Heute, 26.10.2014: Langer Tag der Flucht in Österreich

Heute, am 26.10.2014, gibt es in Österreich an zahlreichen Orten diverse (kostenlose) Veranstaltungen, die sich mit der Thematik “Flucht und Asyl” beschäftigen. Weltweit sind mehr als 51 Millionen Menschen auf der Flucht, weil sie an ihrem Heimatort um ihr Leben fürchten müssen (Hunger und Arbeitslosigkeit sind übrigens keine Fluchtgründe im Sinne des internationalen Asylrechts. Natürlich können hungernde und arbeitslose Menschen auch migrieren, aber sie haben kein Anrecht auf Asyl. Migration und Flucht (Asyl) sind streng zu unterscheidende Dinge!). Alleine durch den Bürgerkrieg in Syrien sind gerade 2,6 Millionen SyrerInnen aus dem Land geflohen und mehr als 9 Millionen sind innerhalb des Landes auf der Flucht.

Asylsuchende (das heißt, Menschen, die noch kein Asyl bekommen haben!) machen in Österreich ganze 0,27% der Bevölkerung aus. 4 von 5 Flüchtlingen halten sich in den sogenannten Entwicklungsländern auf (von wegen Ansturm der Flüchtlinge auf Europa!). Und trotzdem ist unsere Angst vor Asylsuchenden so groß, dass letzte Woche in Semmering in der Steiermark 400 Menschen (der Ort hat immerhin 1887 Einwohner) dagegen protestierten, dass 150-200 Flüchtlinge dort untergebracht werden (siehe ORF). Alleine die Türkei hat übrigens 1,5 Millionen Syrer zur Zeit aufgenommen und bittet seit Jahren darum, dass Europa Unterstützung bereit stellt, die einfach nicht kommt.

Wenn jemand mehr über die Situation in Österreich und über die genaue Definition von Flucht, Asyl und Migration lesen möchte, den verweise ich auf die Seite des UNHCR, von dem auch der lange Tag der Flucht heute organisiert wird. Und wer nicht nur lesen möchte, sondern eine der Veranstaltungen heute besuchen möchte, der findet allgemeine Informationen über den langen Tag der Flucht hier und die einzelnen Veranstaltungen der sechs mitmachenden Bundesländer  hier.

Flammkuchen mit Kürbis-Ziegenkäse-Creme

Flammkuchen Kürbiscreme1

Für 2 Personen

Für den Teig:
200g Weizenmehl (Type 550)
20g Weizenvollkornmehl
2 EL Sonnenblumenöl
130ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz

Für den Belag:
Ca. 300g Hokkaidokürbis (mit Schale und Kernen gewogen, danach die Kerne entfernt)
Wasser
3-4 TL Ziegenfrischkäse (+ etwas mehr für kleine Kleckse)
ca. 1 TL Rosmarin
ca. 1 TL Thymian
Salz, Pfeffer, Muskat
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 kleine rote Paprika
Kürbiskerne
Walnusskerne
Kürbiskernöl

Für die Kürbiscreme den Kürbis aufschneiden, die Kerne entfernen, den Kürbis samt Schale in ca. 1cm dicke Stücke schneiden. Diese in eine Auflaufform geben und mit ca. 2 cm Wasser bedecken. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im ca. 40 Minuten bei 200° Ober-/Unterhitze backen, bis der Kürbis weich ist (mit einer Gabel testen).
Backblech und Backpapier braucht man, um ca. 20 Minuten, bevor der Kürbis aus dem Ofen genommen wird, eine halbierte, entkernte und mit Olivenöl bestrichene Paprika auf das Backblech zu legen und so mit zu rösten (mit der Hautseite nach oben).

Für den Teig alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten, nicht klebenden Teig verkneten (wenn es nach ein paar Minuten kneten immer noch klebt: Minimal mehr Mehl dazu geben). Den Teig in einer Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt eine halbe Stunde stehen lassen.

Den Kürbis in einem Sieb abtropfen lassen, das Wasser dabei aber auffangen. Den Kürbis danach pürieren und so viel Abtropfwasser hinzugeben wie nötig ist, um eine geschmeidige Creme zu bekommen. Lieber etwas mehr Wasser hinzugeben, damit sich die Creme später leicht auf dem Flammkuchen verteilen lässt. Dann mit Ziegenfrischkäse und Gewürzen (Thymian, Rosmarin, Salz, Pfeffer, Muskat) abschmecken.

