Mangold Polenta

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Für 2 hungrige Personen, von kochbar.

Für das Gemüse:
ca. 300g Mangold
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150ml Sahne
150ml Wasser
1 TL Zimt, Salz, Pfeffer
Olivenöl

Für die Polenta:
300ml Gemüsebrühe
300ml Milch
1 EL Olivenöl
150g Polenta
1 TL Salz
30g Parmesan

+20g geröstete Sonnenblumenkerne

Für die Polenta Gemüsebrühe, Milch und Salz in einem Topf zum kochen bringen, Polenta einrühren, Topf auflegen, vom Herd ziehen und ca 10 Minuten quellen lassen. Zwischendurch umrühren. Zum Schluss fein geriebenen Parmesan unterrühren.

Für das Gemüse Zwiebel im Olivenöl glasig dünsten, dann die in Stücke geschnittenen Stiele des Mangolds und fein gehackten Knoblauch hinzufügen und ein paar Minuten mitbraten. Dann die in Streifen geschnittenen Mangoldblätter dazu geben, kurz mitdünsten, dann Gemüsebrühe und Milch dazu gießen, kurz köcheln lassen, würzen.

Polenta und Mangoldgemüse mit gerösteten Sonnenblumenkernen in tiefen Tellern servieren.

Streusel-Apfel (Apple Crumble)

Apple Crumble

Super! Von Zucker, Zimt und Liebe.

Für 2 Personen bzw. 4 „Streusel-Äpfel“

Für die Streusel:
75g zarte Haferflocken
50g Mehl
50g Zucker
1 Prise Salz
75g weiche Alsan (im Original: Butter)

Und sonst:
6 Äpfel (bei mir Topaz)
1 EL Stärke
Zimt nach Belieben

Den Ofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Von 4 Äpfeln den Deckel abschneiden und so aushöhlen, dass ein Rand von ca. 3mm stehen bleibt. Das verwertbare Innere der Äpfel in kleine Stücke schneiden. Die beiden restlichen Äpfel schälen, entkernen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Jetzt die Apfelstücke mit der Stärke und dem Zimt mischen, in eine Auflaufform geben und für 15 Minuten in den Backofen geben. Die ausgehöhlten Äpfel bleiben noch draußen.

In der Zwischenzeit die Streusel herstellen, dafür einfach alle Zutaten mischen und mit den Händen verkneten, sodass Streusel entstehen.

Wenn die 15 Minuten rum sind, die Apfelstücke aus dem Backofen in die ausgehöhlten Äpfel füllen und die Streusel darauf verteilen und andrücken. Die nun befüllten Äpfel in die Auflaufform geben und ca. 15-20 Minuten in den Ofen geben.

Fertig! Noch warm genießen.

Dazu gab es hier noch eine Vanillesauce (150ml Milch mit 20g Zucker, dem Mark einer viertel Vanilleschote, einer Messerspitze Kurkuma, einer Prise Salz und einer Prise Zimt aufkochen. Den Topf kurz vom Herd nehmen, 50ml Milch mit einem 10g Stärke vermischen, unter die kochende Milch rühren (schnell und stark rühren), die Temperatur auf die niedrigste Stufe runter regeln, den Topf wieder auf die Herdplatte geben und 2 Minuten unter ständigem rühren köcheln lassen).

Apfelpfannkuchen aus dem Ofen

Apfel-Pfannkuchen

Oft hat man Rezepte eeewig lang irgendwo rumliegen, bevor man sich endlich dran gibt und dann gibts wieder welche, bei denen geht es ganz schnell. Wie mir bei diesem. Heute auf Zucker Zimt und Liebe veröffentlicht. Dort als Frühstück, hier als kleines Hauptgericht (an einem faulen Herbst-Sonntag nach Suppe und neben Salat geht das)!

