Haselnuss-Hörnchen

Haselnuss-Hörnchen

Ich habe den großen Fehler gemacht und nur 6 Hörnchen gebacken. Ich hätte die volle Menge machen sollen, wie unten angegeben, die sind wirklich sehr gut.

(veganisiert. Im Original von lecker.de )

Für den Teig:
250g Mehl
125g Alsan Margarine
1 Prise Salz
25g Zucker
75ml Hafer-Soja-Milch
15g frische Hefe

Für die Füllung:
120g Zucker
125ml Wasser
300g gemahlene Haselnüsse
50g Alsan

Zum bestreichen:
Hafer-Soja-Milch

Für den Teig das Mehl mit Salz und Zucker mischen. Die Margarine in Flöckchen dazu geben. Die Hefe in lauwarm erwärmte Hafer-Soja-Milch bröseln und auflösen lassen. Zum Mehl-Gemisch geben und zu einem glatten, sehr weichen Teig verkneten. Diesen mindestens eine Stunde lang abgedeckt in der Schüssel ruhen lassen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat. (Ich hatte ihn eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen, da war er aber nur sehr wenig hochgegangen, hab ihn dann noch mal 30 Minuten in den Backofen gestellt. Dafür die Schüssel samt Tuch in den Herd stellen, den Herd auf 50° Umluft aufheizen, dann ausmachen und den Teig einfach 30 Minuten darin stehen lassen).

In der Zwischenzeit den Zucker für die Füllung mit 125ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Dann die Hitze niedriger stellen, die gemahlenen Haselnüsse einrühren, die Margarine dazu geben und solange rühren, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Abkühlen lassen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten, dann rechteckig auf ca. 30x45cm ausrollen. Den Teig der Länge nach einmal durchschneiden und dann der Breite nach in 6 Streifen schneiden, sodass insgesamt 12 Rechtecke entstehen. Diese dann diagonal einschneiden, sodass insgesamt 24 Dreiecke entstehen.

Auf jedes Dreieck ca. 1 EL Haselnussmasse geben und die Dreiecke dann von der kurzen Seite ausgehend bis zur Spitze hin aufrollen.

Auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche geben. Mit Hafer-Soja-Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 150° Umluft ca. 20 Minuten backen.

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Veganer Pflaumen-Streuselkuchen

Veganer Pflaumenkuchen

Letzte Woche hatte ich ja die Stachelbeer-Torte aus den eingelegten Stachelbeeren meiner Mama gemacht, diese Woche kamen 2 Gläser Pflaumen dran. Ich hätte lieber eine kleine Form machen sollen, für die große Form waren es doch verhältnismäßig zu wenig (gut für mich, weil ich eigentlich keine Pflaumen mag). Der Boden ist etwas härter, ich würde den Kuchen einen Tag mindestens stehen lassen, dann ist er viel besser!

(für eine große Form)

225g Alsan-Margarine
500g Mehl
150g Zucker
3 TL Vanille-Zucker
1 TL Zimt
1 Mssp. Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Soja-Reis-Milch
Mindestens 2 Gläser Pflaumen
(in anderen Rezepten hab ich immer was von ca. 750g gelesen)
Ein paar gehobelte Mandeln

Die Pflaumen in einem Sieb abtropfen lassen.
Die Margarine schmelzen und kurz abkühlen lassen.
Alle Zutaten, abgesehen von den Pflaumen, mit den Knethaken des Handrührgeräts verkneten, bis man viele kleine und dicke Streusel hat.
Ca. 3/4 des Teiges in eine mit Backpapier belegte und gefettete Tortenform drücken (einen Rand würde ich nicht nochmal hochziehen, der wird ziemlich kross), die Pflaumen auf dem Boden verteilen, die restlichen Streusel locker darauf verteilen. Gehobelte Mandeln drüber streuen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175° Umluft ca. 40 Minuten backen.

PS: Ich habe mir sagen lassen, ich soll größere Fotos in meinen Posts verwenden. Mal gucken, ob ich mich daran gewöhnen kann.

Piadina mediterran

Piadina 2

Piadina

(für 7 Piadine oder 2-3 Leute von tomateninsel.de,
mit geringfügig anderen Füllmengen)

Für den Teig:
450g Mehl
30g Alsan-Margarine
15g frische Hefe
1 Prise Salz
300ml lauwarmes Wasser

Olivenöl zum ausbacken

Für die Füllung:
175g Frischkäse
(den Frischkäse evtl mit Milch cremiger rühren)
20g Parmesan
25 schwarze Oliven
(im Original die Hälfte grüne Oliven)
18 Cocktail-Tomaten
12 Basilikum-Blätter
(bei mir noch: 50g Feta)

Für den Teig das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben. Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und gemeinsam mit der weichen Margarine zum Mehl geben. Einen glatten Teig daraus kneten und ca. eine halbe Stunde lang in der abgedeckten Schüssel in heißes Wasser stellen.