Den Flammkuchenteig in 2 Teile teilen und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Danach auf Backpapier legen. Die Teige mit der Kürbiscreme bestreichen. Die Paprika häuten. Paprika und Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen. Kürbiskerne und grob gehackte Walnüsse darauf verteilen. Noch etwas Ziegenfrischkäse in Klecksen darauf geben.

Die Flammkuchen (einzeln) im vorgeheizten Backofen (250° Ober-/Unterhitze, das Backblech mit vorheizen) ca. 10 Minuten backen, bis der Boden goldbraun wird.

Kürbiskernöl auf den fertigen Flammkuchen träufeln und fertig.

Antikriegskonferenz 2014 in Berlin

Ja, der Blog ist ziemlich langweilig im Moment! Ich hatte nur das Glück, 3 Wochen fernab von der zentraleuropäischen Sommer-Kälte zu urlauben und ich brauche ein Bisschen, um die Kältestarre, in die ich hier verfallen bin, wieder aufzulösen.

Für neue Rezepte hat es bisher noch nicht gereicht, aber ich möchte unbedingt auf die Antikriegskonferenz (AKK) in Berlin hinweisen, die dort vom 03. bis 05. Oktober 2014 stattfinden wird:

Die AKK Berlin2014 vom 3. bis 5. Oktober will der Bevölkerungsmehrheit Argumente an die Hand geben, ihr ein Gesicht und eine Stimme verleihen – jener Mehrheit, die jede Art von Krieg, Waffengewalt, Rüstung und Militäreinsätzen im In- und Ausland ablehnt und ihr ein „Nein“ entgegen setzt.

[...]

Die AKK ruft die beiden Weltkriege und ihre Vernichtungsgewalt in Erinnerung. „Nie wieder Krieg!“ war der Friedensruf 1918 und 1945. Die heutigen Kriegsvorbereitungen in Rüstung und Propaganda sowie die Art der „asymetischen“ Kriegsführung „gegen den Terror“ weisen gänzlich neue Dimensionen auf. Damit sowie mit der aktuellen Militarisierung und Mobilmachung innerhalb der Bundesrepublik, der EU und der NATO befasst sich die Konferenz ebenfalls.

(Quelle: http://antikriegskonferenz.de/?page_id=17)

Es scheint ein extrem spannendes Programm zu geben, was ihr hier einsehen könnt. Vielleicht mag ja jemand von euch hingehen oder es an jemanden weiter empfehlen, der gehen wollen würde. Die Konferenz ist gratis, man muss sich aber anmelden und um Spenden wird gebeten!

Fladenbrot aus der Pfanne mit Auberginen-Sesam-Creme

Fladenbrot Auberginencreme

Beide Rezepte stammen minimalst abgewandelt von dem wunderbaren Blog veggi.es
Die Originalrezepte findet ihr dort: Einmal das Fladenbrot und hier das “Baba Ghanoush“, wie der Auberginendip wohl auch heißt.

Für das Fladenbrot

225g Mehl Type 550
150ml Wasser
1 TL Salz
1 TL Backpulver
2-3 EL helle und dunkle Sesamkörner (bei mir nur helle)
Olivenöl zum backen

Alle Zutaten (außer Olivenöl) miteinander (von Hand) zu einem glatten Teig verkneten, den Teig in 4 Teile teilen, diese zu runden Fladen ausrollen und in einer Pfanne mit wenig Olivenöl ausbacken.

Für die Auberginencreme

1-2 EL Olivenöl
1 große Aubergine
1 kleine Knoblauchzehe
1-2 EL Sesammus (Tahin)
3 EL geröstete helle Sesamkörner
Saft einer halben Zitrone
1 EL Agavendicksaft
0,5 – 1 gestrichener TL Kreuzkümmel
Salz, bunter Pfeffer
Frische Petersilie
(im Original noch Schwarze Sesamkörner und Granatapfelkerne zur Deko)

Die Aubergine halbieren, mit Öl bepinseln, mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, die Schale mit einem Messer ein paar Mal einpieksen und im auf 220° vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten garen. In der Zwischenzeit Sesam in einer Pfanne oder einem Topf ohne Fett anrösten.
Nach Ablauf der 40 Minuten die Auberginen kurz abkühlen lassen, dann das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen und mit den restlichen Zutaten zusammen in einen Mixer geben und gut pürieren.

