Möhrentorte mit Zitronensahne

Möhrentorte Schnitt

Für eine große Tortenform. Der Boden ist von diesem Rezept übernommen, der Rest ist von mir.

Für den Boden:
200g fein geriebene Möhren
1 EL Zitronensaft
4 Eier
80g Zucker
3 TL Vanillezucker
50g Speisestärke
50g Mehl
200g gemahlene Mandeln

Für die Creme:
400g Sahne
2 P. Sahnesteif
80g Puderzucker
1 TL geriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
200g Sauerrahm

Für die oberste Schicht:
50g Sahne
50g Sauerrahm
4 EL gehobelte Mandeln
ca. 30g fein geriebene Schokolade

Für den Boden die Karotten fein reiben und mit einem EL Zitronensaft mischen. Zur Seite stellen.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit Zucker und Vanillezucker sehr steif schlagen. Die Eigelbe unterheben. Mehl und Speisestärke mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Die Karotten und die geriebenen Mandeln unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier belegte Tortenform gießen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 175° Ober-/Unterhitze ca. 50-55 Minuten backen. Stäbchenprobe. Aus der Form lösen, auf ein Backrost stürzen, das Backpapier abziehen und den Boden mindestens eine Stunde lang gut auskühlen lassen. Wenn er richtig ausgekühlt ist, den Boden in 3 Teile teilen.

Für die Creme die Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen, geriebene Zitronenschale, Zitronensaft und Sauerrahm unterheben. Einen Tortenring um den untersten Tortenboden legen. Die Hälfte der Creme auf dem ersten Tortenboden verstreichen, den zweiten Tortenboden darauf legen, die zweite Hälfte Creme darauf verstreichen, den dritten Tortenboden darauf legen.

Für die oberste Schicht 50ml Sahne steif schlagen, mit Sauerrahm vermischen und auf dem obersten Tortenboden verstreichen. Zartbitterschokolade fein reiben und in die Mitte streuen. Gehobelte Mandeln in einem Topf goldgelb anrösten, abkühlen lassen, etwas zerkleinern und am Rand verstreuen.

Bandnudeln mit geröstetem Blumenkohl und Pesto Rosso

Bandnudeln gerösteter Blumenkohl Pesto Rosso

Für 4 Personen, leicht geändert aus der “Schnelle Rezepte Vegetarisch” 2/2014

400g Bandnudeln (bei mir 500g)
Salz
40g Pesto Rosso (ich hatte die Hälfte des verlinkten Rezepts genommen, darf aber gerne deutlich mehr sein!)
80ml Olivenöl (weggelassen und erst auf den Tellern noch pro Teller ca. 1-2 EL Öl dazu gegeben)
1kg Blumenkohl (im Ernst, wir hatten 450g Blumenkohl und mehr muss es wirklich nicht sein)
2 EL Omega-3-Öl (bei mir 2 EL Olivenöl und 1 EL Alsan)
10 dunkle Oliven
2 EL Petersilie (bei mir Schnittlauch)
(bei mir zusätzlich noch Muskat für den Blumenkohl)

Das Pesto Rosso nach Rezept zubereiten. Den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden und in ca. 2 EL Olivenöl und 1 EL Alsan ca. 10-15 Minuten anrösten. In der Zwischenzeit die Nudeln kochen. Das Pesto Rosso mit zum Blumenkohl in die Pfanne geben, etwas Nudelwasser dazu geben und geschmeidig rühren. Die Nudeln auf den Teller geben, Blumenkohl und Pesto dazu geben, mit klein geschnittenenen Oliven und fein gehacktem Schnittlauch dekorieren. Wir haben dann auf den Tellern noch Olivenöl nach Bedarf hinzu gegeben.

