Nuss-Nougat-Pralinen (Rocher)

Nuss-Nougat-Pralinen

Nuss-Nougat-offen

Schon lange wollte ich dieses Rezept von Twoodledrum ausprobieren, am Wochenende bin ich endlich dazu gekommen und ärgere mich jetzt, dass ich das Rezept so oft nur angeguckt und nicht nachgemacht habe, weil ich so viel zu lange auf viel zu leckere Pralinen verzichtet habe.
Das Rezept freut mich vor allem deshalb, weil ich solche Sachen wie Rocher oder auch Rond Noir total liebe, ich das aber (von seltenen Ausnahmen abgesehen) nicht kaufe, weil es weder bio noch fair ist. So kann man sich den eigenen Ansprüchen entsprechend einfach ähnliches selbst machen : )

Für ca. 12 Pralinen:
15 ganze Haselnusskerne
1 Handvoll Cornflakes
125g Nougat
50g gehackte Haselnüsse
100g Zartbitterkuvertüre (bei mir normale Zartbitterschokolade und ich brauchte deutlich weniger)

Die Haselnüsse auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft ca. 10 – 15 Minuten rösten, dann in ein Geschirrtuch legen und mit dem Tuch soweit es geht die Haut von den Haselnüssen abrubbeln.

Die Nougatmasse im heißen Wasserbad schmelzen (oder im Topf auf ganz niedriger Hitze auf dem Herd), die Cornflakes zerbröseln und unter die Nougatmasse mischen. Die Masse dann einige Zeit kalt stellen, bis sie wieder so fest geworden ist, dass man sie gut in Form bringen kann. Wie die Autorin des Rezepts schreibt, auch sehr fest gewordene Masse lässt sich ganz einfach wieder weich kneten. Aus der knetbaren Nougatmasse formt man dann ca. 12-15 mehr oder weniger runde Kugeln und drückt jeweils eine ganze Haselnuss hinein, dann wälzt man sie in den gehackten Haselnüssen und stellt sie wieder kalt.

Die Schokolade bzw. Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen und die Nougat-Kugeln einfach mit einem Löffel in die Schokolade tunken und etwas in der Schokolade rollen, das ging ganz gut. Die mit Schokolade überzogenen Pralinen auf ein Backpapier geben und die Schokolade trocknen lassen.

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Sesamtofu mit Satésauce, Brokkoli und Reis

Sesamtofu mit Satésauce und Brokkoli

(Aus der Schrot und Korn, 3 / 2009)

Für die Satésauce:
4 gehäufte EL Erdnussbutter (bei mir Erdnusscreme Crunchy von Alnatura)
400 ml Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
2 TL frisch gepresster Ingwer
¼–½ TL Chiliflocken
2–3 TL brauner Zucker
(4 EL Korianderblätter, gehackt. Hatte ich keine)

500g Natur-Tofu
4 EL Sojasauce
2 EL Sesamöl (bei mir Kokosöl)
2 EL Sesam
2 Brokkoliköpfe à etwa 350 g, geputzt, in Röschen zerteilt
1 große Tasse Basmati-Reis (im Original ohne Reis)

Den Tofu abgießen, mit Haushaltspapier abtupfen und in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden, diese dann auf einen großen Teller legen, mit Sojasauce begießen und den Tofu darin wenden.
Laut Originalrezept wird dann das Sesamöl unterm Grill geröstet, bevor man den Tofu darin grillt. Da mein Sesamöl nicht stark erhitzt werden soll, habe ich eine Tarteform mit Kokosöl gefettet, diese dann im Backofen auf mittlerer Schiene auf 220° Umluft erhitzt, dann den Tofu darauf gelegt. Den Tofu 10 Minuten darin backen, dann mit Sesam bestreuen, den Tofu umdrehen, nochmal mit Sesam bestreuen und für weitere 10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Reis und den Brokkoli kochen.
Für die Satésauce die Erdnussbutter in einen Topf geben, Kokosmilch einrühren, Knoblauch und Ingwer dazu pressen, mit Chiliflocken würzen, erhitzen, mit Zucker abschmecken.

Brokkoli, Reis und Tofu auf einen Teller geben, mit der Satésauce übergießen und ich hab dann noch nicht erhitztes Sesamöl darüber gegeben.