Bei mir gabs die Creme auf dem Fladenbrot noch mit Paprika und Oliven belegt. Sehr lecker.

Kohlrouladen mit Quinoa-Feta-Füllung

Rouladen

Für 2-3 Personen

4 große (Braunschweiger)kohl-Blätter
200ml Gemüsebrühe

Für die Füllung:
100g Quinoa
200ml Gemüsebrühe
4 getrocknete Tomaten
ca. 75-100g (Braunschweiger)kohl
75g Feta
100g Naturtofu
1 dicke Zwiebel
1 mittelgroße Karotte
Salz, Pfeffer, Korianderkraut

Erdnüsse
Schnittlauch
Kokosöl

4 große Kohlblätter abmachen, den Strunk nicht raus schneiden, sondern nur flacher schneiden. Die Blätter in einem breiten Topf mit viel Salzwasser ca. 5 Minuten lang kochen. Herausnehmen, gut abtropfen lassen. Das Kochwasser nicht weggießen, sondern als Basis für die Gemüsebrühe verwenden.

Für die Füllung den Quinoa in einem Sieb waschen, dann mit 200ml Gemüsebrühe und in Streifen geschnittenen, getrockneten Tomaten in einen Topf geben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. In der Zeit ca. 75-100g Kohl in feine kurze Streifen schneiden. Diese mit zum Quinoa in den Topf geben, weitere 10 Minuten köcheln lassen. Naturtofu in kleine Würfel schneiden und in Kokosöl in einer Pfanne scharf anbraten, sodass sie eine goldgelbe Farbe bekommen. Den Tofu mit zum Quinoa in den Topf geben. Eine Zwiebel fein würfeln und eine Karotte in dünne Streifen schneiden, ca. 3-4 Minuten in Kokosöl in einer Pfanne anbraten. Danach die Hälfte davon zum Quinoa geben, die andere Hälfte zur Seite stellen. Feta zerbröseln, zum Quinoa geben. Die Quinoa-Masse mit Salz, Pfeffer und Korianderkraut abschmecken.

Pro Kohlblatt ca. 2 EL Quinoa-Füllung geben, von der Seite her einschlagen, dann aufrollen und mit Zahnstochern feststecken.

Kokosöl in einem breiten Topf erhitzen, die Rouladen ein paar Minuten anbraten, sodass sie etwas Farbe bekommen. 200ml Gemüsebrühe dazu gießen und die Rouladen darin bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Ca. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit den Rest der Zwiebel-Karotten-Mischung in das Kochwasser geben.

Die Rouladen auf einen Teller geben, die Gemüsebrühe-“Sauce” darüber gießen, Schnittlauch und ein paar Erdnüsse dazu geben.

Gebratener Reis mit (Braunschweiger)kraut und Erdnüssen

Reis m Braunschweigerkohl

Ich hatte bis zum Kauf noch nie was von Braunschweigerkraut gehört, auf meiner Ecosia-Suche bin ich aber auf die “Braunschweiger Zeitung” gestoßen, die da schreibt: “Braunschweiger Kraut gilt in Österreichs Gourmet-Kreisen als Spargel unter den Kohlarten.” Wisst ihr Bescheid! Für mich ist es ein normaler, leckerer Weißkohl!

Für 2 riesige oder 3 normale Portionen

ca. 20 Erdnüsse in ihrer Schale
100g Naturtofu
125g Basmati Reis
1 dicke Zwiebel
2 kleine Knoblauchzehen
2 große Möhren
ca. 150g (Braunschweiger)kraut
Kokosöl
1 gestrichener TL Rohrohrzucker
3 EL Sojasauce
Pfeffer, Chilipulver
Petersilie, Schnittlauch

Die Erdnüsse aus der Schale holen und in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Herausnehmen und zur Seite stellen.
Ein Küchentuch um den Tofu wickeln und etwas auspressen, sodass er etwas trockener wird. Grob würfeln und in Kokosöl scharf anbraten, sodass er eine goldbraune Farbe kriegt. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Karotten und Kraut in feine Streifen schneiden. Reis in Salzwasser kochen.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Kokosöl glasig dünsten.
Karotten und Kraut mit in die Pfanne geben und bei starker Hitze ca. 5 Minuten anbraten. Etwas Rohrohrzucker und 3 EL Sojasauce dazu geben, dann den Reis und den Tofu dazu geben und weitere ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Scharf würzen. Auf einen Teller / in eine Schüssel geben, mit Erdnüssen, Petersilie und Schnittlauch garnieren.