Doku-Empfehlung: Gefährliche Geheimnisse – Wie USA und EU den Freihandel planen

Letzten Donnerstag lief eine schöne Doku über das (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU, wo gezeigt wird, welchen Interessen es wirklich dient, welche Folgen es für die Verbraucher hat und wie Konzerne zukünftig Staaten auf entgangene erwartete Gewinne verklagen könnten. Das ganze Video dazu findet ihr auf 3Sat. Wem das Video zu lang ist (44 Min), der kann sich bei Attac über ein kurzes 4-Minuten-Video informieren, zusätzlich gibt es da jede Menge schriftliche Informationen.

Bandnudeln mit Avocado-Feta-Creme

Nudeln mit Avocado-Feta-Creme

Irgendwie wirken die orangenen und roten Farben auf dem Bild total gestört! Aber lecker war’s!
Für 2 Personen

250g Bandnudeln
1 kleine Zwiebel
1 kleine Karotte
1 kleine (rote) Paprika
2 mittelgroße Tomaten
1 reife Hass-Avocado
1 Knoblauchzehe
25g Feta
1 EL Zitronensaft
Salz / Pfeffer
Schnittlauch
Olivenöl

Die fein gehackte Zwiebel in etwas Olivenöl glasig dünsten, dann die in dünne Streifen geschnittenen Karotten und Paprika dazu geben und ca. 3 Minuten mit dünsten. Dann die gewürfelten Tomaten dazu geben und warm halten.
Die Nudeln kochen.
Das Fruchtfleisch der Avocado mit einer Knoblauchzehe und dem Feta pürieren, Zitronensaft dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. eine Suppenkelle Nudelwasser und eventuell etwas Olivenöl zu der Avocadocreme geben, je nachdem wie geschmeidig man die Creme haben möchte.
Alles auf einen Teller geben und mit Schnittlauch bestreut servieren.

Vanille-Gugelhupf mit Schokostückchen

Vanille-Gugelhupf2

Vanille-Gugelhupf

Etwas weniger Schoko, dafür mit ein paar Kokosraspeln, von der Kuechenchaotin.

250g weiche Butter (bei mir Alsan)
200g Zucker (bei mir 175g)
1 Päckchen Vanillezucker (bei mir 10g)
4 Eier (bei mir 3 L-Eier + 1 Eiweiß)
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver ( = 15g)
250ml Milch
200g Schokoplättchen / Schokostücke (bei mir 100g gehackte Zartbitter- + 50g Vollmilchschoko)
(bei mir noch ca. 30g Kokosraspeln)
Puderzucker zum Bestäuben

Die Butter / Alsan mit Zucker und Vanillezucker innerhalb von ca. 7 Minuten schön cremig rühren, dann nacheinander die Eier in je einer Minute unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Zum Schluss die Schokolade (und evtl. Kokos) unterheben.

Den Teig in eine gefettete große Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen auf 200° Umluft (ich denke, 160 oder 180° würde auch reichen) ca. 55-60 Minuten backen. Stäbchenprobe.

Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben.

Warm hat der Kuchen noch eine klebrige Konsistenz, je länger er steht, desto besser!

Schokobrötchen

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Braucht etwa folgendes an Zeit: Ca. 4 Stunden für das Mehlkochstück, ca. 2,5h für den Hauptteig, insgesamt 14 Stunden Gehzeit + 20 Minuten backen. Lohnt sich!

Aus dem wunderbaren Plötzblog. Und dazu die ersten gesammelten Blümchen. Früüühling : )

Für das Mehlkochstück:
15g Weizenmehl 550
75g Milch (3,5% Fett)

Für den Hauptteig:
Mehlkochstück
355g Weizenmehl 550
190g Milch (3,5% Fett)
15g Kakao
4g Frischhefe
7g Salz
60g Zucker
40g Butter
60g Zartbitterschokolade
1 Ei und 1 Esslöffel Milch zum Bestreichen (bei mir nur Milch)

Für das Mehlkochstück die Milch und das Mehl in einem Topf unter rühren leicht auf ca. 65° erhitzen. Wenn die Masse eindickt den Topf vom Herd nehmen und ein bis zwei Minuten weiter rühren. Danach in einen verschließbaren Behälter füllen, abkühlen lassen und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für den Hauptteig alle Zutaten außer Butter, Zucker und Schokolade 5 Minuten auf niedrigster Stufe der Küchenmaschine miteinander verkneten, dann weitere fünf Minuten auf Stufe 2. Die Butter zugeben und weitere 5 Minuten auf Stufe 2 kneten lassen. Den Zucker hinzufügen, weitere 2 Minuten kneten lassen, dann grob gehackte Schokolade auf Stufe 1 eine Minute lang einkneten.