1 Apfel (bei mir 1,5 kleine)
3 Eier (bei mir L)
175ml Milch
125g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt
1 1/2 EL Butter

Den Apfel schälen und in dünne Streifen schneiden.
Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter in kleinen Stückchen in eine runde Springform (26cm Durchmesser, oder wie im Original in eine backofenfeste Pfanne) geben und in den heißen Ofen geben. Sobald die Butter geschmolzen ist, die Apfelscheiben auf dem Boden verteilen und einen Esslöffel Zucker darüber streuen. Den Backofen wieder schließen und den Teig vorbereiten. Dafür Eier, Milch, Mehl, den restlichen Zucker, Salz und Zimt gut miteinander vermischen, dann die Masse über die Äpfel in die Springform gießen.
Das ganze ca. 15-20 (bei mir eher 20-25 Minuten backen). Eventuell gehobelte Mandeln drüber streuen und später mit Puderzucker bestreuen. Warm genießen.

Birnenkuchen mit Crème fraîche

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Das Rezept für diesen saftigen Birnenkuchen stammt von Salzkorn, von mir nur mit etwas weniger Zucker und ohne Alkohol gemacht. Schmeckt wunderbar in der Herbstsonne auf dem Balkon : )

Für eine große Tortenform

900g Birnen
1 EL Vanillezucker
3 EL Wasser
100g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
90g Zucker
1 Prise Salz
4 EL Sonnenblumenöl
100g Crème fraîche
2 Eier
Puderzucker und Zimt zum bestreuen
Die Birnen schälen, vierteln, entkernen, in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, mit 1 EL Vanillezucker und 3 EL Wasser mischen und eine Stunde lang ziehen lassen.
Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten.
 Eier mit Zucker, Salz, Öl und Crème fraîche in eine große Schüssel geben. Mehl mit Backpulver gemischt darüber gießen und alles kurz verquirlen, sodass alles gerade gut vermengt ist. Die Birnen dazu geben, gut vermischen, in die Springform geben und den Kuchen ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Auskühlen lassen und mit Zimt und Puderzucker bestreuen.

Schoko-Preiselbeer-Torte

Schoko-Preiselbeer-Kuchen2

Trotz den vorhin noch fast 40° unter der Markise auf dem Balkon hier eine für mich eher winterliche Torte, weil es jetzt auch schon in Strömen regnet und es ab morgen mit nur noch 25° schon fast kalt werden soll. Das nächste mal werde ich die Zuckermenge reduzieren, weil die von meiner Mama eingelegten Preiselbeeren schon ganz gut gezuckert sind und ich es so süß nicht brauche.

Übrigens: Je länger der Kuchen steht, umso besser ist er. Am dritten Tag dachte ich: „Schon viel besser“, am vierten Tag finde ich ihn perfekt (und da war nur noch ein winziges Stück übrig). Entweder wir haben uns an das süße gewöhnt oder es wird insgesamt stimmiger je länger er steht.

Das Original stammt wohl von Dr. Oetker, ich habs aber von diesem Blog und die Zutaten auf eine kleine Form umgewandelt.

100g Butter oder Alsan
70g Zucker (nächstes Mal 50-55g)
5g Vanillezucker
1 Prise Salz
0,5 TL Zimt
2 Eier (L)
75g Mehl
37g Speisestärke
1 TL Backpulver
75g dunkle Schokolade

200g Preiselbeeren
30g dunkle Schokolade für die Glasur

Weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt schaumig rühren. Die Eier unterrühren. Schokolade schmelzen und auf niedrigster Stufe unterrühren. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen, ebenfalls auf niedrigster Stufe unterrühren.
Den Teig in eine gefettete kleine Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe.

Den Kuchen aus der Form lösen und auskühlen lassen. Den Teig waagerecht in 3 Teile teilen. Die Hälfte der Preiselbeeren auf den untersten Tortenboden streichen, einen zweiten Boden darauf legen, diesen mit der zweiten Hälfte Preiselbeeren bestreichen, den dritten Boden auflegen und diesen mit geschmolzener Schokolade bestreichen / bepinseln.

