Himbeer-Sahnetorte

Himbeer-Sahnetorte

Für den Biskuit:
4 Eier
1 Prise Salz
130g Zucker
4 TL Vanillezucker
100g Mehl
50g Speisestärke
2 TL Backpulver

Für die Füllung:
350g TK-Himbeeren
400g Sahne
200g Sauerrahm
2 P. Sahnesteif
ca. 2 TL Speisestärke
4 EL Puderzucker

Für die Deko:
ca. 20g Zartbitterschokolade
ca. 3-4 EL Kokosraspeln / Kokoschips

Für den Biskuit die Eier trennen. Das Eiweiß mit Salz, Zucker und Vanillezucker steif schlagen. Die Eigelbe nacheinander auf niedrigster Stufe unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und ebenfalls auf niedrigster Stufe unterrühren. Die Masse in eine mit Backpapier belegte Springform geben, glatt streichen und im auf 180° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Minuten backen. Danach den Teig am Rand mit einem Messer von der Springform lösen, auf ein Kuchenrost stürzen, das Backpapier abziehen und erkalten lassen. Danach in 3 Böden teilen.

Für die Masse die Himbeeren auftauen.
Ca. 125g davon durch ein Sieb in einen Topf pressen, mit Puderzucker und Speisestärke unter rühren leicht erhitzen, bis die Masse etwas dicklich, aber noch streichfähig geworden ist. Diese Masse dann auf dem untersten Tortenboden verstreichen.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen, den Sauerrahm unterheben, die restlichen Himbeeren durch ein Sieb dazu pressen und unterheben und mit Puderzucker abschmecken. Die Creme auf dem ersten Boden verteilen, den zweiten Boden darauf legen, weitere Creme darauf verteilen, den dritten Boden auflegen und den Rest der Creme darauf und am Rand verstreichen. Evtl. mit geraspelter Schokolade und Kokosraspeln dekorieren.

Portugal – Meer

Auf allen Foodblogs geht es zur Zeit so weihnachtlich zu und ich wünsche mir nur den Sommer zurück. Unter anderem um halbwegs schöne Fotos von Essen machen zu können. Immerhin geht es ab dem 21.Dezember wieder bergauf (Sonnenwende). Bis zum nächsten Essen gibt es erst mal ein paar Küstenbilder aus Portugal (Nähe Ericeira) aus dem letzten Sommer. Für mehr Fotos aus dem sonnigen Portugal siehe hier und hier.

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Bananen-Schoko-Rolle

Bananen-Schoko-Rolle

(von lecker.de)

Für den Teig:
3 Eier (bei mir 4)
100g Zucker
75g Mehl
25g Speisestärke
15g Kakaopulver
1 gestrichener TL Backpulver

Für die Füllung:
400g Sahne
2 P. Sahnesteif
50g gehackte Zartbitterschokolade
2-3 Bananen
+ etwas Zucker / Puderzucker / Kakao
+ etwas Zitronensaft

Für den Teig die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit dem Zucker steif schlagen. Das Eigelb auf niedrigster Stufe kurz unterrühren. Mehl mit Backpulver, Kakao und Speisestärke mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und im auf 200° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen ca. 8 Minuten backen. Den Teig auf ein mit Zucker bestreutes sauberes Geschirrtuch legen, das Backpapier sofort abziehen und den Teig dann mit dem Geschirrtuch von der Längsseite her aufrollen und so auskühlen lassen.

Für die Füllung die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Schokolade hacken und unter die Sahne heben. Die Bananen schälen und mit etwas Zitronensaft bedecken, sodass sie nicht braun werden. Die Sahne auf den ausgerollten Biskuitboden streichen. Die Bananen an jene Längsseite legen, von der aus man den Boden dann wieder zur Rolle aufrollt. Mit Puderzucker und etwas Kakao bestreuen.

Schoko-Kokos-Müsliriegel

Müsliriegel2

Ich habs bei chestnutandsage gesehen und musste es sofort nachmachen und hab es dabei nur geringfügigst geändert.

