Pastinaken-Gnocchi in Salbei“butter“

Pastinaken-Gnocchi in Salbei"butter"-1

Die vegane Variante aus der „Köstlich Vegetarisch“ 5/2014.

Für 4 große, leckere Portionen

Für die Gnocchi:
600g mehlig kochende Kartoffeln
Salz
600g Pastinaken
1 EL Olivenöl
Muskat
250g Weizenmehl

Für die Salbeibutter:
Ca. 50 Salbeiblätter
100g Butter (bei mir 50g Alsan und 50g Olivenöl)

Außerdem:
Mehl für die Arbeitsfläche
Fleur de Sel
50g Parmesan (bei mir 50g gehobelte Mandeln)

Für die Gnocchi die Kartoffeln waschen und ganz und mit Schale ca. 20-25 Minuten in einem halboffenen Topf in Salzwasser weich kochen. Danach abgießen, ausdampfen lassen, dann pellen und zerstampfen.

Die Pastinaken schälen und in ca. 1cm große Würfel schneiden. In wenig Salzwasser ca. 15-20 Minuten weich kochen, danach ebenfalls zerstampfen.

Wenn die Kartoffeln und Pastinaken etwas abgekühlt sind, beides mit Mehl, Olivenöl und Muskat mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Hier habe ich dann den Teig in eine Schüssel und diese in den Kühlschrank gegeben und erst am nächsten Tag weiter gearbeitet. Das ging sehr gut und man hat am eigentlichen Tag nicht ganz so viel Arbeit!

Den Teig dann in 4 Portionen teilen und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche die einzelen Portionen zu ca. 1cm dicken Rollen formen. Kleine, ca. 2cm dicke Stücke von der Rolle abtrennen und diese Stücke mit einer in Mehl getauchten Gabel eindrücken, sodass die typischen Rillen entstehen. 2 Portionen habe ich dann eingefroren (erst auf einer mit Backpapier belegten Platte einzeln ausgelegt und sobald sie etwas eisig sind von der Platte nehmen und in einen Behälter oder einen Beutel geben, damit sie nicht dadrin zusammen pappen).

Die Gnocchi in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten lang ziehen lassen, bis alle oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Butter oder eine Mischung aus Alsan und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und gehackte Salbeiblätter im leicht gebräunten Fett ca. 2 Minuten anbraten. Gnocchi kurz darin schwenken, Fleur de Sel dazu geben und das ganze entweder mit frisch geriebenem Parmesan oder aber mit vorher kurz angerösteten Mandelblättchen bestreuen .

Pasta mit mediterranem Kohl (Wirsing)

Pasta mit Kohl-1

Einfach, gesund und schnell und ein Gericht mehr, was mit Kohl gut schmeckt. Perfekt.

Für 2 Personen

220g Vollkorn-Spirelli
ein halber Kopf Kohl (Wirsing)
1 rote Zwiebel
30g getrocknete Tomaten
20g gehobelte Mandeln
25g Rosinen
1 kleine Tasse Wasser (Kochwasser vom Kohl)
Salz, Pfeffer, Basilikum, Thymian
frische Petersilie
frisch geriebener Parmesan

Die Kohlblätter in feine Streifen schneiden und in Salzwasser 5 Minuten lang blanchieren, danach das Wasser auffangen. Pasta kochen. In der Zwischenzeit: Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl andünsten, dann die klein geschnittenen Tomaten, Mandeln und Rosinen dazu geben. Kurz mit dünsten, dann den blanchierten Kohl dazu geben, ebenfalls kurz mitdünsten, dann würzen und eine kleine Tasse Kohl-Kochwasser dazu geben und so 5 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn die Pasta fertig ist, abgießen, unter das Kohlgemüse mischen und frisch geriebenen Parmesan dazu geben.

Pasta mit Avocado-Pesto und ofengeröstetem Gemüse

Pasta mit Avocadopesto und ofengeröstetem Gemüse

Für 2 Personen

Für das Gemüse
2 kleine gelbe Paprika
1 halbe rote Zwiebel
2-3 dicke Tomaten
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für das Pesto
1 Avocado
50g Parmesan
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
3 EL gehobelte Mandeln
Salz, Pfeffer

+ 220g Spirelli

Das Gemüse würfeln und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern und im auf 200° vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten rösten.