In der Zeit die Oliven halbieren, entkernen und in Streifen schneiden, die Tomaten vierteln. Parmesan reiben und mit dem Frischkäse vermischen (den evtl. mit Milch cremiger rühren, meiner ist ziemlich fest). Evtl. Feta klein schneiden.

Wenn die halbe Stunde rum ist, den Teig in 7 Teile teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen, sodass sie ca. den Durchmesser der Pfanne haben, in der sie gebacken werden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Piadine von beiden Seiten jeweils ca. 3 Minuten backen, bis sie leicht braun sind. Jede fertige Piadina danach kurz auf ein frisches, feuchtes Trockentuch legen und das Tuch zuklappen, sodass beide Seiten der Piadina bedeckt sind, damit sich die Brote leichter knicken lassen, ohne dass sie zerbrechen.

Danach auf einen Teller geben, eine Hälfte mit der Frischkäsemasse bestreichen, Tomaten, Oliven, Basilikum (und Feta) darauf verteilen, zuklappen, genießen.

Europäische Bürgerinitiative gegen Wasserprivatisierung

Bild Quelle: http://www.right2water.eu/de

„Die wichtigsten politischen Veränderungen verbergen sich manchmal im Kleingedruckten. Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich – auch in Deutschland – Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben. Die Folgen für uns Verbraucher könnten erheblich sein (…).“
(Quelle: http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5)

884 Mio. Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und mehr als 2,6 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu Sanitäranlagen. Jedes Jahr sterben 1,5 Mio. Kinder unter 5 Jahren an den Folgen von Krankheiten, welche direkt mit fehlendem Trinkwasser und Sanitäranlagen verbunden sind.
(Vgl: http://www.un.org/News/Press/docs/2010/ga10967.doc.htm)

Wem diese Zahlen zu global sind und wer mehr über Wasserprivatisierung innerhalb der EU wissen möchte (worum es hier ja geht), kann sich diese Dokumentation von Attac ansehen über die Wasserprivatisierung in Berlin.

Oder zur Wasserprivatisierung in England und Wales:
„In der Folge stiegen die Preise für Wasser und Abwasser massiv, im Durchschnitt ver­dop­pelten sie sich zwischen 1989 und 1999 von jährlich 120 Pfund pro Haushalt auf 242 Pfund. Inflations­bereinigt bedeutet dies eine Verteuerung um 46 Prozent. (…) Das Geld sparten die Unternehmen bei den zugesagten Investitionen in Rohrnetze, Was­ser­werke und Kanäle ein. Im Trockenjahr 1995 kam es zu einer beängstigenden Versor­gungskrise bei Trinkwasser. Ganze Regionen mussten monatelang aus Tankwagen ver­sorgt werden.“
(Quelle: http://www.unser-wasser-hamburg.de/29.html).

3 Dokumentationen über Wasser bzw. Wasserprivatisierung unter „Interessantes“.

„Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht

Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware – Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen. Wir stellen nachdrücklich folgende Forderungen: (…)“ (Quelle: http://www.right2water.eu/de)

Bitte unterstützt die Europäische Bürgerinitiative auf http://www.right2water.eu/de um die Privatisierung der Wasserversorgung zu verhindern.

Oliven-Focaccia

Oliven-Focaccia

Das ist eigentlich das gleiche Rezept wie die Mozzarella-Focaccia, nur halt mit Oliven und Tomaten. War lecker und ich find das Foto schön, daher kommts auf den Blog ; )

(Für 2 Personen)

250g Mehl
0,5 TL Salz
10g Hefe
1 Prise Zucker
150ml lauwarmes Wasser

1 Kugel Mozzarella (bei mir 100g Abtropfgewicht)
10-12 (schwarze) Oliven
2 Kirsch-Tomaten
3 TL Rosmarin
Olivenöl
Grobes Meersalz

Den Mozzarella in Würfel schneiden und über einem Sieb im Kühlschrank abtropfen lassen, bevor man mit den restlichen Vorbereitungen beginnt.

Mehl und Salz und einer Schüssel mischen. Hefe mit einer Prise Zucker in 150ml lauwarmem Wasser auflösen.
Mehl und Hefewasser mit der Küchenmaschine ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten, wenn noch Teig am Rand der Schüssel kleben bleibt, noch minimalst mehr Mehl hinzugeben.
Danach den Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Mehl bestäuben, ein Küchentuch über die Schüssel geben und das ganze ca. eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 2 oder 4 Teile teilen, dünn in die gewünschte Form ausrollen, halbierte und entkernte Oliven und Tomaten darauf verteilen, dann den Mozzarella und das Rosmarin und im vorgeheizten Backofen bei 225° Ober-/Unterhitze ca. 11-12 Minuten backen.

Nach dem Backen die Focaccia mitgrobem Meersalz bestreuen und etwas Olivenöl (2-4 EL) darüber tröpfeln, dann heiß servieren.