Je nach Größe ergeben sich um die 14 Riegel

360g Haferflocken
35g Weizenvollkornmehl
40g Muscovadozucker (bei mir 30g standard weißer Zucker)
30g Kokos-Chips, fein gehackt
1/2 TL Salz
Mark 1 Vanilleschote (bei mir 10g Vanillezucker)
100g Zartbitterschokolade, gehackt
90g neutrales Öl (bei mir eine Mischung aus nicht so neutralem Kokos- und Sonnenblumenöl)
130g Honig (bei mir Waldhonig)

Den Backofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Erst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann die flüssigen Zutaten hinzufügen und mit den Händen verkneten (ich hab noch ca. 1 TL – 1 EL Öl hinzugefügt, weil ich wollte, dass sich alle trockenen Zutaten ein Bisschen feucht anfühlen, weil ich dachte, dann pappt es hinterher besser zusammen und das ging offenbar ganz gut).

Die Masse mit den Händen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 1,5cm dick (im Original 2cm) und rechteckig “vestreichen” und dann richtig schön fest aneinander drücken, sodass hinterher beim schneiden nicht so viel abbröckelt.

Diese Masse ca. 40 Minuten lang backen, dann ca. 10 Minuten abkühlen lassen und dann in Riegel schneiden (im Originalrezept steht dafür in den Kommentaren dieser Trick: Wirklich schneiden und nicht nur das Messer mit Gewalt nach unten drücken, dann bleiben die Riegel auch ganz!)

Tadaa, eigene Müsliriegel! Im Original steht zwar, dass sie sich kühl und dunkel in einer Box sicher einige Wochen lagern lassen, aber ich denke, ich werde das nicht testen können, weil sie innerhalb weniger Tage aufgefuttert sind!

Schokoladen-Rotweinkuchen

Wein Wein2

Ab jetzt hab ich eine Verwendungsmöglichkeit, wenn der Freund mal wieder eine Flasche Rotwein köpft und dabei nicht bedenkt, dass er sie alleine (ich mag keinen) nicht in kürzester Zeit austrinken kann.  Wobei ich hier nur 67ml retten konnte… im Kuchen machen sich diese aber sehr gut! Gefunden auf maraswunderland, ich hab nur die Mengenangaben um die Hälfte reduziert, weil ich eine kleine Tortenform verwendet habe. Hier also die Angaben für eine kleine Form.

75g Mehl
100g weiche Butter
100g Zucker (Original: 250g)
2 Eier
67ml Rotwein
1,5 gehäufte EL Kakaopulver
75g gehackte Schokolade (zartbitter)
75g gehackte Mandeln (bei mir gehobelte)
0,5 P. Vanillezucker (bei mir 2 TL)
0,5 P. Backpulver (bei mir 2 TL)
Optional: Puderzucker

Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, danach die Eier nacheinander für jeweils eine Minute unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen, auf die Eiermasse sieben. Die Mandeln hinzugeben und schnell unterrühren. Die gehackte Schokolade unterheben.
Den Teig in eine gefettete Form geben und je nach Größe der Form ca. 45 Minuten oder länger backen (bei mir mit der kleinen Form reichen die 45 Minuten, in maraswunderland wird eine große Tortenform verwendet und dafür 60 Minuten angegeben).

Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen, essen, freuen.

Kartoffelbaguette

Kartoffelbaguette2

Die Konsistenz beim Teig machen lässt einen etwas zittern, aber das Ergebnis ist geschmacklich wirklich super. Der Vorteig muss 12 Stunden gehen und am Backtag braucht man noch mal ca. 4 Stunden. Das Rezept stammt vom Brotdoc. Ich habe anderes Mehl verwendet und die Vorgehensweise leicht geändert.

Für den Vorteig
125g Mehl Type 550
125g Wasser
0,2g frische Hefe (das ist etwa so groß wie ein Pinienkern)

Für den Hauptteig
Vorteig
375g Mehl Type 550
240g Wasser (evtl mehr)
11g Salz
5g Hefe
70g frisch geriebene festkochende Kartoffel

Für den Vorteig die Zutaten miteinander vermischen und 12 Stunden lang abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Der Teig ist am nächsten Tag voll mit kleinen Bläschen.