Für das Pesto das Fruchtfleisch aus der Avocado in einen hohen Behälter geben, fein geraspelten Parmesan, eine fein gehackte Knoblauchzehe und die restlichen Zutaten dazu geben und alles gut pürrieren.

Nudeln kochen und mit dem Gemüse und dem Pesto mischen.

Schokoladen-Rotweinkuchen

Wein Wein2

Ab jetzt hab ich eine Verwendungsmöglichkeit, wenn der Freund mal wieder eine Flasche Rotwein köpft und dabei nicht bedenkt, dass er sie alleine (ich mag keinen) nicht in kürzester Zeit austrinken kann.  Wobei ich hier nur 67ml retten konnte… im Kuchen machen sich diese aber sehr gut! Gefunden auf maraswunderland, ich hab nur die Mengenangaben um die Hälfte reduziert, weil ich eine kleine Tortenform verwendet habe. Hier also die Angaben für eine kleine Form.

75g Mehl
100g weiche Butter
100g Zucker (Original: 250g)
2 Eier
67ml Rotwein
1,5 gehäufte EL Kakaopulver
75g gehackte Schokolade (zartbitter)
75g gehackte Mandeln (bei mir gehobelte)
0,5 P. Vanillezucker (bei mir 2 TL)
0,5 P. Backpulver (bei mir 2 TL)
Optional: Puderzucker

Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, danach die Eier nacheinander für jeweils eine Minute unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen, auf die Eiermasse sieben. Die Mandeln hinzugeben und schnell unterrühren. Die gehackte Schokolade unterheben.
Den Teig in eine gefettete Form geben und je nach Größe der Form ca. 45 Minuten oder länger backen (bei mir mit der kleinen Form reichen die 45 Minuten, in maraswunderland wird eine große Tortenform verwendet und dafür 60 Minuten angegeben).

Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen, essen, freuen.

Vegane Mandelpudding Tartelettes

Tartelettes

Seit letzter Woche besitze ich vier dieser tollen kleinen Tartelette-Förmchen, die heute eingeweiht wurden. 2 davon wurden mit dieser veganen Füllung befüllt, die anderen beiden werden morgen noch mit irgend etwas anderem befüllt, da muss ich mir aber noch was überlegen.
Das Rezept für den Mandelpudding stammt (minimalst abgewandelt) von diesem Blog und ist wirklich absolut zu empfehlen. Pudding aus Soja-Reis-Milch (die ich normal immer nehme) fand ich nicht so prickelnd, aber mit Mandelmilch ist das WIRKLICH gut (und dabei stehe ich nicht mal so sehr auf Mandelmilch…)

Für den Boden, für vier 12cm-Tartelette-Förmchen:
160g Mehl
30g gemahlene Mandeln
125g zimmerwarme Alsan
4 EL Wasser
1 Prise Salz

Für den Mandelpudding (reicht für 2-3 12cm-Tartelette-Förmchen):
500ml Mandelmilch
35g Speisestärke
1,5 EL Vanillezucker
1,5 EL Zucker
1 Prise Salz

+ Obst / Beeren nach Wahl (bei mir eingelegte Pfirsiche und eingelegte Waldbeeren von Mama)

Für den Boden die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Teig dann in die gefetteten Tartelette-Förmchen drücken, den Boden mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen.

Für den Mandelpudding erst die Speisestärke mit 5 EL von der Mandelmilch glatt verrühren. Dann die restliche Mandelmilch mit Zucker, Vanillezucker und Salz auf dem Herd unter rühren aufkochen. Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen, schnell und gründlich das Speisestärke-Gemisch unterrühren, das ganze wieder auf den Herd geben, noch einmal aufkochen, dann auskühlen lassen.

In meiner Ungeduld hab ich dann das Obst schon unter den lauwarmen Pudding gegeben und damit die Tartelette-Förmchen befüllt und dann schon die Fotos gemacht, da war der Pudding noch nicht ganz fest. Nach 4 Stunden im Kühlschrank ist der Pudding aber schnittfest.

