Kartoffelgratin

(für 2 normal essende Kartoffel-Liebhaber)

Schön, dass Dinge mit so wenig Zutaten trotzdem so lecker sein können!

550g geschälte Kartoffeln
125ml Sahne
125ml Milch
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
Salz / Pfeffer / Muskat
Gouda nach belieben

Die Kartoffeln in ganz dünne Scheiben hobeln. Eine Auflaufform fetten, den Herd auf Pizzastufe auf 190° vorheizen.
Die Sahne mit der Milch mischen, die Knoblauchzehe und die Zwiebel ganz fein hacken.
Eine Schicht Kartoffeln in die Auflaufform geben, etwas Salz, Pfeffer, Muskat sowie Knoblauch und Zwiebeln darüber streuen, eine Schicht geraspelten Käse darüber, dann wieder Kartoffeln, etwas Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch, Zwiebel und geriebenen Käse etc. Mit Käse abschließen, dann die Sahne-Milch-Mischung darüber geben.
Das ganze für ca. 40 Minuten in den Ofen schieben. Wenn die Kartoffeln dann butterweich sind, dann ist’s gut. Lieber etwas weniger würzen, die Kartoffeln schmecken so super genug!

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Gebratener Reis mit Ei

"Gebratener" Reis mit Ei

(für 2 Personen)

180-200g Langkornreis
2 rote Spitz-Paprika
2 Möhren
2 dicke Stangen Lauchzwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Eier
3 EL Sojasauce
Salz / Pfeffer / Chiliflocken

Den Reis am besten am Vortag kochen und danach kühl stellen.
Das Gemüse schön klein schneiden, erst die Frühlingszwiebeln in Rapsöl goldgelb anbraten, dann das restliche Gemüse dazu geben, dann den Reis dazu, Sojasauce und Gewürze dazu. Die Eier in einer zweiten Pfanne separat stocken lassen, mit einem Holzlöffel zerkleinern und bei gewünschtem Bräunungsgrad rausnehmen und zum Gemüsereis geben.

Milch-Hörnchen

Für ca. 12 Stück

Schmecken mindestens so gut wie die beim Bäcker : )

500g Mehl
1 TL Zucker
2 TL Salz
1 Ei
50g Margarine (zerlassen)
250ml Milch
21g Hefe
(Milch oder ein Eigelb zum bestreichen)
(Zur Variation Zartbitter- oder Nuss-Nougat-Aufstrich (Alnatura), oder Hagelzucker)

Die Milch erwärmen, die Hefe hineinbröseln und auflösen lassen.
Das Mehl mit Zucker, Salz, dem Ei und der zerlassenen Margarine mischen, die Hefe-Milch-Mischung dazu geben und zu einem glatten (etwas festeren) Teig verkneten (bis sich der Teig als Kloß von der Schüsselwand löst).

Den Teig für ca. 45 Minuten an einem warmen Ort auf die doppelte Größe gehen lassen. Ihn noch einmal kurz durchkneten und ihn dann in ca. 12 Teile teilen. Diese Teile mit einer Teigrolle flach rollen und sie dann ca. wie Dreiecke formen (die müssen keinen Schönheitswettbewerb gewinnen), um sie dann von der langen Seite aus ganz flach einzurollen (je länger und dünner desto besser). Die somit entstandenen Rollen in Hörnchen-Form bringen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
Die Spitze des Dreiecks sollte dann nach oben zeigen, an denen kann man dann auch nochmal kurz ziehen und sie etwas nach vorne unter den Teig ziehen, weil sie ansonsten im Ofen sich eher unschön vom Teig lösen (liest sich kompliziert, ergibt sich aber beim machen eigentlich von selbst).

Die Hörnchen dann nochmal ca. 15 Minuten gehen lassen, sie dann mit Milch oder Eigelb bepinseln (mit Milch werden sie schöner, finde ich) und sie im vorgeheizten Backofen bei 200° für 20-25 Minuten backen (eher 23 Minuten als 20).
Pur schmecken sie mir am besten.