Am nächsten Morgen den Vorteig mit dem Mehl und dem Wasser verkneten, wobei ein mittelfester Teigballen entstehen soll. Ich hatte hier nur 240g Wasser verwendet und ein Teigballen ist bei mir nicht entstanden. Der Teig hat sich nur ganz eben vom Schüsselrand gelöst.
Dann das Salz und die Hefe dazu geben und ca. 3 Minuten auf niedrigster Stufe unterkneten. Die Kartoffel schälen und fein reiben, zum Teig geben und auf Stufe 2 ca. 4 Minuten lang unterkneten lassen. Der Teig soll weich aber elastisch sein. Im Original steht, evtl bräuchte man noch mehr Wasser, dann hätte ich aber nur noch Suppe gehabt. Mein Teig war also wirklich sehr weich, lies sich aber noch schön auseinander ziehen.

Den Teig jetzt für 2,5 Stunden lang in der Schüssel mit einem Tuch abgedeckt stehen lassen. Nach 60 und 120 Minuten den Teig jeweils falten. Nach Ablauf der 2,5 Stunden den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, in 4 Teile teilen und diese in Baguetteform bringen (schwierig, weil der Teig so weich ist). Auf Backpapier mit einem Küchentuch abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. In der Zeit den Backofen samt Backblech auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen. Danach einschneiden, auf das Backblech ziehen, heißes Wasser auf den Boden des Backofens gießen, die Tür des Ofens schließen, ca. 2-3 Minuten warten, dann die Tür kurz öffnen und den Dampf entweichen lassen. Die Temperatur auf 230° runter drehen und die Baguette ca. 17-18 Minuten zu Ende backen, bis sie goldbraun sind.

Sintra

Von Lissabon aus machten wir einen Tagestrip nach Sintra, wo wir das Quinta da Regaleira, das Castelo dos Mouros und natürlich den Palácio Nacional de Pena besucht haben. Alle drei sind absolut die Reise wert und auch gut in einem Tag zu schaffen, wenn man gerne viel läuft und mit dem Touristenbus 434 vom Bahnhof wegfährt, den Palácio Nacional de Sintra (nicht zu verwechseln mit Pena) auslässt und nach dem Castelo und Pena noch zufuß vom Zentrum zum Quinta läuft.

Hier ein paar Impressionen.

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Toastbrot

Toast

Toast belegt

Für ein kleines Toastbrot in einer kleinen Kastenform, im Original von der Berliner Küche. Geht schnell, nur 2 Stunden Wartezeit und ich lecker und man hat nicht lauter komische Zutaten drin, die kein Schwein lesen kann!

300g Mehl (Type 550)
80ml Milch
80ml Wasser
40ml neutrales Öl (Sonnenblumenöl)
10g frische Hefe
1TL Zucker
1TL Salz
1/4 TL Essig (Apfelessig)

Alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Diesen in einer abgedeckten Schüssel eine Stunde gehen lassen. Den Teig noch einmal gut durchkneten, in drei Teile teilen, zu Kugeln rollen und in eine kleine, gefettete Kuchenkastenform setzen. Die Form mit einem Küchentuch abdecken und eine weitere Stunde gehen lassen. Nach einer halben Stunde den Herd auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Brot ca. 30-35 Minuten goldbraun backen. Vollständig auskühlen lassen, erst dann anschneiden.

Roggiata

Roggiata

EXTREM lecker. Mit Roggenvollkornmehl und (trotzdem) total fluffig, schöne weichknusprige Kruste, intensiver Geschmack. Ganz toll!

Bisschen verändert vom Plötzblog

Der Teig muss 48 Stunden lang im Kühlschrank gehen (bei mir ging er sogar etwas über 60 Stunden), am Backtag muss er nur noch aus dem Kühlschrank genommen und in drei Teile geteilt werden. 1,5 Stunden gehen lassen und noch mal 25-30 Minuten backen. Und das nächste mal würde ich wohl nochmal die halbe Menge mehr nehmen, die Brote sind fast schon schneller weg, als man sie aus dem Ofen nehmen kann.