Falafel

Falafeln

Falls es irgendjemand bis hierhin wirklich noch nicht mitgekriegt haben sollte: Ich bin ein absoluter Fan von der “Köstlich Vegetarisch”, zumindest von der Ausgabe Juli / August 2014, andere kenn ich leider noch nicht. Also wenn ihr die noch irgendwo entdeckt: Kaufen!!! Hier erst mal ein weiteres Rezept aus der Ausgabe, minimalst (aber nur von den Mengenangaben) geändert.

1 Glas Kichererbsen (Alnatura, Abtropfgewicht 215g. Im Original 240g. Passt trotzdem)
40g Karotten
1/4 Topf Petersilie
1 halbe rote Chili
40g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Mehl
Salz, Pfeffer
ca. 1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
(je nach Schärfe der Chili noch etwas Chilipulver
Öl zum braten)

Die Kicherebsen in einem Sieb gut abtropfen lassen. In der Zwischenzeit die Karotte fein raspeln. Petersilie fein hacken. Chili so fein wie möglich schneiden. Zwiebeln und Knoblauchzehe in feine Würfel schneiden (oder die Knoblauchzehe pressen). Alle bis hierhin verwendeten Zutaten in eine Schüssel geben und gut pürieren. Dann Mehl und Gewürze hinzugeben (viel Pfeffer!). Gut miteinander vermischen. Dann ca. walnussgroße Bällchen formen und diese in heißem Öl frittieren oder anbraten. Meine sind nur angebraten, dann muss man daneben stehen bleiben und die Bällchen ca. alle 1,5 Minuten wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Hier gab es die Falafel in Pfannenbrot (Rezept siehe Piadina mediterran), dazu eine Sauce aus Frischkäse und Joghurt mit Schnittlauch, Petersilie und bisschen Zitrone, Tomaten, Feta und Salat.

Die Menge reicht gut um 2 Personen satt zu machen.

Kaiserschmarrn mit Paprika, Kräuterseitlingen und Pesto Verde

Paprika-Pilz-Schmarrn mit Pesto Verde

Einen Trommelwirbel bitte für mein erstes Gericht mit Pilzen. Ich habe heute das erste Mal Pilze verkocht, nachdem ich dieses Jahr zum ersten Mal Pilze nach Jahren wieder probiert und dabei für gut befunden habe. Es ist ein eher herbstliches Essen, weil wir zwar strahlenden Sonnenschein, aber doch herbstliche Temperaturen haben.

Für 2 Personen

Für den Kaiserschmarrn:

2 Eier
200ml Milch
125g Mehl
0,5 TL Backpulver
2 Prisen Salz
(+ Salz und Pfeffer)

Für das Pesto:

Etwa einen halben Topf Basilkum
Eine Hand voll Salbeiblätter
Eine Hand voll Petersilie
1 EL Pinienkerne
30g Parmesan
4 EL Olivenöl
Evtl etwas Wasser

Für das Paprika-Pilz-Gemüse:

1 große rote Paprika (bei mir 250g)
150g Kräuterseitlinge
2 kleine Knoblauchzehen
1,5 TL Thymian
Salz, Pfeffer

Für den Kaiserschmarrn die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Das Eigelb mit der Milch schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und auf die Eigelb-Masse sieben und alles gut miteinander verrühren. Die Eigelb-Masse mit einem Trockentuch bedeckt 20 Minuten quellen lassen. Nach Ablauf der 20 Minuten das Eiweiß unterheben und kräftig salzen und pfeffern.

Innerhalb der 20 Minuten die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und den Parmesan fein reiben. Alle Pesto-Zutaten zusammen in ein Gefäß geben und pürieren. Je nach Konsistenz und Vorliebe mehr Öl oder etwas Wasser hinzugeben.