Den Teig jetzt 2 Stunden abgedeckt gehen lassen, nach 30, 60 und 90 Minuten falten, dafür alle 4 Seiten des Teiges nach oben ziehen und zur Mitte hin klappen. Nach Ablauf der 2 Stunden den Teig in 8 Teile teilen, diese rund “schleifen” und evtl. etwas länglich formen.

Zum bestreichen entweder ein Ei mit Milch verrühren und auf den Teiglingen verstreichen, oder nur Milch nehmen, so wie ich. Die Teiglinge dann NICHT abgedeckt für 12 Stunden in den Kühlschrank geben. Ich hatte die Brötchen tollerweise doch abgedeckt und als ich am nächsten Morgen die Brötchen vom Küchentuch befreien wollte, hatte sich das Tuch an den Brötchen fest geklebt. Ich musste dann die “Decke” der Brötchen dünn abschneiden. Hat dem Geschmack und der Optik glaube ich nicht geschadet, aber muss ja nicht unbedingt sein!

Die Brötchen bei ca. 22° nochmal 2 Stunden gehen lassen. Dann nochmal mit Milch (und Ei) bestreichen und tief einschneiden (hab ich vergessen). Die Brötchen in den auf 210° aufgeheizten Backofen (Ober- / Unterhitze) schieben, die Temperatur sofort auf 190° reduzieren und ca. 20 Minuten (ohne Dampf) backen.

Bärlauchpesto-Stangen

Pesto-Stangen

Gestern gabs den ersten Bärlauch in diesem Jahr in einem Pesto zu Spaghetti. Der Rest des Pestos wurde in diesen Pesto-Stangen verarbeitet und zu einem Filmeabend mitgenommen, wo sie schneller weg waren als ich gucken konnte. Frisch aus dem Ofen, aber auch kalt wirklich sehr lecker.
Für die Stangen hab ich mich vom Kuriositätenladen inspirieren lassen.

Für das Pesto (reicht für 2 Personen mit Nudeln und als Füllung für die Stangen)
100g Bärlauch
25g Pinienkerne
25g Walnüsse
3 in Öl eingelegte Tomaten
50g Parmesan
ca. 150ml Olivenöl

Für den Teig:
400g Mehl Type 550
100g Hartweizengrieß
(500g reines Mehl geht auch)
20g frische Hefe
10g Salz
50g Olivenöl
300ml Wasser

Für das Pesto den Bärlauch waschen, trocken tupfen, in Streifen schneiden. Die Nüsse und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Parmesan fein reiben. Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren.

Für den Teig alle Zutaten von der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten lassen, dann abgedeckt in der Schüssel mindestens eine Stunde ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig rechteckig ausrollen, bei mir war er dann ausgerollt etwa 5mm dick. Den Teig mit Pesto bestreichen, von der Längsseite zuklappen, 2-3cm dicke Streifen abschneiden und diese von beiden Enden her gegeneinander aufdrehen. Die Stangen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmal 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze aufheizen, dann die Stangen für ca. 20 Minuten backen.