Wildreis-Gemüse-Pfanne

Wildreis-Gemüse-Pfanne

(Wenig Aufwand für 2 Personen)

150g Wildreis-Mischung (Alnatura)
Sesamöl
1 Zwiebel
1 große Karotte
1 grüne Paprika
1 kleines Stück frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
3 EL Sojasauce
1 EL Agavendicksaft
Cayenne-Pfeffer
1 TL Ras El Hanout Gewürzmischung
Chili

Den Wildreis nach Packungsanleitung kochen. In der Zwischenzeit Zwiebel, Karotte, Paprika in kleine Stücke bzw. Scheiben schneiden. In Sesamöl kurz anbraten. Ingwer und Knoblauchzehe dazu pressen. Sojasaauce und Agavendicksaft (oder Honig) dazu geben. Mit Pfeffer, Ras El Hanout und Chili würzen. Mit dem Reis mischen.

Polenta-Tarte mit Tomate und Mozzarella

Polenta-Tarte Stück

Polenta-Tarte

(für 2-3 Personen. Bei uns ist zu zweit ein Achtel Stück übrig geblieben, gab noch Salat dazu)

Für den Boden:
240g Polenta
350ml Milch
350ml Gemüsebrühe
1 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Für den Belag:
100g Tofu Rosso
ca. 180g Tomaten
200g Mozzarella (Abtropfgewicht, 1 Kugeln)
Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano

Fett + Haferflocken für die Form

Für den Boden die Milch mit der Gemüsebrühe auf dem Herd aufkochen, Öl, Salz, Pfeffer und die Polenta einrühren, Hitze ganz niedrig stellen und die Polenta ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel quellen lassen.
Den ausgekühlten Polentateig in eine leicht gefettete und evtl. mit Haferflocken ausgestreute Tarteform drücken.(Wegen der Deklaration als glutenfrei: Gibt da anscheinend unterschiedliche Ansichten, ob Hafer glutenfrei ist oder nicht. Kann man auch einfach weglassen. Die sind nur dafür da, um evtl. austretende Flüssigkeit aufzusaugen, aber das sollte eh nicht passieren).

Tomaten und Mozzarellakugeln in Scheiben schneiden. Den Tofu mit einer Gabel zerbröseln. Den Tofu auf den Polenta-Boden geben, die Tomaten- und Mozzarella-Scheiben fächerartig darauf verteilen. Salz, Pfeffer, Basilikum und Oregano darüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Haselnuss-Schoko-Kuchen ganz

Haselnuss-Schoko-Kuchen

(für eine kleine Tortenform, etwas abgewandelt von kochtopf.twoday.net)

Für den Teig:
3 Eier
1 Prise Salz
100g Zucker (evtl. noch weniger)
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
200g gemahlene Haselnusskerne
30g gehackte Zartbitterschokolade
(15g Haselnusslikör, den man vll auch durch Milch ersetzen kann?)

Für den Schokoguss:
80g Zartbitterschokolade
15g Butter

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Die Eigelb mit dem Zucker und der ausgekratzten Vanille schaumig schlagen (und den Likör oder die Milch dazu gießen). Dann die grob gehackte Zartbitterschokolade sowie die gemahlenen Haselnusskerne unterrühren. Das Eiweiß portionsweise unterheben.
Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete kleine Tortenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170° Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe. Auskühlen lassen.

Für den Guss die Butter mit der Schokolade im heißen Wasserbad, oder auf geringer Hitze im Topf auf dem Herd schmelzen lassen und auf dem Kuchen verteilen.

Polentaknödel

Polenta Knödel 3

(für ca. 16 Knödel, ca. 4 Leute, von Alnatura.de )

800ml Milch
200ml Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
1 TL Rosmarin
Salz, Pfeffer
280g Polenta
50g Parmesan
2 Eier

Milch und Gemüsebrühe mit einer gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und Rosmarin aufkochen, die Polenta einrühren, die Hitze ganz klein stellen und ca. 15 Minuten lang quellen lassen. Abkühlen lassen.
Die Polenta-Masse mit geriebenem Parmesan und Eiern mischen und daraus ca. 16 Knödel formen. Diese in einem großen Topf mit viel kochendem Salzwasser ca. 3 bis 5 Minuten garen.

Dazu gabs bei mir eine Tomatensauce, auf dem Foto vom Original-Rezept gibt es eine Pilzsauce dazu (immer wieder ärgerlich, wenn man keine Pilze mag, auf Bildern sieht das immer so lecker aus).

Butternusskürbis-Apfel-Suppe

Butternusskürbis-Apfel-Suppe

Jaa, schon wieder (Kürbis-)Suppe! Es gibt halt so viele leckere!
Für 4-6 Personen.