Die Paprika in grobe Stücke schneiden, die Pilze längs halbieren und in Scheiben schneiden.

Öl in 2 Pfannen erhitzen. In die eine (größere) Pfanne den Kaiserschmarrn-Teig gießen, in die andere Paprika und Pilze geben. Den Kaiserschmarrn ca. 5 Minuten lang von der einen Seite goldbraun werden lassen, dann wenden und von der anderen Seite bräunen. Die Paprika und Pilze in der Zwischenzeit mit Thymian und gepresster Knoblauchzehe würzen und kräftig anbraten, dabei immer wieder umrühren. Gut salzen und pfeffern.

Den Kaiserschmarrn in der Pfanne zerreißen, das Paprika-Pilz-Gemüse dazu geben und mit Pesto zusammen servieren.

Gemüsepizza

Gemüsepizza

Der Herd funktioniert wieder!!!!

Für 2 Personen

Für den Boden

250g Weizenmehl
21g frische Hefe
125g lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
1 TL Salz
1 EL Olivenöl

Für die Sauce

1 dicke Knoblauchzehe
400g stückige Tomaten aus der Dose
je 1 TL Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum und Kräuter der Provence
Zucker, Salz, Pfeffer nach Geschmack
eine Hand voll frische Salbeiblätter

Für den Belag

2 große (gelbe) Paprika, im Ofen geröstet
ca. 100g TK Spinat
8-10 schwarze Oliven
ca. 150-200g geriebenen Emmentaler

Für den Boden die Zutaten miteinander vermischen und von Hand oder mit der Küchenmaschine innerhalb von ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel mindestens eine Stunde lang gehen lassen.

Eine große Paprika entkernen, mit Olivenöl bestreichen und mit der Haut nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und auf oberster Schiene im auf 220° Oberhitze vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten lang rösten, sodass die Haut schwarz wird. Danach in ein feuchtes Küchentuch wickeln, kurz ausdampfen lassen, dann die Haut abziehen und die Paprika in Stücke schneiden.

Für die Sauce die Knoblauchzehe in etwas Olivenöl pressen und andünsten. Die Tomaten hinzugeben und köcheln lassen, je länger, desto besser. Die Kräuter hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Den Teig in zwei Teile teilen und dünn ausrollen. Mit der Tomatensauce bestreichen, die Paprika, klein geschnittenen (aufgetauten und ausgepressten) Spinat, entkernte und klein geschnittene Oliven darauf verteilen und mit grob geriebenem Parmesan bestreuen.

Im auf 250° Ober-/Unterhitze aufgeheizten Backofen auf unterster Schiene ca. 10 Minuten backen, bis der Käse langsam bräunlich wird.

Wassermelonen-Feta-Salat

Wassermelonen-Feta-Salat

Irgendwann auf irgendeinem Blog hatte ich das mal gesehen: Wassermelonen-Feta-Salat. Wassermelone und Feta? Zusammen? Uäh! Dann hatte ich aber gestern beides im Haus und hab mich dran erinnert und als ich es dann so auf dem Teller liegen hatte und die erste Gabel in den Mund schieben wollte dachte ich auch noch: “Das KANN einfach nicht gut sein”. Und dann war es einfach nur harmonisch und überhaupt nicht uäh und wird sicher noch mal gemacht. Aber nur wenn der Freund nicht dabei ist, der fand es nämlich leider doch uäh.
Macht nix, mehr für mich!

Das Rezept stammt von ziiikocht.at und ist für 2 Personen so als kleines Essen zwischendurch

300g kühlschrankkalte Wassermelone (ohne Schale)
75g Feta
1 EL Pinienkerne
ein paar Basilikumblätter (sonst wohl oft eher Minze)
1 EL Olivenöl
grober Pfeffer
(im Original Minzesirup)
(im Original werden noch schwarze Oliven und Zitrone dazu empfohlen)

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
Wassermelone entkernen und in groben Stücken auf einem Teller verteilen. Feta grob zerkrümmeln und auf der Melone verteilen, Pinienkerne und Basilikumblätter dazu geben, Olivenöl darüber träufeln und mit frisch gemahlenem, groben (bei mir schwarzem) Pfeffer bestreuen.