Möhrentorte mit Zitronensahne

Möhrentorte Schnitt

Für eine große Tortenform. Der Boden ist von diesem Rezept übernommen, der Rest ist von mir.

Für den Boden:
200g fein geriebene Möhren
1 EL Zitronensaft
4 Eier
80g Zucker
3 TL Vanillezucker
50g Speisestärke
50g Mehl
200g gemahlene Mandeln

Für die Creme:
400g Sahne
2 P. Sahnesteif
80g Puderzucker
1 TL geriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
200g Sauerrahm

Für die oberste Schicht:
50g Sahne
50g Sauerrahm
4 EL gehobelte Mandeln
ca. 30g fein geriebene Schokolade

Für den Boden die Karotten fein reiben und mit einem EL Zitronensaft mischen. Zur Seite stellen.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit Zucker und Vanillezucker sehr steif schlagen. Die Eigelbe unterheben. Mehl und Speisestärke mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Die Karotten und die geriebenen Mandeln unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier belegte Tortenform gießen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 175° Ober-/Unterhitze ca. 50-55 Minuten backen. Stäbchenprobe. Aus der Form lösen, auf ein Backrost stürzen, das Backpapier abziehen und den Boden mindestens eine Stunde lang gut auskühlen lassen. Wenn er richtig ausgekühlt ist, den Boden in 3 Teile teilen.

Für die Creme die Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen, geriebene Zitronenschale, Zitronensaft und Sauerrahm unterheben. Einen Tortenring um den untersten Tortenboden legen. Die Hälfte der Creme auf dem ersten Tortenboden verstreichen, den zweiten Tortenboden darauf legen, die zweite Hälfte Creme darauf verstreichen, den dritten Tortenboden darauf legen.

Für die oberste Schicht 50ml Sahne steif schlagen, mit Sauerrahm vermischen und auf dem obersten Tortenboden verstreichen. Zartbitterschokolade fein reiben und in die Mitte streuen. Gehobelte Mandeln in einem Topf goldgelb anrösten, abkühlen lassen, etwas zerkleinern und am Rand verstreuen.

Apfelkuchen

Apfelkuchen

Für eine große Tortenform, von Mama bzw. meiner Großtante (oder so)

3 Eier
100g Butter / Alsan
75g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Prise Salz
200g Mehl
1 TL Backpulver
5-6 Äpfel
gehobelte oder gehackte Mandeln

Zimt und Zucker zum bestreuen

Die Eier mit der Butter bzw. Alsan in einer Minute schaumig rühren, den Zucker und Vanillezucker in einer Minute unterrühren, zwei weitere Minuten schlagen. Das Mehl und das Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und unterrühren. Den Teig in eine große Tortenform gießen (mit Backpapier belegt), Äpfel vierteln und so viele wie passen in den Teig drücken. Gehobelte oder gehackte Mandeln, sowie Zimt und Zucker nach Belieben auf den Kuchen streuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. eine Stunde backen.

„Raffaello“

Raffaelo

Von Mics-Cookmania.blogspot.com

100g Sahne
25 Butter oder Alsan
200g weiße Schokolade
125g Kokosraspeln
Mandelkerne

75g Kokosraspeln zum wälzen

Die Sahne in einem Topf leicht(!) erwärmen, die Butter und die in Stücke zerbrochene Schokolade dazu geben, unter rühren langsam schmelzen lassen, dann die 125g Kokosraspeln unterrühren.
Die Masse ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sie sich besser formen lässt.
Danach die Masse zu Kugeln formen und je einen (oder einen halben) Mandelkern in die Mitte kneten. Danach in Kokosraspeln wälzen und kühl lagern.