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Margarine
ca. 1,3kg ungeschälter Butternusskürbis
2 Äpfel
1L Gemüsebrühe
1 Stück Ingwer (ca. so groß und dick wie ein halber Daumen)
(ca. 50g Frischkäse, schmeckt ohne wahrscheinlich genauso gut, musste meinen aber aufbrauchen)
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer, Kurkuma
(Kürbiskerne,
Kürbiskernöl)

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, in Margarine im Topf anschwitzen lassen, Knoblauchzehe dazu pressen, dann den geschälten, entkernten und in kleine Stücke geschnittenen Kürbis dazu, kurz mit andünsten, dann die in Stücke geschnittenen und entkernten Äpfel dazu geben. Mit Gemüsebrühe auffüllen, Ingwer dazu pressen und die Suppe ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. (Den Frischkäse dazu geben.) Die Suppe pürrieren, Zitronensaft dazu und mit Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken. (Kürbiskerne und Kürbiskernöl auf dem Teller dazu geben.)

Kürbis-Mango-Suppe

Kürbis-Mango-Suppe

(Für 4 Personen, von einem ausgerissenen Zettel aus einer
Zeitschrift meiner Mutter, ich weiß leider nicht welche)

600g Kürbis
1 kleine reife Mango
2 Kartoffeln
1 Schalotte
2 EL Öl
1 L Gemüsebrühe
1 kleines Stück Ingwer
2-4 EL Honig
Zimt
Salz, Pfeffer
100ml Sahne

Den Kürbis nach Rezept schälen, entkernen und in Stücke schneiden bei mir blieb die Schale dran (Hokkaido), entkernt wurde natürlich trotzdem.
Mango und Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden, die Schalotte fein schneiden. Öl im Topf erhitzen, Kürbis, Kartoffeln, Mango und Schalotte darin andünsten, Gemüsebrühe dazu gießen und ca. 20 Minuten kochen, bis Kürbis und Kartoffeln weich sind. Ingwer reinpressen, mit Honig, Zimt, Salz und Pfeffer abschmecken, Sahne dazu geben. Evtl. Kürbiskernöl dazu.

Orangiger Mandelkuchen

Mandelkuchen 3

(für eine große Form, aus der Tina, 12 / 2012
Sehr orangig, sehr locker, sehr lecker!!)

6 Eier
Salz
120g Zucker
225g gemahlene Mandeln ohne Haut
(ich hatte nur 100g ohne Haut, die restlichen 125g waren mit Haut)
1 Prise Zimt
Abgeriebene Schale von einer Orange
Evtl. Mandelblättchen, Kakao und Puderzucker zum bestäuben

Die Eier trennen. Die Eiweiße in 2 Portionen mit jeweils einer Prise Salz steif schlagen und kühl stellen.
Die Eigelbe mit dem Zucker cremig schlagen, Mandeln, Zimt und Orangenschale unterrühren.
Eiweiß unterheben.
Eine Springform fetten, die Masse einfüllen und evtl. mit Mandelblättchen bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 150° Umluft ca. 40 Minuten gold-gelb backen.

Abkühlen lassen, aus der Form nehmen, mit Puderzucker bestreuen, evtl. den Rand zudem mit Kakao bestreuen.

Espresso-Käsekuchen

Espresso-Käsekuchen

(aus der „Gugelhupf“, 3 / 2012.
Das Foto zeigt zwar eine kleine Form, die Angaben sind aber für eine große Form)

Für den Boden:
40g Butter
250g gemahlene Haselnüsse
40g Zucker
3 EL Espresso

Für den Belag:
500g Magerquark
400g Doppelrahm-Frischkäse
130g Zucker
1 P. Puddingpulver Vanille
4 Eier
5 EL Espresso

Für den Boden die Butter zerlassen und mit den Haselnüssen, dem Zucker und dem Espresso gut vermengen und den Boden einer gefetteten Springform damit „auskleiden“, gut festdrücken. Den Boden 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Für den Belag Quark und Frischkäse mit dem Handrührgerät verrühren. Zucker, Puddingpulver, Eier und Espresso unter die Frischkäse-Quark-Masse rühren. Diese dann auf den Boden geben und im vorgeheizten Backofen bei 160° Heißluft ca. 50 Minuten backen.

Im Original-Rezept wird der Kuchen noch mit 50g gemahlenen Haselnüssen bestreut, wenn man das machen möchte, nimmt man den Kuchen nach 40 Minuten kurz raus, bestreut ihn mit den Haselnüssen und gibt ihn dann nochmal für 10 weitere Minuten in den Backofen.
Zusätzlich wird er da noch mit Sahnetuffs verziert und mit Mokka-Bohnen belegt.