutaten miteinander vermischen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche in 4 Teile teilen, zu Kugeln formen und dünn ausrollen. Die Füllung auf je einer Hälfte verteilen, die freie Teighälfte über die Füllung klappen, die Ränder etwas befeuchten und leicht nach innen umschlagen und fest drücken, sodass sie gut verschlossen sind.

Öl ca. einen Zentimeter hoch in einer großen Pfanne erhitzen und jeweils 2 Bulani auf einmal darin ausbacken. Das dauert ca. 2-3 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun gebraten sind. Auf Kückenpapier abtropfen lassen und vielleicht mit einem Joghurtdip (in Afghanistan wäre das natürlich mit viel Koriander) oder auch einfach pur genießen.

Ofen-Kartoffelpuffer

Ofen-Kartoffelpuffer

Nachdem uns die Kamera auf dem Heimweg des vorletzten Urlaubs geklaut wurde und wir noch keine neue gekauft haben, ist mir endlich mal ein Handyfoto halbwegs gelungen, sodass es nach vielen Monaten mal wieder ein Rezept gibt!

Für 2 nicht allzu hungrige Personen.
Von Salzkorn.

700 gr Kartoffeln, mehligkochend
1 Zwiebel
3 EL Haferflocken, fein (bei mir 1,5 EL Mehl und 1,5 EL Paniermehl)
1 Ei
[1 EL Kartoffelwasser mit Kartoffelstärke (das wäre für eine Variante ohne Ei. Bei mir gab es die mit Ei, deshalb gab es bei mir kein Kartoffelwasser mit Kartoffelstärke)]
3-4 EL Öl, neutral
Salz & Pfeffer
Muskatnuss
2 EL Petersilie, fein gehackt (bei mir etwas Grün von einer Jungzwiebel)
Die Kartoffeln schälen, fein reiben und gut auspressen.
Zwiebel fein hacken, dann alle Zutaten gut vermischen und ca. 8 Kartoffelpuffer formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Puffer sollten höchstens 0,5-1cm dick sein.
Im auf 180° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen ca. 35-40 Minuten backen, bis sie goldbraun sind (die Oberseite wird nicht so schön, die untere hingegen so wie auf den Fotos).