Roh vegane Zimt-Tarte

Auf Weihnachten hab ich mich noch über Roh-Veganer lustig gemacht (zumindest über jene, die auf Youtube zeigen, wie sie über den Tag verteilt 60 Bananen zu sich nehmen), heute poste ich ein roh-veganes Rezept… Dessen Ergebnis ich übrigens nicht essen kann, weil mir rohe Mandeln scheinbar Allergie verursachen. Juhu! Aber geschmacklich ist es tatsächlich sehr lecker (sagt auch der Freund) und ich fand, dass es im Originalrezept einfach unglaublich schön aussah und ich finds faszinierend, dass da nix gebacken wurde und weder Milchprodukte noch Seidentofu oder sonstige übliche Verdächtige drin sind. Hab das Original geringfügig verändert und es in eine kleine Tortenform gebracht. Auch wenn ich es nicht essen kann, vielleicht mag es trotzdem jemand nachmachen.

Roh-vegane Zimt-Tarte2

Roh-veganer Zimt-Tarte

Für den Boden:
115g gemahlene Mandeln
3/4 TL Zimt
1,5 EL Agavendicksaft
(1 EL Wasser)

Für die Creme:
140g Cashews (über Nacht in Wasser eingeweicht)
60ml ungesüßter Apfelsaft
15ml Zitronensaft
30ml Agavendicksaft
2 Messerspitzen Vanillepulver
1 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlener Ingwer
1 Messerspitze Salz

Für die Marmormuster:
0,5 TL Zimt
1 TL Agavendicksaft

Für den Boden die Zutaten miteinander vermischen und mit den Händen verkneten, sodass alles schön zusammen klebt. Evtl. noch etwas Wasser hinzufügen. Den Boden dann in eine kleine Tortenform drücken und am Rand ein bisschen hoch ziehen.

Für die Creme die über Nacht in Wasser eingeweichten Cashews in einen Mixer geben, die restlichen Zutaten hinzugeben und das ganze zu einer fast schon Quark- oder Frischkäse-artigen Konsistenz pürieren. Die Masse auf den Boden gießen und glatt verstreichen.

Für das Marmormuster den Zimt mit dem Agavendicksaft glatt rühren, über die Creme gießen und mit der Gabel oder einem Messer irgendwelche Muster ziehen.

Das ganze kommt dann ins Gefrierfach und ca. 15 Minuten bevor man es essen will, holt man es raus, damit man kein Eis, aber noch eine relativ feste Konsistenz hat.

Apfeltarte

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Irgendwie liebe ich gerade Tarten, so auch diese. Eigentlich wollte ich ein Rezept aus einer Zeitschrift machen, nachdem ich dann aber am Ende die Eier im Boden und der Quarkmasse weggelassen, weniger Zucker, zuästzlich Mandeln im Boden, keinen Alkohol und … KEIEN ZIMT…. verwendet habe und entsprechend einfach alles anders ist, ist es doch irgendwie mehr „mein“ Rezept, als das aus der Zeitschrift.
Und ihr werdet euch jetzt denken „KEIN ZIMT? – In einem Apfelkuchen??“ Ja, dachte ich auch. Aber ich hab tatsächlich einfach vergessen neuen zu kaufen (Masterarbeit sei Dank).
Aber: Die Tarte ist trotzdem wirklich lecker, die Topaz-Äpfel hatten auch genau den richtigen Säuregrad! …Gerade noch lauwarm gegessen hoffe ich, dass sie morgen noch genauso gut schmeckt.

Für den Boden:
160 Mehl
30g gemahlene Mandeln
125g Alsan
1 Prise Salz
40g Zucker

Für den Belag:
125g Magerquark
20ml Apfel-(Birnen-)Saft
40g Puderzucker
1 TL Speisestärke
3 nicht zu saure Topaz-Äpfel
Etwas Zitronensaft
Vanillezucker

Die Zutaten für den Boden zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Eine Tarteform fetten.
Den Magerquark mit dem Puderzucker und der Speisestärke cremig rühren.
Die Äpfel vierteln, entkernen und in Spalten schneiden.
Die Tarteform mit dem Teig auslegen, die Quarkmischung auf dem Boden verteilen, die Äpfel fächerartig darauf verteilen, etwas Zitronensaft darüber träufeln und das ganze im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 35-40 Minuten backen.
Noch lauwarm mit Vanillezucker bestreut genießen.