Roh vegane Zimt-Tarte

Auf Weihnachten hab ich mich noch über Roh-Veganer lustig gemacht (zumindest über jene, die auf Youtube zeigen, wie sie über den Tag verteilt 60 Bananen zu sich nehmen), heute poste ich ein roh-veganes Rezept… Dessen Ergebnis ich übrigens nicht essen kann, weil mir rohe Mandeln scheinbar Allergie verursachen. Juhu! Aber geschmacklich ist es tatsächlich sehr lecker (sagt auch der Freund) und ich fand, dass es im Originalrezept einfach unglaublich schön aussah und ich finds faszinierend, dass da nix gebacken wurde und weder Milchprodukte noch Seidentofu oder sonstige übliche Verdächtige drin sind. Hab das Original geringfügig verändert und es in eine kleine Tortenform gebracht. Auch wenn ich es nicht essen kann, vielleicht mag es trotzdem jemand nachmachen.

Roh-vegane Zimt-Tarte2

Roh-veganer Zimt-Tarte

Für den Boden:
115g gemahlene Mandeln
3/4 TL Zimt
1,5 EL Agavendicksaft
(1 EL Wasser)

Für die Creme:
140g Cashews (über Nacht in Wasser eingeweicht)
60ml ungesüßter Apfelsaft
15ml Zitronensaft
30ml Agavendicksaft
2 Messerspitzen Vanillepulver
1 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlener Ingwer
1 Messerspitze Salz

Für die Marmormuster:
0,5 TL Zimt
1 TL Agavendicksaft

Für den Boden die Zutaten miteinander vermischen und mit den Händen verkneten, sodass alles schön zusammen klebt. Evtl. noch etwas Wasser hinzufügen. Den Boden dann in eine kleine Tortenform drücken und am Rand ein bisschen hoch ziehen.

Für die Creme die über Nacht in Wasser eingeweichten Cashews in einen Mixer geben, die restlichen Zutaten hinzugeben und das ganze zu einer fast schon Quark- oder Frischkäse-artigen Konsistenz pürieren. Die Masse auf den Boden gießen und glatt verstreichen.

Für das Marmormuster den Zimt mit dem Agavendicksaft glatt rühren, über die Creme gießen und mit der Gabel oder einem Messer irgendwelche Muster ziehen.

Das ganze kommt dann ins Gefrierfach und ca. 15 Minuten bevor man es essen will, holt man es raus, damit man kein Eis, aber noch eine relativ feste Konsistenz hat.

Safran-Nudeln in Gewürzbutter

Safran-Nudeln mit Gewürzbutter

(Ein unglaublich harmonisches, dabei total schnelles Essen,
aus „Genussvoll vegetarisch“ von Yotam Ottolenghi,
für 2 Personen)
Im Original macht man auch die Nudeln selbst, das hab ich mir erspart.

Für die Gewürzbutter:
100g Butter / Margarine
2 EL Olivenöl
4 Schalotten
0,5TL gemahlener Ingwer
0,5TL Paprikapulver edelsüß
0,5TL gemahlener Koriander
0,5TL Zimt
0,5TL Cayennepfeffer
1/4 TL Chiliflocken
1/4 TL Kurkuma
0,5TL Salz
Schwarzer Pfeffer

Sonst:
250g Bandnudeln
1 Prise Safranfäden
40g geröstete und grob gehackte Pinienkerne
2 EL grob gehackte Minze
4 TL grob gehackte Petersilie
(bei mir wurde es deutlich mehr Petersilie und Melisse statt Minze, davon allerdings nicht so viel)

Alle Gewürze für die Gewürzbutter miteinander vermischen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, danach grob hacken. Minze und Petersilie grob hacken.

Die Butter mit dem Olivenöl in einer Pfanne leicht erhitzen und die in kleine Würfel geschnittenen Schalotten darin ca. 10 Minuten dünsten, bis sie weich sind und sich die Butter etwas bräunlich gefärbt hat. Dann die Gewürze zugeben, die Herdplatte ausstellen und noch kurz darauf stehen lassen, bis die Nudeln fertig sind (bei gutem Timing sind die Nudeln fast zeitgleich fertig).