Schoko-Walnuss-Gugelhupf

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Für eine große Gugelhupf-Form, von Grain de Sel

250g weiche Butter oder Alsan
240g brauner Zucker (bei mir 200g, nächstes Mal nehme ich 220g)
Salz
4 Eier
300g Mehl
3 TL Backpulver
140g gemahlene Walnüsse
120ml Milch
2 EL Walnussöl (bei mir aus Mangel an Walnussöl 2 EL Sesamöl)
2 Prisen Salz
50g gehackte Schokolade (70%)
Abrieb 1 Tonkabohne (kannte ich bis dahin nicht mal, bei mir 2 TL Vanillezucker)
[Im Original noch: etwas geschmolzene weiße Schokolade
2 EL gehackte Walnüsse]
Puderzucker
Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 “große Prise” Salz innerhalb von 7 Minuten schön cremig rühren, dann nacheinander die Eier dazu geben und pro Ei eine Minute weiter schlagen. Mehl und Backpulver mischen. Jeweils abwechselnd mit den gemahlenen Walnüssen und der Milch auf die Kuchenmasse sieben und auf niedrigster Stufe unterrühren. Am Ende das Walnussöl (bzw wie bei mir Sesamöl) unterrühren. Die gehackte Schokolade und evtl noch 2 Hände voll grob gehackte Walnüsse unterrühren und den Teig dann in eine gefettete und gemehlte Gugelhupfform geben.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft ca. eine Stunde lang backen, bis die Stäbchenprobe zeigt, dass der Kuchen fertig ist. Den fertigen Kuchen danach noch kurz in der Form lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Danach mit Puderzucker bestäuben.
Im Original wurde noch geschmolzene weiße Schokolade mit gehackten Walnüssen auf den Kuchen gestrichen, das gabs hier nicht. Ist auch ohne sehr lecker!

Normale Brötchen für Ungeduldige

Mamas Brötchen

Mamas Brötchen offen

5 Minuten kneten, 20 Minuten gehen, 5 Minuten formen, 40 Minuten gehen, 25 Minuten backen.

Ich hab zwar schon ein Rezept für normale Brötchen auf dem Blog, die ebenfalls sehr schnell gehen, diese hier nach einem Rezept von meiner Mama gehen aber noch schneller und sind ca. genauso gut. Nur die Hefe-Menge werde ich das nächste Mal etwas reduzieren, weil sie mir minimal zu viel nach Hefe schmecken und sie so gut aufgegangen sind, dass etwas weniger sicher nicht schadet.

500g Weizenmehl Type 1050 oder 550
(bei mir 300g 1050, 200g 550)
1 halber TL Backmalz (das sind ca. 5g, die gleiche Menge Zucker tut’s auch)
5g Margarine
10g Salz
25g frische Hefe (ich nehme nächstes Mal irgendwas zwischen 15 und 20g)
300ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten vermischen und von der Küchenmaschine innerhalb von 5 Minuten auf Stufe 2 zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten lassen. Den Teig in der Schüssel lassen, diese mit einem Tuch abdecken und 20 Minuten bei Raumtemperatur (hier 22°) gehen lassen. Danach den Teig auf eine ganz leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in ca. 8-12 Teile teilen (ich hatte 8 Teile zu je etwa 100g, das finde ich ergibt eine gute Größe). Diese Teile dann falten, dafür einfach immer zwei gegenüber liegende Seiten in Richtung Mitte ziehen und feststecken, das ein paar mal wiederholen, wodurch die eine Seite schön glatt wird, dann den Teigling rumdrehen, die gewölbte Hand darüber legen und die Hand samt Teigling kreisen lassen, so werden die Teiglinge schön rund.
Die so geformten Teiglinge auf ein umgedrehtes, mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einem Tuch abdecken, weitere 40 Minuten gehen lassen. Nach etwa 20 Minuten den Backofen auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei eine Schüssel mit Wasser auf dem Boden und ein Backblech in der Mitte des Backofens mit aufheizen. Nach weiteren 10 Minuten die Teiglinge mit etwas Wasser besprühen oder bepinseln, eventuell Sesam oder Mohn oder anderes auf die Teiglinge streuen und mit einem scharfen Messer einritzen. Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, das Backpapier mit den Teiglingen drauf schnell auf das heiße Backblech im Backofen ziehen, die Tür schließen, die Temperatur auf 230° reduzieren und die Brötchen so 25 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit einmal kurz die Backofentür ganz aufmachen und den Dampf entweichen lassen.