Schoko Crossies

Schoko Crossies 1

Schoko Crossies 1b

 

(für ca. 15-20 Stück)

So einfach selbst zu machen, aber auf die Idee kommt man normalerweise vielleicht trotzdem nicht.

100g (Zartbitter-)Schokolade
(oder 50g Zartbitter und 50g Vollmilch
Cornflakes
Gehobelte Mandeln

Die Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen und einige Cornflakes und gehobelte Mandeln unterrühren (je mehr desto leckerer ; ) ).
Mit 2 Teellöffeln kleine Kleckse von der Masse auf ein Backpapier setzen und trocknen lassen.

Zimt-Zucker-Plätzchen

Zimt-Zucker-Plätzchen

(für 70-80 Stück, von new-kitch-on-the-blog.blogspot.com )

250g Mehl
175g Butter
100g Zucker (ich nahm 90)
1 Prise Salz
3 EL Zimt und 100g Zucker zum walzen (ich nahm 70)

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ich hab’s dann zu einer Kugel geformt und in Klarsichtfolie für 2 Stunden in den Kühlschrank gelegt (im Orginalrezept heißt es „kühl stellen“). Danach war der Teig recht hart, hab ihn dann 5 Minuten liegen gelassen, bevor ich ihn weiter verarbeitet habe. Den Teig dann auf einem mit Backpapier belegten Backblech auf eine Höhe von ca. 5mm ausbreiten und ihn im vorgeheizten Backofen bei 175° Umluft für 20-25 Minuten backen.
Den noch heißen Teig in die gewünschte Form schneiden und in einer Mischung aus Zimt und Zucker wälzen.

Spinat-Feta-Quiche mit Pinienkernen

Spinat-Feta-Quiche Pinien

(für 2 sehr gute Esser, oder 3 normale)

Für den Teig:
200g Mehl
50g kalte Butter
50g Margarine (oder insg 100g kalte Butter)
1 Ei
Salz

Für den Belag:
400g TK Spinat
1 große Zwiebel
2 kleine Knoblauchzehen
150g Feta
50g Passierte Tomaten
2 Eier
Salz / Pfeffer / Muskat
2 EL Pinienkerne

Für den Teig die Butter und die Margarine in kleinen Stücken mit den restlichen Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten, ihn zu einer Kugel rollen, in Frischhaltefolie einwickeln und ihn für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Für den Belag die Zwiebeln und die Knoblauchzehen fein hacken und in etwas Olivenöl goldgelb anbraten.
Den Spinat in einem Topf auf schwacher Hitze auftauen lassen (oder in der Mikrowelle), danach das Wasser abgießen und ihn evtl etwas kleiner schneiden, falls jemanden die langen Fäden stören.
Den Feta in kleine Stücke schneiden / zerkrümeln. Die Eier mit den passierten Tomaten verquirlen, den Feta dazu geben, würzen.

Nach Ablauf der 30 Minuten den Teig in eine 26cm-Tortenform (mit Backpapier belegt und/oder gefettet, oder in eine Quiche-Form) drücken (oder vorher dünn ausrollen und die Form damit auslegen) und mit einer Gabel einige Löcher in den Boden stechen.
Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Den Boden ca. 10 Minuten ohne Füllung vorbacken.
Dann die Zwiebeln und den Spinat auf dem Boden verteilen, dann die Eier-Tomaten-Feta-Mischung darüber gießen.
Das ganze nochmal für insg 30 Minuten in den Backofen geben, ca. 10 Minuten vor Backende die Pinienkerne darüber streuen.