Währenddessen das Wasser für die Nudeln aufsetzen und die Nudeln kochen. Eine Prise Safranfäden mörsern und kurz in eine kleine Tasse mit warmem Wasser geben. 2 Minuten vor Ende der Kochzeit der Nudeln das Safran-Wasser-Gemisch zu den Nudeln geben.

Nudeln abgießen, diese dann in die Pfanne zur Gewürzbutter geben, gut vermischen, auf Teller geben, Pinienkerne, Minze und Petersilie dazu geben. Genießen.

Selbstgemachte Trinkschokolade

Selbstgemachte Trinkschokolade

Sieht nicht groß anders aus als Kakao, ist aber viel leckerer!
Daneben selbstgemachte Plätchen von Mama und Oma : )

100g Zartbitter-Schokolade
5 EL Back-Kakao
3 Vanilleschoten
ca. 7-10 EL Zucker
1 TL Zimt

Schokolade fein reiben, mit Kakao, ausgekratzten Vanilleschoten, Zucker und Zimt mischen.
3 etwas gehäufte TL dieser Mischung auf ca. 200ml warme Milch geben. Reicht so für mindestens 16 Portionen.

Buchweizenwaffeln mit Apfelkompott

Buchweizen-Waffeln

Für ca. 12 runde Waffeln, aus der Schrot & Korn 04, 2012

Für die Waffeln:
3 Eier
120g weiche Butter oder Margarine
50-60g Zucker
250ml Milch
200g Buchweizenmehl
50g Speisestärke
1P. Vanillezucker
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Apfel-Kompott:
600-800g Äpfel
1 EL Vollrohrzucker
Saft einer halben Zitrone
1 Zimtstange
4 Gewürznelken

Für die Waffeln die Eier, Butter und Zucker verrühren, dann die Milch, dann die restlichen Zutaten verrühren.
Den Teig ca. 15 Minuten ruhen lasen.
Währenddessen die Äpfel schälen, vierteln und in Scheiben schneiden. Mit den restlichen Zutaten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, danach Zimt und Nelken entfernen und abkühlen lassen, bis die Waffeln fertig sind.
Die Waffeln im gefetteten Waffeleisen ausbacken, auf Teller geben, Apfelkompott dazu und mit Puderzucker (und bei mir noch mehr Zimt) bestreuen.

Kaffee-Zimt-Torte

Kaffee-Zimt-Torte

(Für eine kleine Tortenform)

Das war ein Versuch, weil ich etwas ähnliches wie die Zimt-Baileys-Torte ohne Alkohol machen wollte, den ich so aber nicht wiederholen werde, obwohl es schon gut schmeckt. Aber der Boden ist relativ hart und sehr mächtig, ein Biskuit wäre wohl schöner und würde den Geschmack von Zimt und Kaffee nicht so übertreffen, ich wollte aber unbedingt Mandeln drin haben…

Für den Boden (Rezept von hier):
60g zimmerwarme Butter / Margarine
50g Zucker
3 Eier
2 EL Wasser
60g gemahlene Mandeln
60 Zartbitterschokolade
1TL Vanillezucker
60g Mehl
1 Mssp. Backpulver
1 Prise Salz

100ml Espresso

Die Eier trennen, das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen.
Das Eigelb mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren, Wasser, Mandeln, geriebene Schokolade und Vanillezucker unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem geschlagenen Eiweiß unter die Eigelbmasse heben. Den Teig in eine mit Backpapier belegte Backform geben und im vorgeheizten Backofen bei 175° Umluft ca. 40-45 Minuten backen.

Den Boden auskühlen lassen, in zwei Hälften teilen und beide Hälften mit dem Espresso tränken.

Für die Creme:
300ml Sahne
1 EL Zucker
1 TL Zimt
1P. Sahnesteif

Kakao zum bestäuben

Die Sahne mit Zucker, Zimt und Sahnesteif steif schlagen, ca. die Hälfte auf dem ersten Boden verteilen, den zweiten Boden darauf legen, die restliche Sahne auf dem zweiten Boden und drum herum verteilen und mit Kakao bestäuben.