150g Hartweizengrieß
200g Weizenmehl 550
100g Roggenvollkornmehl
275g Wasser
50g Milch
5g frische Hefe
20g Olivenöl
9g Salz

Alle Zutaten außer Öl und Salz miteinander vermischen und von der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe 5 Minuten verkneten lassen. Danach weitere 5 Minuten auf Stufe 2 kneten lassen. Dann das Salz und das Öl dazu und weitere 5-8 Minuten auf Stufe 2 kneten lassen (im Original wird das Öl über die 5-8 Minuten während des knetens in den Teig geträufelt. Ich habs überlesen und einfach so in den Teig gegeben. Das Ergebnis ist super, aber vielleicht wäre es ja anders noch mal viel besser?). Ich habe während des knetens noch etwas mehr Weizenmehl 550 dazu gegeben, weil der Teig eine einzige Suppe blieb, ich schätze es waren ca. 4EL. Danach war der Teig etwas fester, aber immer noch sehr weich. Im Plötzblog steht, er soll “weich und elastisch” sein.

Den Teig dann laut Original 48 Stunden lang bei 4-6° in den Kühlschrank geben. Bei mir war er etwas mehr als 60 Stunden im Kühlschrank, in einer großen Schüssel und die Schüssel mit Klarsichtfolie abgedeckt. Nach 24Stunden einmal den Teig falten.

Am Backtag den Teig vorsichtig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, in 3 Teile teilen, diese vorsichtig in eine etwas längliche Form bringen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech 1,5 Stunden lang gehen lassen. Nach einer Stunde den Herd auf 230° Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei eine mit Wasser gefüllte Kuchen-Kastenform auf dem Boden mit aufheizen. Nach Ablauf der 1,5 Stunden die Brote in den Ofen schieben, die Temperatur auf 210° runter drehen und ca. 25-30 Minuten backen.

Pesto-Blumenbrot

Blumenbrot

Es ist eigentlich wie ein normales Faltenbrot mit Pesto gefüllt, aber nochmal viel schöner gefaltet. Drauf gekommen bin ich über diesen Blog und eine Videoanleitung findet man dankenswerter Weise auf Youtube. Ich hab mich zwar bemüht, die Anleitung auch zu verschriftlichen, aber mit dem Video ist es sicher leichter. Es ist sehr viel einfacher und geht auch schneller als man vermuten möchte. Mit einem Salat macht man damit 3-4 Personen satt.

Für das Pesto:
insg. 60g Pinienkerne und Walnüsse
ca. 80-100g gemischte frische Kräuter
50g fein geriebenen Parmesan
ca. 120ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für den Brotteig:
400g Mehl
100g Hartweizengrieß
20g frische Hefe
10g Salz
50ml Olivenöl
ca. 270-300ml lauwarmes Wasser

Für das Pesto die Pinienkerne und die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Kurz abkühlen lassen. Mit den restlichen Zutaten vermischen und fein pürieren.

Für den Brotteig alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und diesen in einer Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen.

Den Teig danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 3 Teile teilen und diese jeweils rund ausrollen, sodass jeder Kreis ca. den Umfang einer großen Tortenform hat.
Den Boden einer Tortenform mit Backpapier belegen, das Backpapier mit Olivenöl bestreichen, den ersten Teigkreis darauf legen. Einen Teil des Pestos darauf verteilen, den zweiten Kreis darauf legen, darauf wieder Pesto verteilen, dann den dritten Kreis darauf legen.

Jetzt auf der obersten Tortenplatte mit einem Messer gaaaanz leicht 16 Tortenstücke “anritzen”, sodass man im nächsten Schritt eine Orientierungshilfe hat. Jetzt tatsächlich 16 Tortenstücke schneiden, allerdings immer ca. 2cm vor der Mitte der Torte aufhören zu schneiden. Dann nimmt man ein Tortenstück in die rechte Hand, eins in die linke Hand, dreht das rechte Tortenstück drei mal nach rechts und das linke Tortenstück drei mal nach links. Die Enden dieser beiden Tortenstücke dreht man dann noch etwas nach unten weg, sodass ein rundes Ende entsteht. Das macht man mit allen Tortenstücken und dann ist man schon fertig.

Das Brot im auf 190° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen ca. 20-25 Minuten backen, bis es goldbraun ist.