Mozzarella-Focaccia

Mozzarella-Focaccia

Mozzarella-Focaccia 2

 

(für 2 Personen, von Chefkoch)

250g Mehl
0,5 TL Salz
10g Hefe
1 Prise Zucker
150ml lauwarmes Wasser
1 Kugel Mozzarella (bei mir 100g Abtropfgewicht)
3 TL Rosmarin
Chiliflocken
Olivenöl
Grobes Meersalz

Den Mozzarella in Würfel schneiden und über einem Sieb im Kühlschrank abtropfen lassen, bevor man mit den restlichen Vorbereitungen beginnt.

Mehl und Salz und einer Schüssel mischen. Hefe mit einer Prise Zucker in 150ml lauwarmem Wasser auflösen.
Mehl und Hefewasser mit der Küchenmaschine ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten, wenn noch Teig am Rand der Schüssel kleben bleibt, noch minimalst mehr Mehl hinzugeben.
Danach den Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Mehl bestäuben, ein Küchentuch über die Schüssel geben und das ganze ca. eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 2 oder 4 Teile teilen, dünn in die gewünschte Form ausrollen, den Mozzarella und das Rosmarin darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 225° Ober-/Unterhitze ca. 11-12 Minuten backen (das Backblech im Ofen mit vorheizen, Backpapier nicht vergessen und die Focaccia lieber auf 2 Backvorgänge aufteilen, erst die eine, dann die andere Focaccia backen, bzw erst zwei, dann die anderen beiden).

NACH dem Backen die Focaccia mit Chiliflocken und grobem Meersalz bestreuen und etwas Olivenöl (insg. ca 4 EL) darüber tröpfeln, dann heiß servieren.

Polentaschnitten mit Gemüse

Polentaschnitten m Gemüse2

(für 2-4 Personen, je nach Hunger, minimal abgewandelt von chefkoch)

150g Polenta
600ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 (rote) Paprika (im Original gelb)
350g Zucchini (im Original 200g + 200g Aubergine)
2 TL Tomatenmark
1 EL Balsamico
100g Käse (Gouda, im original Gruyère)
100g Creme Fraiche
Petersilie
Oregano
Thymian
Salz / Pfeffer
Kräuter der Provence, Majoran
Olivenöl

Gemüsebrühe aufkochen, Polenta unter rühren einrieseln lassen, auf kleinster Flamme ca. 15 Minuten lang quellen lassen, dabei öfter mit einem Holzlöffel durch rühren.

Das Gemüse in die gewünschte Größe schneiden, die Zwiebel in einem EL Olivenöl anbraten, dann das restliche Gemüse und Tomatenmark hinzufügen und ca. 3 Minuten lang anbraten.  Salz, Pfeffer, Balsamico, Kräuter (von allem ca. einen gehäuften TL) und geriebenen Käse dazu geben.

Polenta in eine gefettete Auflaufform geben und glatt streichen, Creme Fraiche darauf verstreichen, dann die Gemüse-Käse-Mischung darauf geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft ca. 20 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und noch ca. 5 Minuten stehen lassen, bevor es serviert wird!

Vegane Spinat-Tofu-Dinkel-Blätterteigtaschen

(für 2 hungrige Personen)

Der Versuch, meinen Spinat-Feta-Strudel zu veganisieren. Nach Feta schmeckt da nichts, aber so ist’s trotzdem sehr lecker.

Für den Tofu:
125g Tofu Natur
1 EL Apfelessig
1 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
2 EL Sojasauce
1 TL Kräuter der Provence
Insg. 1 Hand voll Majoran und Basilikum (frisch)
1 TL Oregano
1 Prise Kurkuma
1 Prise Curry
1 TL Gemüsebrühe
1 Prise Rosmarin
Viel Salz
Etwas Pfeffer

Für den Rest:
1 Rolle Dinkel-Blätterteig (Kühlregal)
100g Tomaten
1 Zwiebel
1 dicke Knoblauchzehe
200g TK-Blattspinat
1 EL Olivenöl
Salz / Pfeffer / Muskat
Semmelbrösel
(Pflanzliche) Milch

Den Tofu kurz zwischen Küchenpapier legen und das Wasser etwas auspressen. Ihn in kleine Würfel schneiden und in einer Marinade aus den oben genannten Zutaten mindestens eine Stunde einlegen, je länger er ziehen kann, umso besser. Zwischendurch immer wieder mal durchschütteln.