Vegane Buchweizen-Pfannkuchen

Buchweizen-Pfannkuchen

(Für 1 hungrige Person, von Zentrum-der-Gesundheit.de)

250ml Sojamilch
125g Buchweizenmehl
50g Dinkelmehl (bei mir Weizen)
0,5EL Mandelmus (bei mir Erdnussmus)
Salz
Öl

Alle Zutaten, das Öl ausgenommen, zu einem sehr zähflüssigen Teig verrühren, 15 Minuten ruhen lassen, noch einmal durchrühren und im Öl in einer Pfanne ausbacken. Der Teig ist zähflüssiger als normaler Pfannkuchenteig, lässt sich in der Pfanne nicht so schön dünn verteilen und schmeckt natürlich ganz anders als Pfannkuchenteig, die sind aber sehr lecker.

Stachelbeer-Torte

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Nachdem ich noch ca. 20 Gläser mit eingelegten Beeren oder Früchten von meiner Mama mit Beeren / Früchten aus Mamas Garten habe, muss ich mir da mal Verwendungsmöglichkeiten suchen. Eine davon war die Himbeer-Torte hier mit eingelegten Stachelbeeren und mit etwas Kokosmehl im Teig: )

Für eine kleine Form.

2 Eier
50 g Butter
110 g Zucker
1 EL Milch
50g Mehl
12g Kokomehl
0,25 P. Backpulver
1 TL Vanillezucker
30g Mandeln
200g Sahne
1 Glas eingelegte Stachelbeeren

50 g Zucker mit Eigelb, Butter und Milch SEHR schaumig rühren. Beide Mehlsorten mit Backpulver mischen und in die Creme unterrühren. Den Teig in 2 Portionen teilen, und in 2 Springformen – mit Backpapier ausgelegt – streichen. Eiweiß mit 60g Zucker und Vanillezucker schnittfest schlagen. Masse auf den beiden Böden verteilen mit einem Esslöffel Wellen eindrücken. Mit Mandelblättchen bestreuen, und bei 200°/C, Mittelschiene/25-30 Min. backen.
Sahne steif schlagen, einen Teil auf dem Boden verteilen, Stachelbeeren darauf geben, restliche Sahne darüber verteilen. Den Deckel in 8 Stücke schneiden und auflegen.

Amaranth-Riegel

Amaranth-Honig-Riegel

(Für 4 kleine Riegel von rapunzel.de)

1EL Butter / Margarine
3-4EL Honig / Agavendicksaft
1 Tasse gepuffter Amaranth (Alnatura)
1 Hand voll Sonnenblumenkerne

Honig und Butter in einem Topf oder einer Pfanne ca. 5 Minuten köcheln lassen, dann den Amaranth und die Sonnenblumenkerne unterrühren. Die Mischung rechteckig auf eine Platte pressen, 4 Riegel ausschneiden und diese dann im Kühlschrank oder auf dem kalten Balkon fest werden lassen.
Schokolade drum rum wär bestimmt toll.

Veganer „Käsekuchen“ mit Seidentofu

Veganer "Käsekuchen" Stück

Veganer "Käsekuchen"

Mal wieder ein Experiment mit veganen Kuchen.

Dieser „Käsekuchen“ schmeckt nicht so, wie ich Käsekuchen gewohnt bin und ich habe leider auch etwas zu viel Zitronen-Geschmack drin. Aber ansich finde ich, dass dieser Kuchen neben dem veganen Tiramisu wirklich gut essbar ist, sowohl von der Konsistenz, als auch vom Geschmack! Die Fotos hab ich relativ zeitnah nach dem backen gemacht. Die Masse wird nach einer Nacht im Kühlschrank noch fester.

(Für eine kleine Form)

Für den Boden:
50g selbstgemachte Schoko Crossies
100g Mehl
1/2 TL Kakaopulver
35g Zucker
1 Prise Salz
55g Alsan Margarine
1 EL Wasser

Für den „Käse“:
400g Seidentofu
60g Zucker
1/2 Vanilleschote
Abrieb einer halben Zitrone (ich hatte den einer ganzen Zitrone genommen)
2 EL Zitronensaft (ich hatte 3 genommen)
80g Alsan Margarine
30g Speisestärke

Für den Boden die Schoko Crossies in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Teigrolle bröselig zerdrücken.
Mit den restlichen Boden-Zutaten mischen und mit den Händen zu einem bröseligen Teig verarbeiten, sollte aber etwas klebrig sein. Wenn nicht, noch minimal mehr Wasser dazu geben. Den Teig dann in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte kleine Tortenform geben, einen ca. 1,5-2cm hohen Rand hochziehen.

Für die Tofu-Creme (den „Käse“) die Margarine schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Seidentofu mit Zucker, dem Mark einer halben Vanilleschote und den restlichen Zutaten (inklusive der abgekühlten Margarine) mit einem Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Diese dann auf den Boden geben.
Den Kuchen im auf 160° Umluft vorgeheizten Backofen eine Stunde lang backen. Danach den Herd ausstellen und noch mindestens 30-45 Minuten darin stehen lassen. Wenn man ihn dann aus dem Herd nimmt, dann ist die Tofu-Masse noch etwas wabbelig. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist das ganze aber gut schnittfest.
Ich hab ihn dann noch mit ca. 50g geschmolzener Zartbitter-Schokolade übergossen.