Für den Rest die Zwiebeln und die Knoblauchzehe klein schneiden und in Olivenöl goldbraun anbraten, dann den Blattspinat dazu geben, damit er auftauen kann. Die Tomaten in kleine Stücke schneiden.
Den Blätterteig ausrollen und in vier Teile teilen. Wenn der Spinat aufgetaut ist, das Wasser durch ein Sieb aus dem Spinat herauspressen. Evtl den Spinat in kleinere Stücke schneiden. Dann die Spinat-Zwiebel-Mischung mit den Tomaten mischen, die Tofu-Marinade wegschütten und den Tofu dazu geben. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Insgesamt ca. 1,5 EL Semmelbrösel auf jeweils der Hälfte der vier Blätterteig-Teile ausstreuen (damit der Boden nicht durchweicht), die Spinat-Tofu-Masse auf die Semmelbrösel-Hälften geben und die anderen Hälften darüber klappen, an den Seiten den Teig evtl einmal umschlagen. Mit einer Gabel ein paar Mal einstechen.

Das ganze im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Ca. 5 Minuten vor Schluss die Taschen mit etwas Milch (bei mir Soja-Reis-Milch) bestreichen, damit die Taschen etwas Farbe bekommen (da hab ich leider zu spät dran gedacht).

Vegane Quinoa-Bratlinge mit Tomatensauce

(Nichts großartig neues, aber dieses mal ohne Ei und es hält auch sehr gut. Für 2 Personen)

Für die Bratlinge:
100g Quinoa
1 große Möhre
1 kleine Zucchini
1 große Zwiebel
1 dicke Knoblauchzehe
200ml Gemüsebrühe
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Curry
3 EL Sojamehl
Salz / Pfeffer
1 EL Leinsamen (geschrotet)
2 EL Haferflocken
Olivenöl

Für die Sauce:
130g Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 kleine Zucchini
1 kleine Chili-Schote
1 TL Tomatenmark
1 Schuss passierte Tomaten
1 Hand voll Petersilie (frisch)
1 Hand voll Majoran (frisch)
1 Hand voll Basilikum (frisch)
1 EL Olivenöl

Für die Bratlinge den Quinoa in ein Sieb geben und mit heißem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
Die Zwiebel und die Knoblauchzehe klein schneiden und in Olivenöl anbraten. Wenn sie durchsichtig werden, den Quinoa dazu geben, Kurkuma und Curry dazu geben und das ganze ein paar Minuten (~ 5 Min) anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, einen Deckel auf die Pfanne geben und den Quinoa ca. 15-20 Minuten lang quellen lassen, bis das Wasser aufgesogen ist.
Die Zucchini und die Möhre fein raspeln, Leinsamen und Haferflocken dazu mischen, dann die Quinoa-Zwiebel-Mischung dazu geben und kurz stehen lassen, damit sich das restliche Wasser absetzen kann, um es danach wegzuschütten (oder zu der Sauce zu geben).
Das Sojamehl dazu geben, salzen, pfeffern und in Öl goldbraun ausbacken.

Für die Sauce das Gemüse in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe in etwas Olivenöl andünsten, dann die Tomaten dazu geben, sowie die Chili, das Tomatenmark und die passierten Tomaten (jenachdem wie flüssig man’s mag). Das ganze ca. 15 Minuten lang auf kleiner Flamme köcheln lassen, ein paar Minuten vor Schluss die Kräuter dazu geben, evtl noch mit etwas Pfeffer würzen.

Dazu gab’s Kartoffelpürree (5-6 mittelgroße mehlig kochende Kartoffeln kochen, zerstampfen, etwas Sojareismilch dazu, erklärt sich von selbst).